[LambdaCore 21] Auf dem Weg zum Youngtimer

Hier werden einzelne Fahrzeuge unserer User besprochen
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STdesign
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Re: [LambdaCore 21] Auf dem Weg zum Youngtimer

Beitrag von STdesign » 29. Dez 2017 10:44

Riesen Lob und Respekt von mir zur Aufarbeitung und Recherche des Themas!! ;) Das sehe ich jetzt schon richtig, dass du dir eine HV-Batterie zu Seite gestellt hast?

Das sind genau die Leute, die es später bei einer Restauration braucht und die dann in der AutoClassic als rührende Community und Experten empfohen werden. Gäbe es hier einen Daumen, würde ich dir den geben.
Beste Grüße, STdesign
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LambdaCore 21
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Re: [LambdaCore 21] Auf dem Weg zum Youngtimer

Beitrag von LambdaCore 21 » 29. Dez 2017 16:23

Danke, das ist echt nett von dir. Ich werde mir auch noch eine Batterie besorgen, allerdings noch nicht jetzt.

Sie würde nur herumstehen und ne lange Standzeit tut keiner Batterie gut.

Ich müsste mir für 8.000$ das Batterie-Ladegerät von GM kaufen, um sie am Leben zu erhalten:



Daher habe ich mich erstmal nur mit den Relais begnügt und bin überrascht, wie schön sich das ganze zerlegen lässt!
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Michel-2014
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Re: [LambdaCore 21] Auf dem Weg zum Youngtimer

Beitrag von Michel-2014 » 29. Dez 2017 20:54

Wow, Respekt. Wenn den Herrn im US Video sehen bekomme ich schon mal bedenken ob der Komplexität unseres Stromers. Und Respekt vor der Ingenieurleistung.
Kleiner Stromer ;-)

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LambdaCore 21
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Re: [LambdaCore 21] Auf dem Weg zum Youngtimer

Beitrag von LambdaCore 21 » 4. Jan 2018 21:21

So komplex die Software sein mag, die Hardware ist erstaunlich einfach und steckbar gehalten. Mit dem Entfernen von nur zwei weiteren Schrauben ging es dann noch mehr ins Detail, da kann man viele einzelne Komponenten austauschen:

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Diese große Platine in dem schwarzen Metallgehäuse (auf Seite 2) ist übrigens Teil des Batterieenergie-Kontrollmoduls

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und gehört NICHT zu den drei Platinen auf der Batterie, die das Batteriemanagementsystem bilden:

https://www.youtube.com/watch?v=z69dROwACoU#t=3m35s

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Re: [LambdaCore 21] Auf dem Weg zum Youngtimer

Beitrag von STdesign » 27. Okt 2018 21:38

Ich habe mir heute die aktuelle Ausgabe 06/2018 der AutoClassic gegönnt, unter anderem weil einigen schönen Fahrzeugen (Citroen DS, NSU Ro80, Wartburg 312) ein paar Seiten gewidmet werden.

Es gibt aber auch mal wieder Empfehlungen aus der Rubrik "Elektronik ist der neue Rost" und beim lesen habe ich sofort an dieses Thema im Forum gedacht. Es gibt ein paar interessante Aspekte zum Wegstellen und Lagern von Steuergeräten. Sowohl bzgl. Hardware, aber auch Software. Womöglich interessant für dich, LamdaCore, weil du dir ja ein gewisses Lager mit diesen Teilen aufbaust.

