E-Golf ...

... allgemeine Themen rund um das elektrische Fahren, Energieversorgungsideen usw.

Re: E-Golf ...

Beitragvon Michel-2014 » 17. Jul 2014 13:51

Ich sag nur Steuerkette oder DSG das waren zumindest Serienfehler bei den VAG Fahrzeugen (haben es ja bis auf die Titelseite der Autobild geschafft damit!). Aber das nur so am Rande. Bei meinem CC TDI war Lader und Filter auch nach 75.000KM hinüber vom Rost (in der Fahrzeugklasse reden wir besser erst gar nicht).
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Re: E-Golf ...

Beitragvon agentsmith1612 » 17. Jul 2014 14:32

he2lmuth hat geschrieben:Der Käufer sollte wissen dass 200 PS aus 2,0 Liter nicht lebensdauerfördernd ist.


Woher sollen die Leute das wissen?
Den meisten ist es doch egal aus wie viel Hubraum wie viel Leistung rauskommt. Wie viel Leistung der Wagen hat und wie gut der abgeht, das ist doch viel eher wichtig als irgendeine Literleistung in Abhängigkeit der Haltbarkeit. Einen Laien überfordert das um Größenordnungen.

Und um mal beim EV Thema zu bleiben. Die Haltbarkeit eines Akkus heute schon abzuschätzen überfordert auch jeden Experten.
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Re: E-Golf ...

Beitragvon he2lmuth » 17. Jul 2014 14:57

Auch Deinen letzten Satz kann ich nicht unterschreiben. Max aba nix :)
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Re: E-Golf ...

Beitragvon sonixdan » 17. Jul 2014 16:48

agentsmith1612 hat geschrieben:..... Die Haltbarkeit eines Akkus heute schon abzuschätzen überfordert auch jeden Experten.

Auch so einer der e-Auto Mythen :?

Die Hersteller wissen ganz genau, wie viele Zyklen ihre Akkus halten. Die Anzahl Zyklen wird sogar garantiert. Die Kapazität im Zusammenhang mit den Zyklen war für die 18650 Zellen sogar auf der Panasonic Webseite.

500 Zyklen gelten heute als völlig unproblematisch. Ich glaube, Elon Musk oder Panasonic haben sogar mal 900 Zyklen für ihre Zellen genannt. Ich erinnere mich aber nicht mehr, wo das war.
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Re: E-Golf ...

Beitragvon AmpiD(r)iver » 17. Jul 2014 18:27

he2lmuth schrieb:
Der Käufer sollte wissen dass 200 PS aus 2,0 Liter nicht lebensdauerfördernd ist.

Naja... Also ich hatte schon 2.0L Boxer-Turbomotoren mit über 200, teils bis 350PS und mit über 200'000Km. Die waren noch TOP in Schuss. Klar, Pflege und richtiger Umgang versteht sich...
Und wie verhält sich das bei dem Motörchen vom A45 von AMG? 360PS aus 2.0L! Die geben aber auch recht Garantie auf die Kiste.

Sorry, VOLL Off Topic... :roll:

Also ich bin gespannt ob und wann VW und die anderen Hersteller ernsthafte Tesla Konkurrenzprodukte auf den Markt bringen. Der E-Golf wäre nix für mich... :P
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Re: E-Golf ...

Beitragvon agentsmith1612 » 17. Jul 2014 21:16

sonixdan hat geschrieben:
Die Hersteller wissen ganz genau, wie viele Zyklen ihre Akkus halten. Die Anzahl Zyklen wird sogar garantiert. Die Kapazität im Zusammenhang mit den Zyklen war für die 18650 Zellen sogar auf der Panasonic Webseite.

500 Zyklen gelten heute als völlig unproblematisch. Ich glaube, Elon Musk oder Panasonic haben sogar mal 900 Zyklen für ihre Zellen genannt. Ich erinnere mich aber nicht mehr, wo das war.


Machen die auch Aussagen bei welcher Handhabung?

