Das Abenteuer mit den Ladesäulen

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Das Abenteuer mit den Ladesäulen

Beitragvon hardy » 19. Jan 2017 18:14

Kam heute Vormittag in Kiel zu einer Ladesäule. Da stand schon ein Zoe, die Fahrerin versuchte schon verzweifelt eine Weile ihren Wagen an den beiden Säulen zu laden. Die Verzweiflung stand Ihr ins Gesicht geschrieben, da Sie einen Termin hatte und mit den restlichen 100 km nicht nach Hause käme. :cry:
Ich hatte wenigstens die Zeit, zur nächsten Ladesäule zu fahren, Entfernung 3 km, doch leider beide Säulen besetzt, also weiter, nochmal 2,5 km, diese war dann frei. :D Eine freie und funktionierende Ladesäule zu finden, hat mich viel Zeit im Stadtverkehr gekostet und ich war ca. 5,5 km vom eigentlichen Ziel entfernt. Nun ich hätte ja einfach mit Benzin fahren können, aber ich wollte mal ausprobieren, wie es ist, mit einem reinen E-Auto zu fahren. Die arme Zoe - Fahrerin muss sich nun spät abends nach Ihren Termin noch irgendwo außerplanmäßig eine Ladesäule suchen, und was macht sie mit der Zeit so spät während des Ladens? Da lob ich den Ampera. :D
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Re: Das Abenteuer mit den Ladesäulen

Beitragvon mainhattan » 19. Jan 2017 21:29

Und/oder nicht auf den letzten Drücker an ne Säule fahren. Oder noch besser, nen großen Akku haben :mrgreen:
Gruß
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Re: Das Abenteuer mit den Ladesäulen

Beitragvon Der_Vorführer » 19. Jan 2017 22:26

So lange wird sie nicht am Abend an der Ladesäule stehen.
Die Zoe ladet etwas schneller wie du mit 16A auf einer Phase.
Mein Opel Ampera Modelljahr 2012 CU111XXX mit EZ 18.12.2014

Angela ich fahre jetzt schon elektrisch, und wann DU???
Glaube keinem der 2020 sagt.
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Re: Das Abenteuer mit den Ladesäulen

Beitragvon high-t » 20. Jan 2017 10:06

Ich hatte gestern auch einen Zoe neben mir .
2 Stk Typ 2 Stecker der Zoe war schon da und im Display könnte ich lesen 11% geladen ( im Vorbeigehen )
Ich steckte mich dazu und ging mit meiner Tochter auf ein Eis .
Nach 35-40 Minuten kam ich zurück .
Bei mir war die Reichweite vom 18 auf 24 km angewachsen :lol:
Beim Zoe stand im Display 92% geladen :cry:
Ehrlich gesagt der Ampera schnarchlader nervt schon gewaltig.
Der Hyundai ioniqe währ mir mittlerweile echt lieber .
Dazu kommt das jetzt das laden noch Großteils gratis ist, ich aber nie 3,5 std im Einkaufszentrum stehe .
In 3 Jahren wirds sicher überall kostenpflichtig.
Ich hoffe der Gebrauchtwagenpreis entwickelt sich wie beim Ampera .
Dann fahre ich in 3 Jahren Hyundai :D q
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Re: Das Abenteuer mit den Ladesäulen

Beitragvon he2lmuth » 20. Jan 2017 11:00

Absolutes Minimum: 60 kWh
oder REX
Am Besten beides.
Es sei denn es handelt sich um einen Zweitwagen.
Zuletzt geändert von he2lmuth am 20. Jan 2017 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Es ist keinesfalls ausreichend lediglich keine Überlegungen anstellen zu können, man muss auch unfähig sein diese mitzuteilen.
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Re: Das Abenteuer mit den Ladesäulen

Beitragvon Markus Dippold » 20. Jan 2017 11:09

high-t hat geschrieben:2 Stk Typ 2 Stecker der Zoe war schon da und im Display könnte ich lesen 11% geladen ( im Vorbeigehen )
Ich steckte mich dazu und ging mit meiner Tochter auf ein Eis .
Nach 35-40 Minuten kam ich zurück .
Bei mir war die Reichweite vom 18 auf 24 km angewachsen :lol:
Beim Zoe stand im Display 92% geladen :cry:
Ehrlich gesagt der Ampera schnarchlader nervt schon gewaltig.
Von daher und auch angesichts der Tatsache, daß praktisch alle neuen Ladesäulen 22kW haben (seltener 11kW), ist es für mich völlig unverständlich, daß der Ampera-e auch nur mit so einem AC-Einphasen-Langsamlader daher kommt (mehr nichtmal als Option).
Bild- Opel Ampera ePionier, lithiumweiß, Modelljahr 2012
Besitz und Datenerfassung seit 13.12.2012
101455km elektrisch, 15.98kWh/100km ab Akku
15692km RE-Betrieb, 5.83l/100km
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Re: Das Abenteuer mit den Ladesäulen

Beitragvon Michel-2014 » 20. Jan 2017 11:30

Markus das ist ein rein amerikanisches Auto. Dort spielt das keine Rolle. Nur weil ein paar Blitze drauf geklebt werden ist es kein Produkt für den EU Markt. Aber die Diskussion haben wir eigentlich durchs. BTW beim Ioniq ist's auch nicht anders es regt sich nur keiner darüber auf.
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Re: Das Abenteuer mit den Ladesäulen

Beitragvon Markus Dippold » 20. Jan 2017 11:59

Michel-2014 hat geschrieben:BTW beim Ioniq ist's auch nicht anders es regt sich nur keiner darüber auf.
Der hat im Vergleich zum Ampera-e auch nur einen "Winz-Akku" und würde so bei mir nie als Erstfahrzeug durchgehen. Diesen Anspruch aber erhebt der der Ampera-e ... will er zumindest.

Wie auch immer, die ganzen Langsamlader werden sicher sehr erfreut sein über die vielen Zeittarife an den 22kW-Säulen ...
Seit der Zeittarif hier in Erlangen versuchsweise (Pilotphase) eingeführt wurde, sehe ich kein Fahrzeug mehr an dieser Ladesäule. Zwei, drei Testladungen gab's, um zu probieren, wie und überhaupt. Die Preise für Nichtkunden eines der angeschlossenen EVUs sind auch für 22kW-Lader wie dem Renault Zoe vielleicht gerade noch so akzeptabel (wenn man halt unbedingt muß), aber für Einphasenlader nicht mehr (selbst bei den Leistungsstaffelungen). Da ist mit Sprit fahren billiger - und dabei noch Luft nach oben. Das wird man keinem Einsteiger verklickern können.
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Re: Das Abenteuer mit den Ladesäulen

Beitragvon hardy » 20. Jan 2017 14:43

Nicht nur die neuen Ladesäulen werden versuchsweise mit einem Zeittarif eingerichtet, sondern auch bestehende sind zum Teil auf Zeittarif umgestellt worden, da an vielen Ladesäulen laut der Eichbehörde die Abrechnung nach kWh nicht zulässig ist, z.B. in Hannover. :(
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Re: Das Abenteuer mit den Ladesäulen

Beitragvon mibmib » 20. Jan 2017 15:10

An den Berlinern be-emobil / Allego-Säulen gibt es derweil einen halbwegs sozialverträglichen Schnarchladertarif mit 15 Minuten-Taktung à 0,3332€ (gilt für TNM).

...habe ich neulich mal beim Brunchen genutzt...
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