Mit dem Ampera durch Norwegen

... alles, was zum Thema Ampera gehört, aber nicht in die anderen Foren passt
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STdesign
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Re: Mit dem Ampera durch Norwegen

Beitrag von STdesign » 5. Apr 2018 10:23

he2lmuth hat geschrieben:Empfehlen kann ich Dir eine Fahrt mit dem Auto von Geiranger nach Hellesylt durch den Geiranger Fjord.
Gut, dass du den Tipp auch gibst. Dort könnte ich mir vorstellen länger zu bleiben. Gleich nebenan ist ja auch der Trollstigen mit dem Stigfossen Wasserfall. Leider ist meine Norwegen-Mopedtour vor paar Jahren ausgefallen, sonst wäre ich dort schon mal gewesen. Andererseits kann ich mich jetzt wieder drauf freuen.
Das Sams hat geschrieben: Hier unbedingt hin wenn Sturm ist.
Atlantikstraße steht weit oben auf meinem Zettel. :D
Das Sams hat geschrieben: Wie ging noch der Transport Modus?
Lt diesem Thema viewtopic.php?f=35&t=992&p=12115&hilit= ... dus#p12115, Auto einschalten Warnblinkanlage einschalten und 15 Sekunden den Powerknopf gedrückt halten bis im Fahrerdisplay die Aktivierungsbestätigung kommt.
Beste Grüße, STdesign
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Re: Mit dem Ampera durch Norwegen

Beitrag von STdesign » 18. Apr 2018 18:23

So, hier mal ein Update der Reisevorbereitung. Vlt hilft es euch ja, falls ihr ähnliches vorhabt.

Den Ampera mitzunehmen ist keine Option mehr, sondern gesetzte Tatsache. Allein wegen der Fahrräder und dem Notfallzelt einfach praktischer als fliegen oder Bahn. ColorLine Fähre und eine Etappe Hurtigruten sind schon gebucht, und dadurch die Reisekasse leider bereits jetzt deutlich erleichtert :|

Zum öffentlichen Laden an den älteren Säulen bekomme ich in den nächsten Tagen von der Osloer Stadtverwaltung den Zugangsschlüssel zugeschickt (ja, ein klassischer Metallschlüssel), echt ein super Service und vollkommen kostenlos. Für die neueren kommunal betriebenen Typ2 Säulen soll jede beliebige RFID Karte Zugang gewähren, also Mitgliedsausweise, ggf. Personalausweis, deutsche Ladekarten ... einfach toll :D
Habe mir dann noch bei Fortum eine RFID besorgt, wäre nun wohl nicht mehr unbedingt notwendig gewesen.
Spannend wird evtl. das Laden an den Schuko-Dosen, weil wohl weite Teile des Stromnetzes Norwegens als IT-Netz aufgebaut sind (also das, was auch in unseren Amperas zu finden ist). Leider könnte damit die Schutzleiterprüfung der ICCB in Leere laufen und das Laden somit auch. Bei Tesla auf jedenfall ein "Problem", weshalb es auch eine "Norwegen-Version" des Ladekabels gibt. Ich befürchte aber bei jeder anderen EU-ICCB wird es das gleiche sein. Schaun wir mal.

Mautbefreit und priviligiert sind leider nur BEV, der Ampera geht als normaler Benziner durch. Die AutoPass Mautbox lohnt sich trotzdem geringfügig, weil zunehmend umweltdifferenziert berechnet wird und man ohne Box pauschal den Höchstpreis zahlt. Mit Box gibt es außerdem sowieso mindestens 10% Rabatt, je nach Anbieter auf manchen Strecken auch mehr. Ich hab den AutoPass bei Fjellinjen bestellt.

Das Thema Alarmanlage und Transportmodus probiere ich demnächst mal aus. Habe noch paar Infos dazu gefunden, sollte funktionieren.
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Re: Mit dem Ampera durch Norwegen

Beitrag von sasch » 30. Apr 2018 13:57

Das Sams hat geschrieben: Melde dich trotzdem beim Mautsystem an.
Wie geht das ohne diese komische D- Nummer?
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Re: Mit dem Ampera durch Norwegen

Beitrag von STdesign » 30. Apr 2018 14:13

Du brauchst keine besondere Nummer, deutsches Kennzeichen und ehrliche Angaben reichen. Grundsätzliche Infos gibt es hier: http://www.autopass.no/de/zahlung-fur-besucher. Auch als Tourist kann man sich den AutoPass Tag holen, womit man geringfügig spart. Wer keinen AutoPass Chip hat kann das Kennzeichen hier vorab registrieren, um Bürokratie einzusparen: https://www.epcplc.com/rental Bei einem Mietwagen kommt die Rechnung dann auch direkt nach Hause und nicht erst zum Vermieter, der für's weiterleiten ja auch häufig die Hand aufhält. Wer nicht den Höchstbetrag (umweltdifferenzierte Mautbeträge) zahlen will, muss sich hier eintragen: https://www.epcplc.com/environmental_differentiation/

Klingt zunächst alles etwas verwirrend wegen der vielen Möglichkeiten, ist es aber eigentlich dann doch nicht. Wer einfach so drauf los fahren will, kann auch das tun. Das Kennzeichen wird an jeder Mautstelle gefilmt und die Rechnung braucht dann halt etwas länger.
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Re: Mit dem Ampera durch Norwegen

