Soll ich meinen 2012 Volt aus Seattle mitbringen?

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Soll ich meinen 2012 Volt aus Seattle mitbringen?

Beitragvon 2012Volt » 27. Nov 2017 22:32

Hallo,

ich ziehe in drei Wochen wieder nach Oberschwaben, und bin am überlegen, ob ich
a) meinen Volt mitbringen soll
b) mir in Deutschland einen Ampera oder Volt kaufen soll, oder
c) das lieber sein lasse, wegen Mangel an kompetenten Werkstätten?

Ist es wirklich so schlimm mit den Werkstätten?

Würde mir sonst auch gerne einen Ampera-e zulegen, aber den gibt es jetzt doch nicht in Deutschland, oder falls doch, zu unverschämten Preisen?

Könnte mir auch einen Bolt kaufen, und den importieren, aber es ist zu spät den Zollfrei mitzubringen (wegen Umzug), und damit ist das Werkstatt und Ersatzteil - Problem ja wohl noch größer.

Gibt's eine halbwegs-taugliche Plugin-Hybrid oder EV Alternative?

Dank recht schön,
Werner
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Re: Soll ich meinen 2012 Volt aus Seattle mitbringen?

Beitragvon eman » 28. Nov 2017 08:03

Ich vermute dass Dein Volt kein Export Volt ist. Da brauchst Du hier dann erst ein Vollgutachten und natürlich einen entsprechenden Umbau davor.
Liebe Grüße
Niels
eman
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Re: Soll ich meinen 2012 Volt aus Seattle mitbringen?

Beitragvon 2012Volt » 28. Nov 2017 11:54

eman hat geschrieben:Ich vermute dass Dein Volt kein Export Volt ist. Da brauchst Du hier dann erst ein Vollgutachten und natürlich einen entsprechenden Umbau davor.


Danke eman! Ja, es ist ein normaler US-Volt.

Das hört sich nach einer Menge Arbeit und Geld an, kann mir wer Starhilfe geben, z.B. einen Link zu einer Website mit Info zum Thema?
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Re: Soll ich meinen 2012 Volt aus Seattle mitbringen?

Beitragvon eman » 28. Nov 2017 16:08

Erster Ansprechpartner ist der TÜV und Fahrzeug Werkstätten die auf US Fahrzeuge bzw. Chevrolet spezialisiert sind. Ich kenne leider keine Werkstatt, zum TÜV gehts hier lang:

https://www.tuev-sued.de/auto_fahrzeuge ... nformieren

Viel Erfolg!
Liebe Grüße
Niels
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Re: Soll ich meinen 2012 Volt aus Seattle mitbringen?

Beitragvon manwe » 28. Nov 2017 17:19

Ich denke der Import lohnt sich nicht. Einen 2012 kannst du auch hierzulande wieder kaufen.
Ist wahrscheinlich stressfreier und vermutlich auch billiger.

So richtige Alternativen gibt es leider noch nicht. Entweder Plugin Hybride mit schlechterer Reichweite und Leistung oder BEV die aber meist noch deutlich teurer sind und ebenfalls nur wenige die eine voll alltagstaugliche Reichweite haben.

Ich denke ich würde im Moment wieder einen Ampera kaufen. Der Ampera-E ist jetzt auf einmal doch wieder erhältlich, allerdings ist wohl noch nicht so richtig sicher wie es damit weitergeht und deshalb ein Kauf vermutlich nur bedingt zu empfehlen.
Einen Bolt zu importieren wird wohl noch die schlechtere Idee sein. Den könntest du abgesehen von der heimischen Steckdose noch nicht mal aufladen da er US Ladestecker hat. Dann kommen noch wie gesagt die ganzen weiteren Umbauten und Gutachten dazu und mit den Ersatzteilen wird es wohl auch noch schlechter aussehen als bei einem deutschen Ampera-E.
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Re: Soll ich meinen 2012 Volt aus Seattle mitbringen?

Beitragvon 2012Volt » 28. Nov 2017 19:45

manwe hat geschrieben:Ich denke der Import lohnt sich nicht. Einen 2012 kannst du auch hierzulande wieder kaufen.
Ist wahrscheinlich stressfreier und vermutlich auch billiger.

