Langstrecke mit Pass am Ende

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Nachbars Lumpi
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Re: Langstrecke mit Pass am Ende

Beitrag von Nachbars Lumpi » 15. Mai 2017 17:24

Also ich würde den Pass auch elektrisch fahren. Alles andere grenzt an Selbstmord für die Ohren, den eigenen Stresspegel und die Fahrer hinten dran.
Auch geht der Pass ja nicht Stier mit einer Steigung hoch sondern es sind auch mal flachere Passagen drin.
Ich würde mir bei sowas keine Gedanken um den Akku machen.
Was sollten dann die Amperafahrer in der Schweiz, Österreich oder die Voltfahrer die die Rockies vor der Tür haben? Die hätten dann ja alle schon zig Akkus verschlissen.

Also wenn das nicht gerade der tägliche Arbeitsweg ist. Strom aufsparen und den Verpester Mal zeigen wie man einen Gebiergspass richtig hoch fährt. :lol:
Modell 2012: CU117XX

Ein Stromanschluss in der TG sollte auf Basis WEG § 21,Abs. 5,Nr. 6 und WEG § 14,Abs. 2. einfach durchsetzbar sein.

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he2lmuth
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Re: Langstrecke mit Pass am Ende

Beitrag von he2lmuth » 16. Mai 2017 09:25

Gut, kann ja jeder machen wie er will :)
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Es ist keinesfalls ausreichend lediglich keine Überlegungen anstellen zu können, man muss auch unfähig sein diese mitzuteilen.

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Markus Dippold
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Re: Langstrecke mit Pass am Ende

Beitrag von Markus Dippold » 16. Mai 2017 12:05

Die Frage ist halt, was man will.
Energetisch gesehen ist es wohl das Beste, mit Batterie hochzufahren und genau dann oben anzukommen, wenn die Batterie leer ist (oder kurz davor).
Man kann auch einfach im Normalmodus fahren und die Automatik machen lassen. Wird dann aber wohl etwas lauter, wenn es den Berg hochgeht.
In Kroatien die Berge an der Küste rüber und wieder zurück war keine Problem. Von Meereshöhe rauf auf 1400m, wieder runter auf 600m. Entsprechend zurück, ohne mögliche Zwischenladung.

Das mit dem Verkehrshindernis bei leerem Akku kann ich nicht so wirklich nachvollziehen. Ich habe den Ampera in der fränkischen Schweiz, bei denen man auch viele Höhenmeter zurücklegen kann, ausgiebig probiert, als ich ihn neu hatte. Hat mich ja auch interessiert, was wann wie passiert.
Ja, bei entsprechend wilder Fahrweise (bei der die Mitfahrer dann aber schon kurz vor der Kotzgrenze sind) kann man den Akku soweit runterbringen, daß der Rex keine Chance hat, die 20% SOC zu halten. Dann wird es durchaus laut und die Leistung ist auf das begrenzt, was der Generator kann. Dann kommt auch eine entsprechende Meldung im DIC, wenn mal Vollstrom gibt (sinngemäß: Es steht nicht genügend Leistung zur Verfügung.).
Aber wenn man weiß, daß man in den Berg fährt und vorher so fährt, naja ...

micky4s Rechung ein paar Posting weiter oben decken sich mit meinen Erfahrungen.
Pro 200m Höhe etwa 1kWh zusätzlicher Verbrauch. Oder Gewinn, je nach Richtung ...
Dann kannst du dir ja anhand des Streckenprofils ungefähr ermitteln, ab wo du wieder auf Batterie fährst, damit du mit möglichst leerer Batterie oben ankommst.
Bild- Opel Ampera ePionier, lithiumweiß, Modelljahr 2012
Besitz und Datenerfassung seit 13.12.2012
106016km elektrisch, 15.89kWh/100km ab Akku
16499km RE-Betrieb, 5.82l/100km
LDV 0.9l, persönlicher LDV 0.81l

Stand 30.09.2018

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Mütze404
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Re: Langstrecke mit Pass am Ende

Beitrag von Mütze404 » 16. Mai 2017 14:44

"Verringerte Antriebsleistung" steht dann dort.
Ist mir letztens passiert, als ich 250km auf der Autobahn gefahren bin und das möglichst immer auf Anschlag
Zuletzt geändert von Mütze404 am 16. Mai 2017 21:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Langstrecke mit Pass am Ende

Beitrag von he2lmuth » 16. Mai 2017 14:50

In welcher Fahrstufe?
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Re: Langstrecke mit Pass am Ende

Beitrag von Mütze404 » 16. Mai 2017 15:23

Batterie war leer gefahren, ich fuhr dementsprechend mit dem Rex
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Re: Langstrecke mit Pass am Ende

Beitrag von he2lmuth » 16. Mai 2017 15:51

Danke, dann reichten die 86 BenzinPS nicht aus für die Bergfahrt.
Deshalb der Rat in der BA vor dem Pass in der Ebene auf Bergmodus zu schalten um die Batt auf 40% zu bringen.
Ladeleistung ist dann 16kW.
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Re: Langstrecke mit Pass am Ende

Beitrag von manwe » 17. Mai 2017 07:45

Vielen Dank für Eure Tips.
Ich werde mir mal das Streckenprofil anschauen uns ausrechnen wieviel Akku ich mir noch für den Pass aufsparen muss und werde versuchen den Pass voll elektrisch zu schaffen.
Vermutlich fast alles aber vielleicht reicht es noch für die eine oder andere Dorfdurchfahrt am Anfang.

Gleich noch eine Folgefrage, auch wenn wir damit leicht vom Thema abweichen:
Wer war schon mit Ampera oder einem anderen Elektro Fahrzeug in Italien oder Frankreich?

Was muss da zwingend mit? Gibt es irgendwelche Ladekarten die bei jeder zweiten Säule funktionieren?
Auf den üblichen, mir Bekannten Ladestellenverzeichnissen ist mir kein Muster aufgefallen ausser dass es generell nicht allzu viel Ladestationen gibt.
Stecker Adapter für beide Länder werde ich mir auf jeden Fall noch besorgen.

Ich fürchte ich werde relativ viel mit Rex fahren müssen und mich in den Hotels etwas nach mit Verlängerungskabel erreichbaren Steckdosen umschauen und dann freundlich betteln :roll:

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Re: Langstrecke mit Pass am Ende

Beitrag von he2lmuth » 17. Mai 2017 08:38

Im Urlaub fahre ich alles mit Rex. Für 60 km bettle ich nicht ;) :lol:
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Gerald
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Re: Langstrecke mit Pass am Ende

Beitrag von Gerald » 17. Mai 2017 09:06

Wir waren letztes Jahr in der Toskana und hatten ein Ferienhaus. Dort konnten wir über Nacht laden.

Ansonsten dürfte es bzgl. Ladestationen in Italien eine ziemliche Herausforderung sein. :?
Mir persönlich wäre es wohl zu viel Stress im Urlaub.

Es sind schon einige eingetragen:
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/

Viele Grüße
Gerald

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