AMPERA-e

Das neue Elektroauto von Opel
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Tojin23
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Re: AMPERA-e

Beitrag von Tojin23 »

Nein, die Schieflast ist bei 2 Phasen fast besser wie bei einer Phase. Es fehlen nur 3,6 KW zur Symmetrie. Auf dem N fließt also der um 240° Grad verschobene Strom der zur Symmetrie fehlt (16A).

2,3kw wäre echt ne Witz :D. Da würde ich net mal drüber nachdenken den zu kaufen. Die Abdeckung mit CCS Ladestationen langt auf keinen Fall und AC kommt nicht in Frage bei der Leistung.

Da langt über Nacht laden für 30% Accu :lol:
Zuletzt geändert von Tojin23 am 1. Okt 2016 08:33, insgesamt 1-mal geändert.
Ampera MJ2012 in Lithium Weiß
Michel-2014
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Re: AMPERA-e

Beitrag von Michel-2014 »

Ich hab doch Schuko dazu geschrieben ;-)
Und leer ist der Akku nach den üblichen 50km oder weniger am Tag eh nicht. Da wäre er, genau wie bei unsren jetzigen Ampera's, am nächsten morgen auch wieder voll.
Kleiner Stromer ;-)
Tachy
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Re: AMPERA-e

Beitrag von Tachy »

Hallo Leute,

nach langer Zeit schreibe ich auch mal wieder was. Ich helfe Euch ein wenig mit der Ladeproblematik weiter und habe folgenden Kommentare auf der FB-Seite von Opel abgesetzt:
[...]
Liebe Leute, ich hoffe nicht, dass es Euer Ernst ist, den Opel Ampera nur mit einphasigem Typ2-Lader und nur mit 50
kW DC auszustatten! Das geht völlig am Bedarf vorbei.

[...]

Bei Typ2 fehlen L2 und L3 (siehe Bild) für dreiphasiges Laden! Es ist ein Unding, eine Batterie mit dieser Kapazität zuhause nicht mit 11 kW (CEE 400V/16A rot auf Typ2 - Brick) und öffentlich nicht mit 22 kW Typ2 dreiphasig laden lassen zu können! Es werden öffentlich dann wieder unnötig Ladesäulen blockiert, weil die Amperas dann zu lange dranhängen.

Hat irgendjemand von Ihnen überhaupt eine Ahnung von vernünftigen Ladekonzepten und vom Bedarf der Elektroautofahrer? Daheim kann zur Not(!) vielleicht noch mit Schuko (2,3 kW, 230V/10A) schnarchgeladen werden, macht aber bei 60 kWh keinen Sinn. Da will man das Auto in 6 Stunden schon mal vollgeladen haben und nicht erst in 30(!) Stunden (0-100%). Es muss also beides möglich sein, Schuko UND CEE 400V. An den regionalen 22 kW-Säulen sind 22 kW Pflicht und da auch völlig ausreichend. DC-Lader mit >= 50 kW sind nur auf der Langstrecke sinnvoll. Auf der Langstrecke sind für die Pausenregelung zum Essen jedoch >= 100 kW Pflicht! Mit 50 kW ist der Ampera nicht richtig langstreckentauglich. Zwei Stunden wartet niemand auf eine Vollladung nach drei Stunden Fahrt, wenn er weiter will und nur zum Essen/Kaffee halt macht. Das muss auf <= 1 Stunde gedrückt werden. Erst dann ist der Ampera-e eine Konkurrenz für Tesla, weil Tesla genau das verstanden hat.

Leute, bitte einmal mehr nachdenken und damit viel erreichen!

Bitte leiten Sie diesen Kommentar an die Entwicklungsabteilung weiter. Ich habe fünf Jahre lang E-Auto-Erfahrung, drei als Opel Ampera e-Pioneer (ich fuhr den ersten Endkunden-Ampera hier in D mit EZ 11/2011 und bin der Gründer des privaten Opel
Ampera/Chevy Volt Forums) und seit zwei Jahren mit Tesla Model S unterwegs, weil mir genau das mit der Langstrecke elektrisch fehlte.

Eine Rückmeldung dazu für die User hier wäre toll. Leite das ans Forum weiter.
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Tachy
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AMPERA-e

Beitrag von Tachy »

Hallo Leute,

nach langer Zeit schreibe ich auch mal wieder was. Ich helfe Euch ein wenig mit der Ladeproblematik weiter und habe folgenden Kommentare auf der FB-Seite von Opel abgesetzt:

https://www.facebook.com/OpelDE/posts/1 ... 24155541:0
[...]
Liebe Leute, ich hoffe nicht, dass es Euer Ernst ist, den Opel Ampera nur mit einphasigem Typ2-Lader und nur mit 50
kW DC auszustatten! Das geht völlig am Bedarf vorbei.

[...]

Bei Typ2 fehlen L2 und L3 (siehe Bild) für dreiphasiges Laden! Es ist ein Unding, eine Batterie mit dieser Kapazität zuhause nicht mit 11 kW (CEE 400V/16A rot auf Typ2 - Brick) und öffentlich nicht mit 22 kW Typ2 dreiphasig laden lassen zu können! Es werden öffentlich dann wieder unnötig Ladesäulen blockiert, weil die Amperas dann zu lange dranhängen.

