LambdaCores Ladestation Marke Eigenbau

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LambdaCore 21
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LambdaCores Ladestation Marke Eigenbau

Beitrag von LambdaCore 21 » 25. Sep 2014 20:24

Ich wusste von Anfang an, dass ich

a) keinen teuren Elektriker zum Verdrahten der Ladestation bezahlen will
b) keine teure Ladestation kaufe, die nur 6A mehr kann als das kostenlose Ladegerät
c) ein täglich genutztes Fahrzeug wie den Ampera nicht mit der niedrigsten Stufe laden werde

und daher die seit dem Einbau vor 25 Jahren nie genutzte 32A CEE-Steckdose im Hobbykeller meines Vaters missbrauchen muss! Für immer!

Materialkosten um die 320€ (160€ allein für die 52 Meter H07RN-F Leitung, 3x4mm² :lol: )

Die Leitung ist deswegen so lang, weil ich logistisch betrachtet den Weg von meinem "Parkplatz" in unserem Hof bis besagten Hobbykeller auf Putz gehen musste.

D.h. von der Ladestation ---> hoch unter das Vordach der Scheune ---> über den beiden Garagen und den beiden Ställen entlang ---> über den Misthaufen spannen ---> quer durch den Dachboden der Waschküche ---> durch die Decke und den Raum darunter in den Boden ---> im Boden durch die dicke Kellerwand ---> an der Kellerdecke entlang durch 2 weitere Räume ---> endlich im Hobbykeller! :mrgreen:

Außerdem hab ich obligatorisch den Schukostecker des Ladegeräts durch die tolle blaue CEE-Variante ersetzt.

Eins muss man dem vergossenen Schuko-Stecker lassen: er ist dicht!
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Chris9020
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Re: LambdaCores Ladestation Marke Eigenbau

Beitrag von Chris9020 » 26. Sep 2014 06:24

Hallo LambdaCores,

ich denke da hast Du viel handwerkliches Geschick gezeigt, das sieht sehr gut aus, was Du da gemacht hast.

Ich denke aber, dass Du dem originalem Ladegerät zu viel Arbeit gewidmet hast, denn wir haben ja schon sehr oft gelesen, dass dieses Ladegerät nicht zu der langlebigen Sorte gehört.

Weiterhin verstehe ich nicht, warum du den Stecker getauscht hast, nur wegen der Haptik wird's ja nicht gewesen sein und mit CEE Blau verlierst Du die Flexibilität, welche der originale Stecker hat, denn viele haben eben die "normale" Schukosteckdose in den Tiefgaragen und bei privaten Haushalten.

Ich denke, wenn Du das originale Ladegerät als Stationärgerät nutzen wirst, dann ist es OK, Du brauchst dann aber noch ein zweites für unterwegs...

Viele Grüße vom

Chris
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Markus Dippold
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Re: LambdaCores Ladestation Marke Eigenbau

Beitrag von Markus Dippold » 26. Sep 2014 06:43

Chris9020 hat geschrieben:Ich denke aber, dass Du dem originalem Ladegerät zu viel Arbeit gewidmet hast, denn wir haben ja schon sehr oft gelesen, dass dieses Ladegerät nicht zu der langlebigen Sorte gehört.
Ich habe meines wieder auf 16A aufbohren lassen. Schau'n wir mal, wie lang es lebt.
Da es bei mir im Grunde nur in der Garage als Wallbox-Ersatz herumhängt, sind die mechanischen Belastungen eher gering.
Chris9020 hat geschrieben:Weiterhin verstehe ich nicht, warum du den Stecker getauscht hast, nur wegen der Haptik wird's ja nicht gewesen sein und mit CEE Blau verlierst Du die Flexibilität, welche der originale Stecker hat, denn viele haben eben die "normale" Schukosteckdose in den Tiefgaragen und bei privaten Haushalten.
Dafür gibt es Adapter. Ich habe auch alles auf CEE blau - und dann eben den Adapter, falls nur Schuko vorhanden ist.
Dazu auch einen Adapter von CEE rot(16) auf CEE blau.