Wieso machen wir uns hier Gedanken darüber bei welchem Ladezustand man den Akku bei längerer Standzeit halten soll? Ob es Sinn macht den Akku kurz vor Fahrtantritt zu laden?
Wenn die doch min. X Zyklen halten ist das alles doch unerheblich?

Tut mir leid wenn das etwas zynisch provozierend klingt, aber ich diskutiere in anderen Foren und hier öfter mal Alterungsmechanismen und versuche die Chemie dahinter zu verstehen auf wissenschaftlichem Niveau durch wissenschaftliche Veröffentlichungen.
Selbest in dem Bereich "wie können wir mit kurzen Testzeiten vorraussagen wie lange der Akku durchhält." gibt es unterschiedliche Methoden.
Aber wozu das ganze wenn die Hersteller das doch alles genau wissen?
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Re: E-Golf ...

Beitragvon he2lmuth » 18. Jul 2014 08:19

Die Hersteller geben eine ungefähr zu erwartende Zyklenzahl an (Gaussche Ausfallkurve).

Aber bei ganz genau definierten optimalen Bedingungen:

Wieviel % SOC?
Temperatur 20 Grad. (Bleiakku 27 Grad)
Ladestrom
Entladestrom
usw usw

Weil die Laborbedingungen nicht praxisgerecht sind und Abweichungen davon Lebensdauer-Zyklenanzahlmindernd sind ist z.B. ein Lagern bei unter 50%, ein Laden erst vor dem Losfahren etc etc durchaus sinnvoll. (Laden in der Kühle der Nacht, kein langes herumstehen bei hoher Zellenspannung)
Ein Hersteller des Autos wird sich hüten so viele Empfehlungen zu geben, sonst verkauft er das Auto nicht.

Wer als Fahrer das aber weiß, so wie wir, kann die Lebensdauer etc des Akkus mit Sicherheit steigern.
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Re: AW: E-Golf ...

Beitragvon cc879 » 20. Jul 2014 18:51

agentsmith1612 hat geschrieben:ich fahre ein Auto wenn ichs neu kaufe keine 100.000 km. Vielleicht 50k-70k aber dann kommt es eh weg, weil zu alt. Von daher interessiert mich nicht was wäre wenn, weil es in meinem Fall eben nicht dann kaputt geht wenn ich es noch fahre. Natürlich ist das dennoch nicht akzeptabel. Denn danach trifft es wen anders

Sollte der wirklich schon so schnell kaputt gehen, trifft Dich das mit. Einfach weil Du den Wagen nur mit hohem Preisabschlag wieder los wirst.
Daran glaube ich aber auch nicht. Nur weil ein Motor Peak 200 PS bringen kann, heißt das ja nicht, dass er das ständig auch muss.

Das mit dem Wertverlust trifft auch die Amperabesitzer, die ihn nach 5 Jahren wieder abgeben. Da spielen Lebenserwartung und Kosten für Zellerneuerung für den Zeitwert eine große Rolle, wenn die Garantie sich dem Ende neigt.
Wie bei jedem Elektrofahrzeug halt.
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Re: E-Golf ...

Beitragvon Cupra » 20. Jul 2014 19:20

Das wird in 2 bis 3 Jahren spannend. Wenn dann die ersten in dem Alter sind. Meiner geht ja zum Händler von daher geht's, aber wenn ich einen 6 oder 7 jährigen Ampera von privat kaufen würde dann würde ich vom Kaufpreis die Kosten für nen neuen Akku wohl abziehen. Fragt sich was dann bleibt, 4 -5000 Euro oder so noch an Wert. :?:
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Re: E-Golf ...

Beitragvon cc879 » 20. Jul 2014 20:33

Ein gut gepflegter 6-jähriger könnte ja eine gute Wahl sein, wenn man weiß, dass man für einen mit einkalkulierten Preis X den Akku erneuern lassen kann (aber wahrscheinlich noch lange nicht muss).
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