Hier ein paar wesentliche Aussagen aus dem Bericht, die ich zumindest zum Teil als richtig ansehe. Vor allem bzgl Software kann ich das Thema eher nicht einschätzen (persönliche Kommentare meinerseits in kursiv):
  • Nach langen Standzeiten, vor allem ohne Spannungsversorgung (Batterie abgeklemmt), kommt es vor, dass sich Steuergeräte selbst löschen.
  • Fahrzeuge nur mit Erhaltungslader abstellen und hin und wieder die Zündung für ein paar Minuten einschalten, damit die Steuergeräte hochfahren.
    Das gleiche gilt natürlich für eingelagerte Steuergeräte und Elektronikkomponenten. Diese müssen regelmäßig aktiviert werden. Also entweder alle paar Monate ins Fahrzeug einbauen (für dieses häufige stecken sind die Stecker in der Regel nicht ausgelegt) oder sich einen Testplatz mit entsprechender Diagnosesoftware einrichten. Das kommt einem HiL mit Restbussimulation sehr nahe mit entsprechend großem Aufwand.
    Ich kann das insofern nachvollziehen, weil tiefentladene Kondensatoren je nach Bauart sehr aufwändig reformiert werden müssen. Normales Einschalten führt zum Schaden. Vielleicht ist auch das die eigentliche Ursache für vermeintliche Softwaredefekte.
  • Früher oder später zersetzen sich Steuergeräte /Platinen durch elektrochemische Reaktionen, das Gerät wird langsam aber beständig zersetzt. Nach 40 Jahren ist jedes zweite Gerät (auch gelagerte "neue" Hardware) funktionsuntüchtig.
  • Der Zerfallsprozess lässt sich durch Schutz vor Feuchtigkeit, Wärme, Sonneneinstrahlung verlangsamen. Bei der Lagerung sollte das Gerät vor dem Luftsauerstoff geschützt werden (also Vakuumverpacken)
Ich kann es nicht vollumfänglich einschätzen, wieviel Panikmache in diesen Aussagen steckt. Interessant sind die Aspekte aber schon, vor allem bzgl. "gelagerter" Software. Das Leben mit den Klassikern von morgen, wird nicht unbedingt ein Leichtes werden.
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Re: [LambdaCore 21] Auf dem Weg zum Youngtimer

Beitrag von LambdaCore 21 » 28. Okt 2018 00:09

OK, das mit den sich löschenden Steuergeräten mag schon relativ risikoreich sein, hatte ich noch nicht drüber nachgedacht, aber normalerweise dürfte das doch wieder über die GlobalTIS Software bespielbar sein?
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Re: [LambdaCore 21] Auf dem Weg zum Youngtimer

Beitrag von Ziehmy » 28. Okt 2018 08:30

Das Sams hat geschrieben:
10. Dez 2017 22:31
Ich habe mal mit meiner Zulassungsstelle gesprochen.
Der Chef sagte er bekommt jetzt schon eine Krise wenn er an folgendes denkt:

H HH 888 EHS

Normal mit Elektro Historisch und Saison :D :D :D :D
In Hannover geht das noch aber in Rotenburg (Wümme) werde die noch mehr Spass haben.....
ROW HH 888 EHS ;) .
Saisonkennzeichen hat kein S, sondern nur die Monatszahlen ganz rechts übereinander.
Im Moment lässt sich auch H nicht mit E kombinieren!
Neu ist aber, dass man H mit Saison kombinieren kann.

Thema Teile einlagern:
Ich habe parallel zu meinem Ampi noch einen 45 Jahre alten SAAB in der Garage. H-Kennzeichen, selber komplett restauriert.
Ich habe seit Jahren Teile gesammelt, Garage und Keller sind gut gefüllt. Mehrere Getriebe, Motoren, Karosserie- und Kleinteile, alles da. Aber ein Problem bleibt:
Das, was man braucht, hat man nicht. Das, was man hat, braucht man nicht.
Beispiel: Heiß begehrt beim SAAB 900 sind rostfreie Motorauben. Ich habe 3 Stück.
Und dann knallt mir so ein Honk ins Heck und ich finde keine gute Heckklappe.....
Und mal ehrlich: Jetzt alle möglichen Steuergeräte für viel Geld kaufen und einlagern kann sich nicht jeder leisten. Das wäre Wahnsinn. Im Moment werde ich deshalb no h meinem FOH vertrauen müssen.
Ziehmy
...steht unter Strom!

Zur Zeit mobil mit:
2014er OPEL AMPERA Komfort-Edition, gold-braun, 151-Elektro-PS - ein echter „EU“
2002er SAAB 9-3 TID Anniversary, silber, 148 Diesel-PS - einer der Letzten
1973er SAAB 97 Sonett III, rot, ca. 80 Benzin-PS - ein Exotischer SAAB aus GFK
___________________________________________________________________
Link zu meiner SAAB-Macke: http://www.saab-ziehm.de
Link zu meinen Ampera-Bildern: https://flic.kr/s/aHsmjn2ps9

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Re: [LambdaCore 21] Auf dem Weg zum Youngtimer

