Unser Mitsubishi i-MiEV

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Markus Dippold
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Unser Mitsubishi i-MiEV

Beitrag von Markus Dippold » 6. Jan 2019 20:16

Wie der eine oder andere vielleicht weiß, haben wir noch einen vollelektrischen Mitsubishi i-MiEV.
Mit dem war ich ja auch schon mal in Sinsheim beim Treffen der Alternativen Antriebe (oder war es sogar schon 2mal?).

Neulich haben wir die Winterakkureichweite mal ganz schön ausgereizt.
Wir waren in Nürnberg im Cinecitta in "Bohemian Rhapsody" (klasse Film, allein schon wegen der Musik empfehlenswert, wenngleich die Historie hier und da nicht so ganz stimmt).
Sind 41,5km von uns aus, im Parkhaus des Kinos gibt es keine Lademöglichkeit (oder eben 25 Minuten laufen bei 4h maximaler Standzeit fürs Auto; Abendessen und Film mit Überlänge - 135 Minuten -, hm ...).
Jedenfalls bin ich mit 50% SOC ins Parkhaus rein, Restreichweite 54km.
Auf dem Heimweg schmolzen die Kilometer auch so dahin. Zu Hause bin ich mit 2km Rest in die Garage gefahren. Heizung war immer nur am Minimum, Sitzheizung sei dank ging das (habe auf dem Beifahrersitz nachgerüstet, hat der i-MiEV nichtmal als Option).

Aber was gut war:
Die Kilometer gingen im Rahmen der gefahrenen Strecke runter.
Ich kenne schon 2 i-MiEV-besitzer persönlich, bei denen der Akku nicht mehr so dolle ist. Das bricht bei denen am Ende überproportional sehr stark ein. Die haben auch 1-2 Zell-Packs, die nicht mehr ganz ok sind.
So gesehen, ist bei unserem i-MiEV noch alles im grünen Bereich.
Bild- Opel Ampera ePionier, lithiumweiß, Modelljahr 2012
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Re: Unser Mitsubishi i-MiEV

Beitrag von Andreas Ranftl » 6. Jan 2019 20:35

Dann sind ja unsere GM Entwicklungen echt einzigartig-ja die Akkus haben dann die absinkende Kurve eines Handyakkus,sieht dann genauso aus-an was liegts beim i-miev,welche zellen haben die?Notebookzellen?Ladestrategie müsste japanisch ausgereift sein?
Was hat noch Räder bei mir? Sommerfahrzeug Opel Senator B 24V Automatik 1990,C30SE-Dienstwagen Ehefrau Opel Adam Jam 1.4,2014-Anhänger Monty B11,800kg,1998

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Markus Dippold
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Re: Unser Mitsubishi i-MiEV

Beitrag von Markus Dippold » 6. Jan 2019 21:05

Unserer hat die sog. LEV50-4-Zellblöcke vom Zulieferer GS Yuasa.
Es sind Lithium-Manganoxid-Zellen (LiMn2O4).

Neue Modelle (ab 2013 meine ich) haben die LEV50N-Zellen, die einen geringeren Innenwiderstand und eine geringe Selbstentladung bei hohen Temperaturen haben.

Ne, bei den i-MiEVs der beiden Bekannten sind 1 oder 2 Zellblöcke quasi kaputt. Die gehen zu schnell an die untere Spannungsgrenze und dann macht das BMS komplett zu, obwohl die anderen Blöcke (unserer hat 88 Stück, die neueren nur 80) noch genug Spannung haben.

Das macht sich einerseits an der maximal angezeigen Reichweite bemerkbar.
Ich bekomme, wenn ich mal etwas moderater gefahren bin, schon mal 140-150km Reichweite nach einer Vollladung angezeigt. Bei den Bekannten sind es mit Glück noch über 100km.

Und wenn man dann fährt, bekomme ich auch die ca. 140km bei moderater Fahrweise raus.
Bei den Bekannten geht das auch erstmal mehr oder weniger linar runter. Aber ab 40km Restreichweite geht das schlagartig innerhalb von 3-5km auf 0 runter. D.h. die kommen nur noch so grob 60-80km weit.

Der eine von denen braucht auch an Chademo inzwischen über 1 Stunde (er hat auch ca. 70% Chademo-Anteil beim Laden), um auf 80% zu kommen. Normal sind 25 Minuten (immer mit 50kW-Lader, klar). Dessen Akku ist gewissermaßen durch nach etwa 130000km. Unser i-MiEV hat etwa 40000km auf der Uhr, die Anzahl der Chademo-Ladungen kann man noch an 2 Händen abzählen.
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Re: Unser Mitsubishi i-MiEV

Beitrag von he2lmuth » 7. Jan 2019 09:34

""Aber ab 40km Restreichweite geht das schlagartig innerhalb von 3-5km auf 0 runter.""

