"E-Mobilität ist die teuerste Lösung"

Pressemitteilungen über den Ampera und den Volt

Re: "E-Mobilität ist die teuerste Lösung"

Beitragvon mainhattan » 5. Mär 2015 19:18

Aaamperaaa hat geschrieben:aber nicht vor 2018/2019


Das glaube ich nicht.

Warum? Dann lest mal da:

https://twitter.com/KT_Neumann/status/4 ... 5869588481
https://twitter.com/KT_Neumann/status/4 ... 1081549824
https://twitter.com/KT_Neumann/status/4 ... 2023705600

Ich gehe davon aus, dass ab Ende 2016/Anfang 2017 was kommen wird.
GM hat aufgrund des Tesla 3 Druck, nicht als Schnarchnase dem Markt hinterher zu rennen.
Sondern will vsl. zeigen, dass man wieder eine Nasenlänge voraus ist und Autos mit passabler Reichweite für unter 35 T$ anbieten kann.
Gruß
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Re: "E-Mobilität ist die teuerste Lösung"

Beitragvon Nachbars Lumpi » 5. Mär 2015 22:39

So wie das klingt, werden hier die doch sehr kurzen Antworten des Artikels relativiert.

Der Stromer als Teil der Modelloffensive ist genau das Zeichen, das Opel senden muss. Ich bin positiv überrascht. Ich habe KTN woghl unrecht getan.
Ein solches Missverständnis kann natürlich durch kurze Pressemeldungen passieren. Die Aussagen waren ja wie ein Schock. Jedoch zeigt sich auf Twitter, daß man wohl nur bei den Kosten besorgt ist, aber man trotzdem auf den Erfahrungen mit dem Ampera aufbauen möchte.

Vielleicht kommt ja wirklich was ich mir vorstellen kann, welcher Stromer Opel in dem Segment zum Durchbruch verhelfen kann. Opel hat die Zeichen der Zeit wohl doch erkannt und das man am Stichtag der Förderung schon gut aufgestellt sein muss, um bei den Gewinnern zu sein.
Ich werde den Neuen auf alle Fälle Probe fahren. :D
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Re: "E-Mobilität ist die teuerste Lösung"

Beitragvon mainhattan » 6. Mär 2015 06:02

ACHTUNG.
Diese Tweets stammen aus Juli letzten Jahres, als der Niedergang des Amperas beschlossen wurde.
Das Welt Interview ist i.R. des Genfer Salons entstanden.

Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass dieser Amperanachfolger ( wobei es eigentlich keiner ist), eineiigen wir uns auf ein neues EAuto :mrgreen: eben nicht erst in4-5 Jahren kommt sondern in 1-2 Jahren.

Mary Barra hatte den Bolt jetzt auch wesentlich früher angedeutet als bislang gedacht.
Die werden die Produktion für den Volt 2 hochfahren und und unmittelbar mit der Serienreifung für den Bolt weitermachen. Der kommt Ende nächsten Jahres.
Gruß
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Re: "E-Mobilität ist die teuerste Lösung"

Beitragvon mainhattan » 17. Jun 2015 05:01

Kann mir mal einer erklären, was der Herr links hinter Dobrindt da verloren hat?
Kein Modell in der Pipeline, versteckt das auslaufende hinterm Berg (Ampera), konterkariert die Pläne der GM Schwester Chevrolet und setzt auf "effiziente" Verbrenner und ohne Elektromobilität machbare Senkung der Flottenverbräuche?!.!?

Setzen! Klassenziel nicht erreicht!
Vorallem der Arbeitstitel der nationalen Konferenz.....auch dürfte bisweilen der Colt des Herrn keine Munition haben....
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Re: "E-Mobilität ist die teuerste Lösung"

Beitragvon Ninenek » 17. Jun 2015 05:47

Wie ich schon immer sage: Solange noch unsere vier großen Autohersteller in Deutschland existieren und die in Berlin das sagen haben wird das nix werden mit der Elektromobilität in Deutschland.
Bestes Beispiel für meine These ist Norwegen. Keine eigene Autoindustrie.................
Es gibt einfach zuwenig Anreize für die Hersteller E-Autos zu entwickeln und dann auch zu bauen. Ein Benziner ist schnell entwickelt und gebaut da man hier das ganze Wissen schon zusammen hat und nur noch die Komponenten beliebig austauschen kann.

Ich bin auch ganz ehrlich, wäre der i3 vor dem Ampera raus gekommen wäre es aller Wahrscheinlichkeit auch kein Opel geworden bei mir und ich würde mir auch nicht unbedingt nochmal einen Ampera kaufen wenn ich das Wissen von heute hätte.
Ich bin mit meinem damaligen ersten Opel Astra A eigentlich ein "Opel.Geschädigter", der ist mir nämlich unterm A***** weg gefault und sowas trägt normalerweise. ;)
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Re: "E-Mobilität ist die teuerste Lösung"

Beitragvon he2lmuth » 17. Jun 2015 07:35

Das erging mir mit Mercedes genau so :D

Aber was sollte ich mit dem i3 anstatt Ampera?
Na ja kommt halt auf die Anforderungen an... als 2t Wagen geht er ja.
L.G. Hellmuth

Es ist keinesfalls ausreichend lediglich keine Überlegungen anstellen zu können, man muss auch unfähig sein diese mitzuteilen.
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Re: "E-Mobilität ist die teuerste Lösung"

Beitragvon Simplicissimus » 17. Jun 2015 08:13

Ninenek hat geschrieben:Wie ich schon immer sage: Solange noch unsere vier großen Autohersteller in Deutschland existieren und die in Berlin das sagen haben wird das nix werden mit der Elektromobilität in Deutschland.