Beitrag von STdesign » 11. Jul 2018 20:51

Schöne Grüße aus Norwegen ... Selbst hier muss man scheinbar mit Vorurteilen aufräumen. Auf einem Campingplatz wurde am Abend einfach die Steckdose abgeschaltet, okay ich hatte mich auch einfach so angesteckt :? . Im heutigen AirBnB war es nach kurzer Frage erst gar kein Problem aus der Küche heraus zu laden, nach ner halben Stunde dann Bedenken "ein Freund mit einem EV meint, man braucht eine separate Sicherung, bla blubb." Ich hoffe ja schon, dass die Küche abgesichert ist :roll: . Wahrscheinlich hat die gute Frau ihren Stromzähler gesehen, der gerade Herd und Wasserkocher versorgt hat. Der Ampera war zu dieser Zeit vorsorglich ausgestreckt und auch sonst nur mit 6A dran, um nichts zu überlasten.

Am besten gehts bei eigener Hütte und ohne nachfragen ... Schon ist die Batterie am nächsten Morgen voll. Wenns dann noch bergab geht, friert die Anzeige schonmal bei 97 km ein und irgendwann wird nicht mehr wirklich viel rekuperiert, DIC-Anzeige gab es dabei keine (und Auto fuhr und bremste ganz normal). Wenn man die bergab Passagen gut nutzt, kommt man ganz gut hin mit elektrischem Fahren. Spritverbrauch liegt trotz häufigem Hoch & Runter rund um die Hardangervidda so bei 3,5 ... 4,5 l/100km mit 2 Personen, Gepäck und Fährrädern; wobei ich immer 2 Akkubalken drin lasse, weil ich nicht weiß wie der nächste Berg ist und ob das Laden in der Unterkunft klappt. Toll war die Stalheimskleiva ... auf 1,7 km 19 km Reichweite gewonnen 8-) .

Ansonsten habe ich im öffentlichen Raum neben den Triple-Ladern nur Typ2 und Schuko gesehen, also keine weiteren Adapter notwendig. Letzteres gibt es hier selbst im ländlichen Raum recht häufig und kostenlos mit dem staatlichen Ladenokkel. Blöderweise aber eher in Ortschaften aber nicht an den Parkplätzen für Wanderungen zu Gletscher & Co, wo das Auto wirklich mal länger steht und Strom ziehen könnte.

So denn, habe zum Glück noch zwei weitere Wochen in diesem schönen Land.
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Re: Mit dem Ampera durch Norwegen

Beitrag von he2lmuth » 12. Jul 2018 08:28

Mein Tip mit dem Geiranger ist unvollständig wie ich jetzt erst lese:
Von Geiranger nach Hellesylt MIT DEM SCHIFF!!
Viel Freude.
L.G. Hellmuth

Es ist keinesfalls ausreichend lediglich keine Überlegungen anstellen zu können, man muss auch unfähig sein diese mitzuteilen.

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Re: Mit dem Ampera durch Norwegen

Beitrag von STdesign » 12. Jul 2018 08:41

Hi Hellmuth

Das Car Pak für die Fähre Geiranger-Hellesylt ist schon gebucht. Morgen stehts auf dem Plan. Danke für den Tipp. Weil wir dort eh lang wollten, bietet sich das sogar für die Routenplanung an.
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Re: Mit dem Ampera durch Norwegen

Beitrag von NURso » 12. Jul 2018 12:55

STdesign hat geschrieben:Schöne Grüße aus Norwegen [...] Wenns dann noch bergab geht, friert die Anzeige schonmal bei 97 km ein [...] mit 2 Personen, Gepäck und Fährrädern;[...]auf 1,7 km 19 km Reichweite gewonnen 8-) .
wie transportierst du 2 Fahrräder? :shock:
Ja rekuperieren fetzt :)

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Re: Mit dem Ampera durch Norwegen

Beitrag von manwe » 12. Jul 2018 13:07

NURso hat geschrieben:
STdesign hat geschrieben:Schöne Grüße aus Norwegen [...] Wenns dann noch bergab geht, friert die Anzeige schonmal bei 97 km ein [...] mit 2 Personen, Gepäck und Fährrädern;[...]auf 1,7 km 19 km Reichweite gewonnen 8-) .
wie transportierst du 2 Fahrräder? :shock:
Ja rekuperieren fetzt :)
Ich weiss nicht wie er das macht, ich auf jeden Fall damit:
https://www.kupplung.ch/anhaengerkupplu ... 204-2.html

Kann ich sehr empfehlen, ausser dass es auch wieder etwas auf die Reichweite schlägt. Mehr als 70km elektrisch sind mit Fahrrädern auf dem Kuppungsträger damit kaum mehr drin.

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Re: Mit dem Ampera durch Norwegen

Beitrag von STdesign » 12. Jul 2018 13:45

Genau, habe die Kupplung von Brink dran. Gabs vor etwa einem Jahr für knapp 320 € bei KfzTeile24. Ist irgendwo hier im Forum verlinkt. Die Räder selbst stehen auf einem Thule EuroWay G2 920.
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