Erfahrung Ubitricity

Alles zur Stromversorgung des Ampera/Volt - Solarstrom, Windstrom, Strom aus eigener Herstellung

Erfahrung Ubitricity

Beitragvon mibmib » 8. Jun 2016 14:57

Hallo zusammen,

habe gerade in der Tiefgarage meines Arbeitgebers die Ladeplätze angeschaut welche bald in Funktion gehen sollen.

Man hat sich für Ubitricity entschieden - hat damit jemand erfahren gemacht?
Ich finde auf der Seite weder Informationen zum Preis, noch zum SmartCable welches an den ladepunkten wohl zwingend zur Authentifizierung erforderlich ist.


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Re: Erfahrung Ubitricity

Beitragvon mibmib » 9. Jun 2016 08:11

Update:

Das Startup-Unternehmen (Berlin) selbst, verwies mich auf die Stadtwerke Iserlohn:

zwingend erforderliches SmartCable: 714€ Einführungspreis

Grundpreis: 15,35€/Monat
Arbeitspreis: 0,35€/kWh
Preis pro Ladevorgang: 0,24€

Bei GoingElectric sind 9,99 als mtl. Grundpreis gelistet sowie 0,28 - 0,29 €/kWh

Und hier in Berlin meinte der Facility Manger von meinem Arbeitgeber, das Kabel kostet ungefähr 1000€

Meiner Meinung nach ist das doch ein wenig überzogen, und nicht wirklich für die breite Masse akzeptanzfördernd.


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Re: Erfahrung Ubitricity

Beitragvon he2lmuth » 9. Jun 2016 09:40

Seh ich auch so.
Da kommste besser weg wenn Du mit dem Ampera Benzin fährst. :lol:
Allein schon der Grundpreis... Mit dem Geld lade ich 5 mal in der Garage ;)
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Re: Erfahrung Ubitricity

Beitragvon ObeliX » 9. Jun 2016 13:13

sorry, aber was ist das den für ein schwachsinn ? über 700€ für ein spezielles ladekabel nur für diesen anbieter/säulentyp ? :shock: und nur weil es die authentifizierung mit erledigt ? hat dieses StartUp einen an der klatsche ? wer würde da einen vertrag abschließen - zumal noch mit grundgebühr und 35cent strompreis ???
und was hat sich dein AG nur dabei gedacht sich für die installation solch eines 'nutz-mich-bloß-nicht-ich-bin abzocke'-angebotes zu entscheiden ?

mal sehen wie lang sich das StartUp mit dem businessplan hält!


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Re: Erfahrung Ubitricity

Beitragvon mibmib » 9. Jun 2016 13:40

Naja die Kernidee war/ist günstige Ladepunkte zu bauen, nämlich in Laternen.
Das klingt ja alles soweit wirklich gut, aber zu was für einem Preis.

Und dann halt wie gesagt die Frage - warum nun genau dieser Anbieter ausgewählt wurde.

Selbst ein RWE Smart Cable kostet unter 500€...
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Re: Erfahrung Ubitricity

Beitragvon Hartmut49 » 9. Jun 2016 18:42

Hallo MIbmib,
so wie ich das sehe, wird die E Mobilität, von unsere Oberigkeit, und ganz besonders von den Stromversorgern, immer noch gar nicht gewollt??
Anders kann ich mir die vielen Widerigkeiten, an den verschiedene Ladesäulen, ganz und gar, nicht vor stellen.
Also ich gebe keine €uro, mehr für igendwelche Ladekabel, Adapter, oder Ladekarten, aus !
Das Geld kann ich besser im Lotto verbraten !
Da sind die Ausichten auf Erfolg, weit aus größer,
als im Ladesäulen Lotto.
Es sei denn du hast einen Tesla.
Der Ellon Musk, hat das anscheined von der anderen seite vom "Teich" weit aus besser geregelt.
Gruß
Hartmut
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Re: Erfahrung Ubitricity

Beitragvon mibmib » 10. Jun 2016 09:26

Was die staatliche Unterstützung anbelangt - sei es nun in Form von Subventionen für Projekte, oder der E-Prämie, stimme ich zu. Dem Bürger wird der Wechsel in der Tat nicht unbedingt Schmackhaft gemacht.

Was allerdings das Ladesäulenlotto betrifft:

Ich habe zumindest für mein zugegebenermaßen etwas kurzes Kabel nur 155€ ausgegeben, lade damit aber bisher ohne Probleme in meinem Umfeld. Ich habe eine The New Motion und Vattenfall Karte - beide sind Kostenlos, obendrein die PlugSurfing App. Im Alltag nutze ich RWE und finde den Vertrag nicht überteuert - das "Tanken" selbst ist mit 30 Cent sogar günstiger als zu Hause.

Bei Ubitricity drängt sich mir allerdings die Frage auf wie das alles auf Dauer Bestand haben soll.

Also ganz verteufeln sollte man es im Allgemeinen nicht :)
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Re: Erfahrung Ubitricity

Beitragvon he2lmuth » 10. Jun 2016 10:30

Habe auch nur das mitgelieferte Ladekabel in Gebrauch... seit über 2 Jahren, funktioniert bestens.
Bei den Ladezeiten des Ampera und den Kosten für auswärtiges Laden kommt für mich nur das Laden in der Garage zum Tragen.
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Re: Erfahrung Ubitricity

Beitragvon mibmib » 10. Jun 2016 11:14

Naja gut es kommt immer auf den Anwendungszweck an. Je nach dem fahre ich ja in Summe zwischen 90 und 110 Km pro Tag. Laden kann er während ich arbeite.

Nur wäre es halt in der FIrmengarage schöner gewesen - daher ja das Thema Ubitricity
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Re: Erfahrung Ubitricity

Beitragvon newbie » 10. Jun 2016 12:21

Die Vision von Ubitricity war eine sehr gute, bis sie die Realität eingeholt hat:
Der Plan war, dass der Nutzer (Elektomobilist) seinen Hausstromzähler quasi überall mit hin nehmen kann, um dort auf eigene Rechnung zu laden. Die Bereitstellung der Ladepunkte sollte dabei so günstig sein, wie die Installation einer normalen Steckdose, damit auch klamme Kommunen/Städte/Gemeinden etc. wie z.B. Berlin diese flächendeckend einrichten können.
Der Nutzer hat dann den großen Vorteil, dass er seinen Stromanbieter und damit auch den Tarif selbst wählen kann und nicht den Phantasiepreisen mancher Anbieter ausgeliefert ist. Zudem soll es ja auch E-Fahrer geben, die aus Prinzip keinen RWEh / e.off / Vattenfail oder EnBäW Strom tanken wollen....
Abgerechnet wird dann über die normale Stromrechnung zu Hause.

Genau hier war Ubitricity dann wohl aber der Zeit doch einen Schritt voraus, denn genau dieses Ziel konnte bislang aus regulatorischen Gründen nicht umgesetzt werden. So gibt es nur 3 "Mobilstromtarife" (allesamt von der RWE) mit eher bescheidenen Konditionen zur Auswahl...

@Micha: Wie löst dein AG es denn mit der Zählung der Ubitricity Dosen? Werden diese ans normale Hausnetz der TG angeschlossen, oder mit einer separaten Leitung. Bei ersterem müsste der Verbrauch ja vom restlichen Verbrauch der TG in Abzug gebracht werden...

Grüße
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