Auf welcher Strecke lohnt sich der Ampera

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Re: Auf welcher Strecke lohnt sich der Ampera

Beitragvon Markus Dippold » 16. Jul 2017 09:48

50km im Winter mit 130-140km/h sind nicht drin.
Im reinen Verbrennerbetrieb genehmigt sich der Ampera bei dieser Geschwindigkeit 6-6.5l. Da hat NURso recht.


Wird die Frau den Fahrstil ändern?
Eher nicht. Meine beste aller besten Ehefrauen :D fährt den i-MiEV im Prinzip wie einen Verbrenner.
Warum?
Weil das lautlose volle Beschleunigen so viel Spaß macht ...

Ich hingegen sehe zu, daß ich im Ampera immer soviel Strom im Akku habe, daß die Ladung auch am Montag nach dem Wochenende noch zum Arbeitgeber reicht (20km), weil: Dieser zahlt ... :mrgreen:
8500km in 2017 und eigene Kosten von knapp 8l Sprit und 11 Euro für Strom sprechen dafür ...
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Re: Auf welcher Strecke lohnt sich der Ampera

Beitragvon Saab 900 turbo » 22. Jul 2017 11:53

Wie sich nun herausgestellt hat, kann meine Freundin dich an der Arbeit laden. :roll: Das ganze sogar kostenlos. :P
Wie lange braucht der Ampera an dieser Säule um zu laden? Man darf dort nur 2 Stunden laden. Mit was für einem Kabel macht es Sinn dort zu laden? Derzeit steht noch der Smart ED also Alternative im Raum, da sie aller jeden Tag 100km fährt bin ich eindeutig für den Ampera (Komfort).

Gruß
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Re: Auf welcher Strecke lohnt sich der Ampera

Beitragvon DjDive » 22. Jul 2017 14:20

Moin Moin !

Du bekommst mit dem "Ziegel" max. 2,3KW pro Stunde da dieser mit max. 10A lädt.

Nutzt Du z.B.ein Kabel mit Steckertyp 2 auf Steckertyp 1 ( z.B. Mennekes 36283 ) kannst
Du max. 3,5KW pro Stunde bekommen, da nun mit 16A geladen werden kann.

Also :

Ziegel = 2,3KW * 4 bzw. 4,5 Stunden = 9,2KW bzw. 10,35KW

Ladestation/Wallbox mit Kabel = 3,5KW * 3,0 Stunden = 10,50KW

Mal ein Tipp !
Sage Deiner allerliebsten doch mal, das Sie bei der Effizienzanzeige mal
versuchen soll die 100% zu erreichen. Wenn Sie dann dieser Herausforderng
verfallen ist ;) , fährt Sie automatisch langsamer und kommt dadurch weiter.
Zudem ist es ein sehr entspanntes Fahren ! 8-)

Ich habe mal festgestellt, dass man auf der Autobahn auf der rechten
Fahrspur mit dem "Schnarchtempo" von 117Km/h ( Tempomat ) völlig entspannt
von A nach B kommt. Zeitverlust ist dadurch marginal und man fährt durchgängig !

Um mir das klar zumachen, habe ich mir immer ein paar "schnellere Autos " auf der linken
Spur gemerkt und siehe da, man trifft die definitiv beim nächsten Stau / Baustelle oder der
nächsten 120'er Zone wieder. Das habe ich auf kurzen Strecken ( HH nach H ), aber auch
bei Fahrten in den Urlaub ( Strecke ca. 950Km Autobahn ) festgestellt. Bei 117Km/h hat
mein Ampi bei Vollbeladung ( 3 Personen / Gepäck und voller Tank ) max. 4,9l/100km benötigt.
Das finde ich eigentlich ganz gut. Damit könnten sich so einige Diesel mal messen lassen.
Geräuschpegel inklusive 8-)
Grüße

DjDive

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Re: Auf welcher Strecke lohnt sich der Ampera

Beitragvon alex391 » 23. Jul 2017 09:11

Ampera lohnt sich immer :D :lol:
LG Alex
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Re: Auf welcher Strecke lohnt sich der Ampera

Beitragvon manwe » 24. Jul 2017 09:36

Saab 900 turbo hat geschrieben:Wie sich nun herausgestellt hat, kann meine Freundin dich an der Arbeit laden. :roll: Das ganze sogar kostenlos. :P
Wie lange braucht der Ampera an dieser Säule um zu laden? Man darf dort nur 2 Stunden laden. Mit was für einem Kabel macht es Sinn dort zu laden? Derzeit steht noch der Smart ED also Alternative im Raum, da sie aller jeden Tag 100km fährt bin ich eindeutig für den Ampera (Komfort).

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Mit dem Typ2-Typ1 Kabel kriegt sie den Akku in den 2 Stunden etwa halbvoll.
Im Sommer schafft sie es damit auf jeden Fall 100% elektrisch, im Winter wohl etwas mehr als die Hälfte.

Allerdings macht man sich bei den Elektroauto Fahrern mit Schnelladefähigkeit immer etwas unbeliebt wenn man eine 43kW Säule mit 3.7kW belegt. Da es hier 4 Säulen sind, gehe ich aber davon aus dass davon immer die eine oder andere frei bleiben wird und dass das deshalb kein allzu grosses Problem sein dürfte.