52m Zuleitung ist schon eine Menge. Aber das braucht man, um nur wenig bis keinen Spannungsabfall (muß mal beim Landkreis fragen, in welche Tonne - schwarz, grün, blau, gelb, rot - der gehört und wer den eigentlich abholt) zu haben.

Warum hast du keinen digitalen Zähler genommen?
Die mechanischen haben einen vergleichsweise hohen Eigenverbrauch (den dieser Zähler natürlich selbst nicht zählt).

Gruß
Markus
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Chris9020
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Re: LambdaCores Ladestation Marke Eigenbau

Beitrag von Chris9020 » 26. Sep 2014 07:06

Hallo Markus,

ich habs umgekehrt gemacht, ich hab das originale und völlig unveränderte Ladegerät im Kofferraum, da gibt es ja eine schöne passende Lücke dafür und habe mir Standartadapter für alle möglichen(und unmöglichen :D ) Steckverbindungen zugelegt, also auf CEE Blau, CEE Rot 5 Polig und mit den ganzen weiteren originalen Adaptern für die anderen europäischen Stecker bin ich da sicher gut gewappnet.

Mein Vorteil ist eben der, wenn nun was am originalem Ladegerät kaputt geht, dann kann ich im Rahmen der Garantie den Austausch beanspruchen. Mit euren Adaptionen, also Änderung des Steckers ist dies sicher nicht mehr möglich, weiterhin musste ich nichts ändern und hab fertige Lösungen gekauft.

Viele Grüße vom

Chris
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Re: LambdaCores Ladestation Marke Eigenbau

Beitrag von georgk111 » 26. Sep 2014 08:12

Bei der Leitungslänge wären 16A wahrscheinlich beim Ampera nicht mehr gegangen. Der Ampera ist da sehr empfindlich und schaltet bei > 3% Spannungsabfall ab. Bei 3x4mm² und 10A einphasig zulässig sind ca. 70m zwischen Hauptverteiler (d.h. die Länge zwischen Drehstromdose und Haupverteiler müßte man noch
dazurechnen!) und Entnahmestelle.

Wenn jemand sowas ähnliches vor hat evtl. ein paar Mal "fliegend" testen (hab schon erlebt, dass die Tageszeit Unterschiede macht, je nach Aus-/Belastung des Netzes) und worst case auf höheren Leitungsquerschnitt gehen.

Und noch was: jeder Steckkontakt hat einen - wenn auch geringen - zusätzlichen Widerstand. In dem Fall wäre ein direkter Anschluß des Ladegerätes der mit Adernendhülsen versehenen Anschlußdrähte über solide Klemmen besser gewesen (wenn der Stecker eh schon abmontiert wurde).

Ich muß zugeben, ich hatte sowas ähnliches bei meiner selbstgebauten Heimladestation angedacht (über CEE blau Dose/Stecker an die Ladestation zu gehen). Das wurde mir aber von meinem Elektriker - erfolgreich - ausgeredet. Er meinte, dass bei so einer steckbaren Verbindung die Ladestation als "Mobilgerät" zu klassifizieren wäre und der vorgeschaltete FI-Schalter - theoretisch - nicht mehr gilt (Box müsste eigenen integrierten LS/ Fehlerstromschutzschalter haben).
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Re: LambdaCores Ladestation Marke Eigenbau