In meinen Augen ist nicht der Einfluss der Automobilhersteller das Problem. Es ist viel mehr der Einfluss der Automobilzulieferer, der das Problem ist. Ein E-Fahrzeug braucht viele Dinge einfach gar nicht mehr, die deutsche Zulieferfirmen herstellen. Denen bricht der Markt weg, nicht den Automobilherstellern! :o

Wie ich kürzlich schon mal vermutete, setzt Opel auf Kleinwagenan statt auf Elektromobilität zur Einhaltung der CO2-Grenzwerte - wie letztendlich dieses Zitat unterstreicht:

KT Neumann hat geschrieben:Allerdings brauchen wir derzeit keine E-Mobile, um die 95-Gramm-Grenze bei den CO2-Emissionen zu unterbieten. Das gelingt uns auch mit konventionellen Motoren.


Das Problem des Ampera war meines Erachtens, dass man nur eine "volle Hütte" für sauviel Geld kaufen konnte. Ein "nackter Spatz" für Normalverdiener war nicht zu bekommen. In Märkten mit E-Auto-Förderung ist das nicht das Problem. Aber in Deutschland mit dem Lobbying der Zulieferindustrie klappt das nicht. Ein modifizierter Astra für um die 25.000 Euro wäre ein Zugang zum Massenmarkt und zu geringeren Herstellungskosten gewesen. Der Ampera war in Europa ein tot geborenes Kind! :(

Bis dann,
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Re: "E-Mobilität ist die teuerste Lösung"

Beitragvon Nachbars Lumpi » 17. Jun 2015 08:39

Die Zulieferer koennen doch weiter Produkte bieten. Was faellt denen denn Weg? Nur die Teile des Verbrennungsmotors. Alles andere wird genauso in Elektroautos benoetigt.
Stossdaempfer, Batterie, Bremsen, Leitungen, Getriebe (aber anders als heute), Wischer, Kabelbaeume, Lenkraeder, Schalter, Knoepfe, etc ist alles in einem Stromer verbaut.

Die wollen Volumnegeschaeft mit Filters und Kerzen weiter absetzen koennen. Man nehme mal Continental, auch ein Zulieferer, die haben mit dem Motor des Zoe gezeigt, dass sie mehr koennen als ihr Aushaengeschild - Reifen.
Es geht hier mal wieder nur um das wollen. Die stecken doch mit den Herstellern und Werkstaetten unter einer Decke, dass man sich immer gegenseitig ein Geschaeft zusteckt. Jeder von uns hat es doch schon selbst erlebt, dass Teile getausche wurden, die gar nicht noetig gewesen waeren. So sorgt jeder fuer das Auskommen des anderen. In diesem in sich geschlossenen Kreislauf moechte man auf nichts verzichten.

Dass man aber mit Innovationen im Elektromobilitaetssektor weit mehr Geld machen kann als das weg fallende Geschaeft an Ausfall generiert locker kompensieren kann ist den Zulieferern nicht bewusst. Es wird immer nur gesagt wieviele arbeitslos werden wuerden. Dies ist eine dreckige Luege, weil die Mitarbeiter ja weiterhin dort arbeiten koennen, aber nur etwas anderes zusammen bauen. Wahrscheinlich wuerden sie mehr Mitarbeiter als heute benoetigen.
Der Zulieferer, der sich heute mit innovativen Produkten und einer kompletten Produktpalette hervortun kann, wuerde den Markt wahrscheinlich auf laenge Zeit dominieren, da die Automobilhersteller mit diesem erstmal laengerfristige Vertraege abschliessen wuerde.

Hier zeigt sich mal wieder der dumm-deutsche Starrsinn nur auf altbewaehrtes zu setzen. Wenn die Chinesen erstmal den Markt mit elektromobilrelevanten Teilen zu fluten, dann koennen die Zulieferer anfangen sich zu beklagen. Nur sind sie dann wieder selbst schuld die Zeichen der Zeit mal wieder verschlafen zu haben.
Traurig aber wahr.... die Automobilbranche und die Zulieferer, Teil der Zugpferde der deutschen Wirtschaft, tragen selbstverantwortlich dazu bei an ihrerm Untergang zu arbeiten. Schlafen sie heute, werden sie morgen schon ueberholt und von neuen aggressiven Marktteilnehmern von selbigem verdraengt.
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Re: "E-Mobilität ist die teuerste Lösung"

Beitragvon Simplicissimus » 17. Jun 2015 09:59

Naja, was wegfällt sind zum Beispiel bei einem reinen Elektroauto Bauteile wie Getriebe, Einspritzanlagen, Benzinpumpen, analoge Instrumente und Motorblöcke. Ebenso fallen Verschleißteile wie Kupplung, Zündkabel, Zündkerzen, Auspuffanlagen, Luftfilter oder Motoröl weg. Bei anderen Verschleißteilen wie Bremsen erhöht sich der Wartungsintervall ganz erheblich.