Bevor ihr die Ladesäule fix einplant würde ich aber ggf. nochmals mit dem Anbieter sprechen. So wie es aussieht muss man in der MB Niederlassung eine Ladekarte holen und vermutlich nach dem Ladevorgang zurückbringen.
Ich weiss nicht ob die Freude haben wenn man das jeden Tag macht und für deine Freundin könnte es ev. unpraktisch sein das täglich zu machen und nach 2 Stunden wieder umzuparken, Karte zurückzubringen usw ;)
Ev. geht es aber auch mit einer eigenen RFID Karte. Dann müsste man zumindest nicht jedes Mal Karte holen und zurückbringen.
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Re: Auf welcher Strecke lohnt sich der Ampera

Beitragvon Saab 900 turbo » 24. Jul 2017 11:09

Gibt es denn eine Möglichkeit hier schneller zu laden? Oder kann das der Ampera nicht?
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Re: Auf welcher Strecke lohnt sich der Ampera

Beitragvon Markus Dippold » 24. Jul 2017 11:32

Saab 900 turbo hat geschrieben:Gibt es denn eine Möglichkeit hier schneller zu laden?
Naja, du schleppst den Ampera ab und läßt den Fahrschalter in L stehen. Dann rekuperierst du mit ca. 30kW. Es ist eine Geschwindigkeit von ca. 40-50km/h notwendig. Damit wäre der Akku theoretisch in ca. 20 Minuten geladen.
Ist aber in der Praxis nicht ganz sinnvoll zu realisieren ;)

Bei GoingElectric hat jemand in seinem Griechenland-Urlaub sowas beschrieben. Da konnte er seinen Zoe nicht über über die Ladebuchse laden, nur noch mit Reku (Leihwagen und "abgeschleppt"). Er hat sich dann so wieder nach Italien zurückgerettet.

Allerdings: Ob es eine zeitliche Begrenzung im Ampera gibt, bis die Reku bei sowas abgeschaltet wird, weiß ich nicht. Bei 60kW Reku macht das der Ampera nur für ~10 Sekunden, dann läßt durch die entsprechend geringere Geschwindigkeit die Rekuleistung auch schon von alleine nach.
Eine solche dauerhafte Ladeleistung ist für den Ampera-Akku halt schon ein wenig viel.

Saab 900 turbo hat geschrieben:Oder kann das der Ampera nicht?
3.7kW ist das Maximum von extern, mehr geht nicht.
Eigentlich sind es sogar nur 3.4kW, der Ampera zieht bei Nennspannung maximal 14.8A.

Gruß
Markus
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Re: Auf welcher Strecke lohnt sich der Ampera

Beitragvon joel7 » 25. Jul 2017 10:54

Also 50 KM sind im Winter schon machbar. Ich habe auch bei -3 Grad und 100% Heizleistung 50 KM geschafft. Wichtig ist dabei immer, ob die Strecke in mehrere Teilstrecken unterteilt ist (und so der Innenraum und die Batterie jedesmal auf Temperatur gebracht werden muss), oder ob es sich um eine lange Strecke handelt.

Außerdem habe ich folgende wichtige Faktoren für die Reichweite festgestellt:
- Auf der Autobahn immer auf D schalten, denn in L schaltet das Getriebe sofort in den ineffizienten Modus, um stärker zu rekuperieren, sobald man vom Gas geht (der kleine Motor wird abgekoppelt und der Große dreht schneller). Danach wird erst wieder nach 1-2 Minuten in den effizienten Modus geschaltet.
- Auf der Autobahn keine heftigen Bremsvorgänge, sondern am besten Ausrollen lassen, sonst wird der kleine Motor auch abgekoppelt.
- Auf der Autobahn keine heftigen Beschleunigungsvorgänge, wenn man schon längere Zeit mit konstantem Tempo über 100 fährt, sondern nur sanft beschleunigen, so bleibt man im effizienten Modus.
- Bei Stadtfahrten spielt die schnelle Beschleunigung nicht so eine große Rolle, am besten in L fahren bei Stop&Go-Verkehr.

Wenn die Steckdose beim Arbeitgeber gut genug ist, kannst du dir auch eine Ladebox mit 16 Ampere und Schukostecker kaufen, dann ist der Akku nach 2 Stunden auf 75% geladen, das sollte im Sommer immer reichen, vorallem weil immer noch Strom übrig bleibt von der Hinfahrt, im Winter wahrscheinlich für den Rückweg nicht ganz. Da würde ich dann den Benziner eine Minute vor der Autobahn einschalten (auf Halten stellen), Heizung auf "Min" stellen, und für 5-10 KM laufen lassen, dann wieder abschalten. Dadurch wird die elektrische Heizung bis zum Ende der Fahrt nicht mehr gebraucht und der Innenraum durch die Abwärme des Verbrenners bis zum Ende der Fahrt auf Temperatur gehalten.
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Re: Auf welcher Strecke lohnt sich der Ampera

Beitragvon he2lmuth » 25. Jul 2017 11:11

@Markus zu Absatz 1:

Ich bin sicher dass das nicht gehen KANN: Entweder es greifen Sicherheitsschaltungen oder man zerstört sich Batterie oder die Wandler die aus dem Drehstrom wieder Gleichstrom machen.
60 kW Ladung ist für eine 16 kWh Batt nur für Sekunden möglich.
L.G. Hellmuth

Es ist keinesfalls ausreichend lediglich keine Überlegungen anstellen zu können, man muss auch unfähig sein diese mitzuteilen.
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