Beitrag von LambdaCore 21 » 26. Sep 2014 16:22

Chris9020 hat geschrieben:
viel handwerkliches Geschick gezeigt
Das ganze "in Putz/Beton/altes Gemäuer"-Bohren konnte mir mein Vater zeigen, der in seinem Heimwerker-Leben schon VIEEEEL Erfahrung gesammelt hat :oops:
Der elektrische Kram war da noch die leichteste Übung, bin ja gelernter Industrie-Mechatroniker.
Chris9020 hat geschrieben:
dieses Ladegerät nicht zu der langlebigen Sorte gehört.
K/am mir auch schon in den Sinn, jedoch gibt es im Forum auch Reperaturanleitungen für diesen Fall, und *-sollte es trotzdem nicht mehr gehen, dann kauf ich halt n neues Mobiles.
Dem mexikanischen Innenleben der Wand-Ladestation traue ich sowieso nicht weiter, als dass ich sie sehe.
Markus Dippold hat geschrieben:
Warum hast du keinen digitalen Zähler genommen?
Die mechanischen haben einen vergleichsweise hohen Eigenverbrauch
Hätte ich wirklich gerne gemacht, aber das Internet hat keinen preiswerten ausgespuckt, der für eine Dauerlast von 10A geeignet ist.
Und 180€ bin ich nicht bereit, für so n Drecksding zu zahlen.
georgk111 hat geschrieben:
zulässig sind ca. 70m zwischen Hauptverteiler (d.h. die Länge zwischen Drehstromdose und Haupverteiler müßte man noch dazurechnen!)
Der zulässige Spannungsfall vom Hauptverteiler der Straße zum Hausanschluss beträgt nur 0,5% oder so. Das kann man vernachlässigen. Und weil ich so oder so nie auf 70m gekommen wäre, konnte da auch nichts knapp bemessen sein.
georgk111 hat geschrieben:
wäre ein direkter Anschluß des Ladegerätes der mit Adernendhülsen versehenen Anschlußdrähte über solide Klemmen besser gewesen
Ohne Zweifel. Da ich aber auch mobil damit unterwegs sein möchte, war das keine Option für mich.
georgk111 hat geschrieben:
dass bei so einer steckbaren Verbindung die Ladestation als "Mobilgerät" zu klassifizieren wäre und der vorgeschaltete FI-Schalter - theoretisch - nicht mehr gilt
Das ist kompletter Schwachsinn, denn das Standart-Ladegerät ist auch nichts anderes als das, was ich hier fabriziert habe.

Eine zulässige Steckdose muss immer einen FI vorgeschaltet haben, was auch hier der Fall ist.
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Re: LambdaCores Ladestation Marke Eigenbau

Beitrag von Cupra » 26. Sep 2014 19:03

Mit 45 Euro wärst auch dabei.... :mrgreen:

http://www.conrad.de/ce/de/product/5167 ... L32-D-Plus


10A wären für den kein Problem... auch 16 macht der mit.
Meditieren ist immer noch besser als rumsitzen und nix tun :mrgreen:

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Re: LambdaCores Ladestation Marke Eigenbau

Beitrag von LambdaCore 21 » 26. Sep 2014 23:53

Cupra hat geschrieben:
Mit 45 Euro wärst auch dabei.... :mrgreen:
10A wären für den kein Problem... auch 16 macht der mit.
Leider nicht, wenn du das Bild genau betrachtest, siehst du, warum:

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Die Ampere in Klammern ist nur der MAXIMALE Strom, den dieser Zähler KURZZEITIG aushält, ohne Schaden zu nehmen. Die Zahl OHNE Klammern gibt den Bereich des Nennstroms an.

Bedeutet, ich müsste z.B. sowas nehmen (auch Rollenzählwerk, aber deutlich teurer als meiner):

http://www.conrad.de/ce/de/product/1254 ... archDetail
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Re: LambdaCores Ladestation Marke Eigenbau

Beitrag von Weißer Volt » 27. Sep 2014 06:10

LambdaCore 21 hat geschrieben:
Cupra hat geschrieben:
Mit 45 Euro wärst auch dabei.... :mrgreen:
10A wären für den kein Problem... auch 16 macht der mit.
Leider nicht, wenn du das Bild genau betrachtest, siehst du, warum:

Bild

Die Ampere in Klammern ist nur der MAXIMALE Strom, den dieser Zähler KURZZEITIG aushält, ohne Schaden zu nehmen. Die Zahl OHNE Klammern gibt den Bereich des Nennstroms an.
Ich benutze seit 5280.56 kWh einen Zähler, der zu 99% dem o.g. gleich ist. Einziger sichtbare Unterschied ist der blaue Knopf.Bisher keinerlei Probleme.
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Gruß
Michael S.
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Re: LambdaCores Ladestation Marke Eigenbau

Beitrag von Markus Dippold » 27. Sep 2014 06:59

Die Digi-Zähler, die der Elektriker bei mir verbaut hat, kosten bei Amazon etwa 80 Euro.

Gruß
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