So richtige Alternativen gibt es leider noch nicht. Entweder Plugin Hybride mit schlechterer Reichweite und Leistung oder BEV die aber meist noch deutlich teurer sind und ebenfalls nur wenige die eine voll alltagstaugliche Reichweite haben.

Ich denke ich würde im Moment wieder einen Ampera kaufen. Der Ampera-E ist jetzt auf einmal doch wieder erhältlich, allerdings ist wohl noch nicht so richtig sicher wie es damit weitergeht und deshalb ein Kauf vermutlich nur bedingt zu empfehlen.
Einen Bolt zu importieren wird wohl noch die schlechtere Idee sein. Den könntest du abgesehen von der heimischen Steckdose noch nicht mal aufladen da er US Ladestecker hat. Dann kommen noch wie gesagt die ganzen weiteren Umbauten und Gutachten dazu und mit den Ersatzteilen wird es wohl auch noch schlechter aussehen als bei einem deutschen Ampera-E.


Danke, für deine hilfreichen Gedanken, manwe!

Mein Volt ist hier zwar nur noch etwa $7000 Wert (bei fast 200.000 km), aber der billigste Ampera, den ich momentan in Deutschland sehe, kostet € 11.990,-
Habe mal eine deutsche Firma angeschrieben, die sich auf so Importe mit Umbau und allem spezialisiert, um zu erfahren, was der Spaß kostet.
Das könnte eventuell auch den Vorteil haben, daß ich die Kiste mit meinem Hausrat vollstopfen könnte, zwecks Umzug.
Ich müsste keinen Zoll zahlen (weil's ein Umzug ist), damit könnte sich das eventuell schon lohnen.

Der Mangel an qualifizierten, bzw. benutzerfreundlichen Werkstätten macht mir momentan mehr sorgen.
Das war hier schon eine Qual, sich mit den üblen Chevrolet-Händlern rumzuschlagen.
Und das wird für den Ampera-e wohl eher noch schlechter, und mit dem Bolt hast du natürlich recht, da hätte ich ja noch mehr Probleme mit in Deutschland.

Das mit dem Ladestecker stimmt aber wohl auch für meinen Volt, daran hatte ich noch gar nicht gedacht, danke!

Das ist schon zu blöde mit dem Ampera-e, hatte mich so darauf gefreut einen gebrauchten in 2 Jahren oder so zu kaufen.
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Re: Soll ich meinen 2012 Volt aus Seattle mitbringen?

Beitragvon STdesign » 28. Nov 2017 20:07

Hallo.

Ich finde die Überlegung durchaus lohnenswert. Du kennst das Auto schon und kannst es auch noch "gratis" mitnehmen. Also warum denn nicht.

Es gab hier im Forum schon Leute, die den Volt aus den USA nach DE bzw. A gebracht haben oder bringen wollten. Unten etwas Lesestoff, vlt. die Leute auch einfach mal anschreiben:

viewtopic.php?f=4&t=2065&p=26106&hilit=volt+usa+importieren#p26106
viewtopic.php?f=8&t=2068&p=26132&hilit=usa+scheinwerfer#p26132
viewtopic.php?f=24&t=1773&hilit=volt+usa+importieren
viewtopic.php?f=4&t=4153&hilit=usa+scheinwerfer


Zu den Werkstätten: Man hört in letzter Zeit leider zunehmend, dass sich Opel Werkstätten weigern am Volt zu schrauben. Wenn du uns verräts,in welche Gegend du ziehst, kannst du evtl. bessere Tipps einsammeln. Ich weiß z.B. aus Hof, dass es dort eine Ampera-zertifizierte Werkstatt gibt, die auch gleichzeitig damit wirbt weiterhin für Chevrolet da zu sein. Könnte also passen. Zur Not gibt es auch HV-zertifizierte freie Werkstätten bzw. Ketten. Wenn es natürlich jetzt schon Anzeichen für baldige (teure) Schwächen gibt, dann entweder noch in US erledigen oder den Import doch nochmal überdenken.
Beste Grüße, STdesign
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Re: Soll ich meinen 2012 Volt aus Seattle mitbringen?