Das Problem ist zweifellos, dass die Unternehmen zu starr an ihren bisherigen Produkten festhalten. Deutsche Automobilzlieferer haben eine Spitzenposition in einem Zug, der auf ein Abstellgleis fährt. Deshalb geht ihnen der Arsch auf Grundeis! Bei den neuen Technologien des E-Mobils starten sie - wie alle anderen - bei 0 oder vielleicht bei -10! ;)

Im Grunde genommen bleibt den Automobilzulieferern mit ihrem derzeitigen Produktangebot auf Perspektive nur der Oldtimer-Bereich - wenn sie sich nicht umstellen wollen oder können.

Seit ich selbstständig bin und auch überlegen muss, wann ich in welche Techniken investiere, überlege ich mir auch doppelt und dreifach, welcheInvestitionen ich tätige und welche Entwicklungen ich an mir vorbeiziehen lasse, weil die Investitionen sich auch absehbare Zeit nicht lohnen werden. Sehr viel anders dürfte das bei Managern von Unternehmen auch nicht sein. Die Leute die heute mittelständische und große Unternehmen führen, sind ausnahmslos Psychopathen - wie der "Führer", oder Stalin, oder Napoleon eben auch (oft nur nicht ganz so extrovertiert). Allen Personen mit derartigen Wesenszügen ist gemein, dass sie ihr Ende mit dem Ende der Welt oder zumindest mit dem Ende ihres Teils der Welt gleichsetzen. Und genau so handeln sie auch!

Bis dann,
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Re: "E-Mobilität ist die teuerste Lösung"

Beitragvon Nachbars Lumpi » 17. Jun 2015 10:26

Simplicissimus hat geschrieben:Naja, was wegfällt sind zum Beispiel bei einem reinen Elektroauto Bauteile wie Getriebe, Einspritzanlagen, Benzinpumpen, analoge Instrumente und Motorblöcke. Ebenso fallen Verschleißteile wie Kupplung, Zündkabel, Zündkerzen, Auspuffanlagen, Luftfilter oder Motoröl weg. Bei anderen Verschleißteilen wie Bremsen erhöht sich der Wartungsintervall ganz erheblich.

Bei den neuen Technologien des E-Mobils starten sie - wie alle anderen - bei 0 oder vielleicht bei -10! ;)



Thorsten, ich greife mal deine Beispiele auf. ;-)
Getriebe - nicht noetig, aber moeglich zur Effizienzsteigerung (auch bei Elektromotoren)
Einspritzanlagen - kann fuer Fahrzeuge nach dem Amperaprinzip genutzt werden
Benzinpumpen - kann fuer Fahrzeuge nach dem Amperaprinzip genutzt werden
Analoge Instrumente - koennen weiter verwendet werden, es muss nur ein Impuls anliegen der das Instrument anregt
Motorbloecke - kann fuer Fahrzeuge nach dem Amperaprinzip genutzt werden, auch haben Elektromotoren ein Glocke, als wuerden sie hier zugewinnen
Kupplung - es wird bestimmt EVs, die ein mehrstufiges Getriebe bekommen auch als Handschalter verfuegbar werden
Zuendkabel - ohne den Zuendverteiler werden Kabel in EVs immer benoetigt, kann auch fuer Fahrzeuge nach dem Amperaprinzip genutzt werden
Zuendkerzen - kann fuer Fahrzeuge nach dem Amperaprinzip genutzt werden
Auspuffanlagen - kann fuer Fahrzeuge nach dem Amperaprinzip genutzt werden
Luftfiler - kann fuer Fahrzeuge nach dem Amperaprinzip genutzt werden, auch koennte man sich auf bessere Innenraumfilter spezialisieren
Motoroel - kann fuer Fahrzeuge nach dem Amperaprinzip genutzt werden

Bei den Bremsen gebe ich dir Recht, aber dann machen sie es eh aus Gewichtgsgruenden so, dass diese duenner werden und dann wieder regelmaessig getauscht werden muessen.

Es kann alles entkraeftet werden was sie an Horrorszenarien zeichen. Dass die Welt von heute auf morgen nur noch reine Stromer bietet ist absolut unrealistisch wie wir alle wissen. Fahrzeuge wie der Ampera werden den Zulieferern noch viele Jahre satte Umsaetze liefern. Trotzden wird ein sehr grosser Schritt in die richtige Richtung gemacht. Das ist wie eine Uebergangszeit wie es auch bei einigen Vorschriften gibt, dass sich Unternehmen langsam anpassen koennen.

Nur so lange man sich gegen alles neue in der Branche straeubt solange schaufelt sie an ihrem eigenen Grab. Die Manager arbeiten auf genau das zu was sie noch mehr fuerchten als der Teufel das Weihwasser.
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