Der rapide Hochlauf des Preises könnte auch durch Rezessionsängste verlangsamt werden.
Aber machen wir uns nichts vor. Das Damoklesschwert der Rezessionssorgen pendelt über Europa, Russland und Afrika, aber nicht über den USA und Asien.
Europa: Euro- und Wachstumssorgen nehmen nicht ab sondern eher zu. Großbritannien gilt mittlerweile als politisch sehr instabil, nachdem bei den Kommunalwahlen die Nichtgefolgschaft von Cameron Aufwind erhielt.
Deutschland investiert zu wenig von Staatsseite in die Infrastruktur (Bahn, Straßennetz, E-Mobilität)
Russland: Hat sich sein Wachstum aufgrund von Sanktionen und wirtschaftlicher Isolation ruiniert. Das Gute Wachstum schwenkt dadurch fast auf die Nulllinie.
Afrika leidet unter dem permanenten Laster von Korruption, Ausbeutung, politisch-totalitärer Ungleichgewichte, Ebola-Epidemie bzw. nunmehr Pandemie.
All das drückt derweil eher auf den Ölpreis. Aber wenn der Dollar sich wie prognostiziert verteuert, wirkt dies bei ansteigendem Ölpreis wie ein Hebel.
Ich wünsche es uns ja nicht, denn es hat auch mittelbare Auswirkungen auf Kunststoffe, Werkstoffe, Chemie, Medikamente etc. etc. Und der Gaspreis, das bedauere ich am meisten, geht im Tandem mit durch die Decke.
Aber Herr Seehofer möchte ja statt den Ferntrassen von der See bis nach Bayern lieber den Strom aus Gasturbinenanlagen erzeugen, der Depp... Wenn er die dann fertig gebaut hat von bzw. bei E-on und RWE, dann freut sich Herr Putin wieder und seine Gazprom....