Beitragvon eman » 28. Nov 2017 23:14

Soweit ich weiss haben us und export volt die gleiche ladebuchse wie übrigens auch der Ampera, Typ1. Sehr unproblematisch weil funktioniert mit 120V oder 240V. Da muss nix umgebaut werden. Adapter für den Ladeziegel sind (zumindest bei meinem) Original beim Auto dabei, einen Adapter auf Typ 2 haben wir vermutlich alle mit im Auto und zuhause einfach einen Typ 1 Stecke an die Ladesäule dranbauen.
Liebe Grüße
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Re: Soll ich meinen 2012 Volt aus Seattle mitbringen?

Beitragvon 2012Volt » 29. Nov 2017 00:31

STdesign hat geschrieben:Hallo.

Ich finde die Überlegung durchaus lohnenswert. Du kennst das Auto schon und kannst es auch noch "gratis" mitnehmen. Also warum denn nicht.

Es gab hier im Forum schon Leute, die den Volt aus den USA nach DE bzw. A gebracht haben oder bringen wollten. Unten etwas Lesestoff, vlt. die Leute auch einfach mal anschreiben:

viewtopic.php?f=4&t=2065&p=26106&hilit=volt+usa+importieren#p26106
viewtopic.php?f=8&t=2068&p=26132&hilit=usa+scheinwerfer#p26132
viewtopic.php?f=24&t=1773&hilit=volt+usa+importieren
viewtopic.php?f=4&t=4153&hilit=usa+scheinwerfer


Zu den Werkstätten: Man hört in letzter Zeit leider zunehmend, dass sich Opel Werkstätten weigern am Volt zu schrauben. Wenn du uns verräts,in welche Gegend du ziehst, kannst du evtl. bessere Tipps einsammeln. Ich weiß z.B. aus Hof, dass es dort eine Ampera-zertifizierte Werkstatt gibt, die auch gleichzeitig damit wirbt weiterhin für Chevrolet da zu sein. Könnte also passen. Zur Not gibt es auch HV-zertifizierte freie Werkstätten bzw. Ketten. Wenn es natürlich jetzt schon Anzeichen für baldige (teure) Schwächen gibt, dann entweder noch in US erledigen oder den Import doch nochmal überdenken.


Sehr hilfreich, danke STdesign!

Habe inzwischen eine Antwort bekommen, was der Komplettservice kosten würde (siehe unten), und habe jetzt vor meinen Volt zu verkaufen, und mir dann vielleicht (z.B. wenn ich die Angst vor dem Werkstattmangel (im Kreis Ravensburg und Umgebung) loswerde) in Deutschland einen Ampera zu kaufen. Die Schnauze gefällt mir sowieso viel besser.

In den USA anfallende Kosten:
$750 – Abholung in Bellevue, WA und Transport zum Hafen Oakland, CA
$1150 – Verschiffung nach Bremerhaven im Shared Container. Inklusive Trockenmittel – Verladung und Exportabfertigung.

Zzgl. Versicherung A: All Risk (Kasko) 1,5% vom (Marktwert am Bestimmungsort + Transport + 10%) mit $500 Selbstbeteiligung oder Variante B: Total Loss (Totalverlust) : 1% vom (Marktwert am Bestimmungsort + Transport + 10%) mit $500 Selbstbeteiligung

In Europa anfallende Kosten:
Ankunft Bremerhaven
EUR 425 – Handling / Umfuhr / Entladung & Verzollung in Bremen als Übersiedlungsgut

Auf Wunsch
EUR 300 – Transport / Auslieferung von Bremen nach Berlin
EUR 1500 – Umrüstung / TÜV Abnahme zzgl. MwSt.
EUR 475 – Transport von Berlin nach Ravensburg

Theoretisch könnte ich mich natürlich um einiges selber kümmern, und so weniger zahlen, aber dafür habe ich derzeit schon zuviel um die Ohren.
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Re: Soll ich meinen 2012 Volt aus Seattle mitbringen?

Beitragvon schneeflocke » 29. Nov 2017 06:08

Hallo Werner,

Was die Werkstatt um Ravensburg angeht, empfehle ich dir das Autohaus "Wildmoser Dreher" und deren Werkstatt in Wangen. Ich wohne in Kißlegg und habe in Wangen vor 5 1/2 Jahren meinen Ampera gekauft und mache alle Werkstattarbeiten dort. Die sind auch für den Ampera-e zertifiziert. Wenn Du weiteres wissen möchtest, dann melde Dich ruhig.

Gruß
Thilo
LG
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(Willy Brandt)


Ampera EPionier (05/2012; ...CU117...)
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