Ich appelliere dringend an ein vernünftiges Ladekonzept mit den echten Bedürfnissen der Elektroautofahrer. Daheim kann zur Not(!) vielleicht noch mit Schuko (2,3 kW, 230V/10A) schnarchgeladen werden, macht aber bei 60 kWh keinen Sinn. Da will man das Auto in 6 Stunden schon mal vollgeladen haben und nicht erst in 30(!) Stunden (0-100%). Es muss also beides möglich sein, Schuko UND CEE 400V. An den regionalen 22 kW-Säulen sind 22 kW Pflicht und da auch völlig ausreichend. DC-Lader mit >= 50 kW sind nur auf der Langstrecke sinnvoll. Auf der Langstrecke sind für die Pausenregelung zum Essen jedoch >= 100 kW Pflicht! Mit 50 kW ist der Ampera nicht richtig langstreckentauglich. Mehr als eine Stunde wartet niemand auf eine Vollladung nach drei Stunden Fahrt, wenn er weiter will und nur zum Essen/Kaffee halt macht. Das muss auf gut weniger als eine Stunde gedrückt werden. Erst dann ist der Ampera-e eine Konkurrenz für Tesla, weil Tesla genau das verstanden hat.

Leute, bitte einmal mehr nachdenken und damit viel erreichen!

Bitte leiten Sie diesen Kommentar an die Entwicklungsabteilung weiter. Ich habe fünf Jahre lang E-Auto-Erfahrung, drei als Opel Ampera e-Pioneer (ich fuhr den ersten Endkunden-Ampera hier in D mit EZ 11/2011 und bin der Gründer des privaten Opel Ampera/Chevy Volt Forums) und seit zwei Jahren mit Tesla Model S unterwegs, weil mir genau das mit der Langstrecke elektrisch fehlte.

Eine Rückmeldung dazu für die User hier wäre toll. Leite das ans Forum weiter.
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mainhattan
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Re: AMPERA-e

Beitrag von mainhattan »

Hallo Tachy,

danke für Deinen Hinweis auf FB.

Bereits vor 1,5 Jahren habe ich mit Dr. Hannappel eben genau diese Thematik in zwei Telefonrunden besprochen und zu verstehen gegeben, dass es eben nicht reicht, auf Augenhöhe zu derzeit aktueller Markttechnik mitzuschwimmen sondern Akzente zu setzen. Da reicht es eben nicht, wie Du schreibst, eine große Batterie zu liefern aber diese mit einem Strohhalm betanken zu können.

Ich denke (leider), dass sich einphasig AC Laden zu einem gewaltigen Pferdefuß entwickeln wird und damit das Fahrzeug bei denjenigen, die sich mit der techn. Weiterentwicklung wirklich i.R. einer Kaufabsicht beschäftigen, abschrecken wird.
Gruß
mainhattan
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Re: AMPERA-e

Beitrag von Michel-2014 »

Wenn ich das Bild (Paris ?) so sehe werden alle Befürchtungen bestätigt :-( aber da es eben ein Bolt mit Blitz ist darf es nicht überraschen. Bleibt also der Preis.
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Re: AMPERA-e

Beitrag von he2lmuth »

38000€ ;) :!:
L.G. Hellmuth

Es ist keinesfalls ausreichend lediglich keine Überlegungen anstellen zu können, man muss auch unfähig sein diese mitzuteilen.
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Re: AMPERA-e

Beitrag von Aaamperaaa »

Die einphasige Ladung ist meines Erachtens eine absichtliche Verkaufsbremse. Wenn nur 3500 Stück in Europa verkauft werden sollen müssen sie solche drastische Maßnahmen ergreifen. Anscheinend kann (oder darf) Opel keine 30000 bis 60000 Stück liefern. Fehlt da vielleicht eine Gigafactory um die Batterien in hohen Stückzahlen zu produzieren?

Was würde für einen Eindruck in der öffentlichen Meinung entstehen wenn es jahrelange Lieferzeiten für den Ampera-E geben würde: Man würde das Auto für ein tolles, begehrenswertes Auto halten.
Dieser Eindruck soll wohl nicht entstehen. Ich glaube es ist ihnen lieber, wenn man glaubt, dass GM einen Wagen mit Tesla-Genen nur in mäßigen Stückzahlen verkaufen kann. Dann kommt wieder der Tenor: "Die Zeit ist noch nicht reif, oder die Leute wollen es einfach nicht". Damit kann man weiter "tolle" Verbrenner verkaufen (so glaubt man wohl).

Ob die Rechnung aufgeht?
Cupra
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Re: AMPERA-e

Beitrag von Cupra »

Damit ist die Zukunft mit Opel für mich wohl am 1.7.2018 besiegelt... in Langenthal gibt's dann nen gut gepflegten Ampera als Gebrauchtwagen zu holen :P Einphasiges Laden zu Hause geht gar nicht. Und wenn ich dann öffentlich nedd mal mit 11 oder 22kW laden kann... :roll:
Meditieren ist immer noch besser als rumsitzen und nix tun :mrgreen:

Tesla Model S100D "Edelweiss" 8-)
Tojin23
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Re: AMPERA-e

Beitrag von Tojin23 »

Mindestens als noch bezahlbare Sonderausstattung sollte nen vernünftiger AC Lader angeboten werden.

Das kriegen andere auch hin.

Da sollte eine Option 11kW AC Laden ja wohl machbar sein.
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