Das ist ja furchtbar.
Ist es nicht so dass das Fz keine Akkutemperierung hat??
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Re: Unser Mitsubishi i-MiEV

Beitrag von Markus Dippold » 7. Jan 2019 10:36

he2lmuth hat geschrieben:
7. Jan 2019 09:34
Das ist ja furchtbar.
Ist es nicht so dass das Fz keine Akkutemperierung hat??
Der i-MiEV hat nur eine Luftkühlung für den Akku.
Daß das so schlagartig runtergeht, liegt aber an den defekten Zell-Packs.
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Re: Unser Mitsubishi i-MiEV

Beitrag von he2lmuth » 7. Jan 2019 12:45

Ja, klar, aber die zeitige Verabschiedung wird an der fehlenden Klima liegen. Ohne Heizung ist es für den Akku sehr nachteilig wenn man ihn unter Null fordert. Nur Luftkühlung ist bei 35 Grad und flotter Fahrt eher nicht ausreichend denn über 50 Grad will der Akku auch nicht ...
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Re: Unser Mitsubishi i-MiEV

Beitrag von Markus Dippold » 7. Jan 2019 13:32

Bei zu stark von der Norm abweichenden Temperaturen reduziert das BMS die Akkuleistung.
Z.B. kann man einen kalten Akku bei -20 Grad Celsius nur auf ca. 75% laden.
Und es steht bei einer solchen Kälte bzw. wenn der Akku noch so kalt ist auch nicht die volle Beschleunigung zur Verfügung.

Der i-MiEV fährt auch max. 135km/h ... will man damit aber nicht so wirklich ... habe es auch nur mal ausprobiert, klingt dann wie die Enterprise 1701-E kurz vor dem Sprung ins Warp.

Ach so, ja: Es ist eine aktive Luftkühlung ... immerhin.
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Re: Unser Mitsubishi i-MiEV

Beitrag von he2lmuth » 7. Jan 2019 13:37

Danke
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Re: Unser Mitsubishi i-MiEV

Beitrag von Atilla100 » 3. Mär 2019 23:26

Also dieses Verhalten des Akkus habe ich zuletzt bei einer Schnelläufer-Ameise der Firma Linde festgestellt. 22% Akku, dann plötzlich 4% und zu guter letzt 0% ohne Möglichkeit des Hubs. In der Zwischenzeit wurde der Akku der Ameise ausgetauscht.
Aber:
Unser "Zentrum der Zukunft" betrieben von der EWE/Emstek hatte einen i-MiEV als Dienstfahrzeug. Dieses wurde auch von einer Solarladestation aufgeladen. Aber irgendwann..2017. war die Ladestation weg! Der I-MiEV war nicht mehr zu sehen und die Ladestation für meinen Ampera v. Typ2 auf Typ1 wurde 2018 einfach entfernt. Es gibt diese Ladestation einfach nicht mehr, weil sie abgeklemmt und ausgebuddelt wurde! Der I-MiEV ist nicht mehr da und die Ladestation in Emstek im "Zentrum der Zukunft" besteht nicht mehr! Was kann man zu diesem Verhalten eines Energieversorgers in Niedersachsen kommentieren? :oops: Würde es dem "Zentrum der Zukunft" peinlich sein wenn es mit Elektromobilität in Verbindung gebracht würde? :oops: Oder ist es einfach nur eine Frage der Rentabilität? :mrgreen: Die Solarpanels auf dem Dach der Solarladestation werden in der Zwischenzeit von Verbrennern zugeparkt. Ist i.O. weil es ja keine Möglichkeit mehr gibt um Elektroautos zu laden, warum auch! Würde man einem solchen Energieversorger eine Innovation zutrauen? Nein! Atomstrom ist günstig, z.B. aus Frankreich!

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Andreas Ranftl
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Re: Unser Mitsubishi i-MiEV

Beitrag von Andreas Ranftl » 4. Mär 2019 20:35

Und wieder ein Reinfall?Deutschland ein E-Land?NIEEMALS-jeder hockt-witzigerweise auch bei Solarladestationen-wie ein Geier auf den Kwh und der Neid riesengross.Beim Deutschen ist nur interessant was Opa damals fuhr,weil eigene Meinung und Tellerrand kennt er nicht-dafür ist er viel zu eingeschüchtert...
Aktueller Stand in 83278 Traunstein-5 Ladesäulen mit Preisen von 9,20€ bis 22,80€ für den genügsamen Opel,wollt ihr euch da hinstellen?
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