Beitrag von Andreas Ranftl » 28. Okt 2018 08:44

Denso und Mitsubishi haben uns da wirklich hochwertiges verpasst,was ich so gesehen hab-vertrauen wir auf japanische Erfahrung und Präzision.Ich war 10 Jahre auf Suzuki im Service und da gabs in der ganzen Kunden- Flotte 1x im Jahr eine defekte Lambdasonde-das wars aber auch schon.Also gutes Zeug.
Passt lieber auf den Batteriehalter-ich meine das sparsam lackierte Blech das die Batterie bis zum "H" Kennzeichen tragen soll-auf sonst schleift ihr den Akku vor der Hinterachse übern Asphalt.Auch der Vorderachskörper/Hinterachse und Lager mit selber schwindsüchtiger Lackierung ist jährlich einen Blick wert.Bedenkt auch den Blechtank,Falz wo die Hälften verschweisst sind konservieren.
Macht ruhig mal das Plastikzeug untenrum weg dann trifft euch der Schlag wie es da blüht!!!!
Konservierung mit streusalzfestem Wachs,Rostumwandler,Hohlraumschutz und rauswaschen ist da angesagt-aber wer von euch bückt sich schon gern ;)
Was hat noch Räder bei mir? Sommerfahrzeug Opel Senator B 24V Automatik 1990,C30SE-Dienstwagen Ehefrau Opel Zafira-B 2009,Z18XER-Anhänger Monty B11,800kg,1998

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Re: [LambdaCore 21] Auf dem Weg zum Youngtimer

Beitrag von he2lmuth » 28. Okt 2018 09:19

Wer KANN es denn noch :?: :roll:
L.G. Hellmuth

Es ist keinesfalls ausreichend lediglich keine Überlegungen anstellen zu können, man muss auch unfähig sein diese mitzuteilen.

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Re: [LambdaCore 21] Auf dem Weg zum Youngtimer

Beitrag von STdesign » 28. Okt 2018 10:18

LambdaCore 21 hat geschrieben:
28. Okt 2018 00:09
OK, das mit den sich löschenden Steuergeräten mag schon relativ risikoreich sein, hatte ich noch nicht drüber nachgedacht, aber normalerweise dürfte das doch wieder über die GlobalTIS Software bespielbar sein?
Ich habe es so verstanden, dass das Problem dann beschädigte Software ist und man keinen Zugang mehr zum neu flashen findet. Das Steuergerät ist also nicht mehr ansprechbar. Vergleichbar mit einer missratenen Programmierung durch Versorgungsunterbrechung oder ähnlichem. Ich habe bei der Arbeit auch schon von totgeflashten Steuergeräten gehört. Scheint es wirklich zu geben.

Andreas Ranftl hat geschrieben:
28. Okt 2018 08:44
Denso und Mitsubishi haben uns da wirklich hochwertiges verpasst,was ich so gesehen hab-vertrauen wir auf japanische Erfahrung und Präzision.I
Ziehmy hat geschrieben:
28. Okt 2018 08:30
Das, was man braucht, hat man nicht. Das, was man hat, braucht man nicht.
...
Und mal ehrlich: Jetzt alle möglichen Steuergeräte für viel Geld kaufen und einlagern kann sich nicht jeder leisten. Das wäre Wahnsinn. Im Moment werde ich deshalb no h meinem FOH vertrauen müssen.
Die Qualität der Teile mag gut sein und wir haben wenig Probleme mit dem rollenden Computer, das stimmt. Aber gilt das auch in 20 Jahren noch? Ob sich jemand Teile wegestellt, ist eine m.E. eine persönliche Entscheidung. Und im Sinne eines Hobbys und "haben ist besser als brauchen" kann ich das sehr gut nachvollziehen. Nur so wird manch Klassiker heute am Leben erhalten. Ich würde es auch tun - mir fehlt aber der Platz für ein brauchbares Lager, deshalb fange ich mit teuren Einzelteilen nicht an. Würde ich ein Lager aufbauen, wären die ersten Teile wohl nicht die Voltec Komponenten, sondern Ampera-spezifische Teile. Also Rückleuchten, Stoßstangen, Schriftzüge, Felgen, EU-Scheinwerfer. Bei allem anderen hoffe ich auch auf länger gute Versorgung aus den USA (und weiterhin brauchbare Handelsbeziehungen in der Welt).
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