Ampera für 35km Arbeitsweg geeignet?

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Prodatron
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Re: Ampera für 35km Arbeitsweg geeignet?

Beitrag von Prodatron »

110W sind gerade mal 3% Verlust. Das ist doch kein Vergleich zu den Verlusten, die Ecodrive bei der 6A Ladung festgestellt hat.
Alle sagen, das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht
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m.hueske
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Re: Ampera für 35km Arbeitsweg geeignet?

Beitrag von m.hueske »

OK, ich sehe schon, dass Thema "Laden" ist echt komplex, wenn man sich etwas tiefer damit beschäftigt.
In den Prospekten wird das immer so simpel dargestellt, einfach inne Steckdose und gut ist ;)
Ich würde auf jeden Fall zuerst mit unserem Haus-und-Hof Elektriker (zum Glück ein guter Bekannter) sprechen, dass er einmal die Leitung prüft und evtl. noch eine neue separate legt.
Joachim
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Re: Ampera für 35km Arbeitsweg geeignet?

Beitrag von Joachim »

Prodatron hat geschrieben:110W sind gerade mal 3% Verlust. Das ist doch kein Vergleich zu den Verlusten, die Ecodrive bei der 6A Ladung festgestellt hat.
EcoDrive hat geschrieben:sonixdan hat Recht. Der Grund, dass bei 6A die 'Ladeverluste' höher sind liegt ganz einfach darin, dass die Systeme, Pumpen, Lüfter usw bei 6A ca 9 Stunden lang laufen, bei 16A nicht mal 4 Stunden.
Auch wenn der Ampera beim Laden nicht vollständig hochgefahren wird, vermute ich mal dass die Pumpen und Lüfter usw über 100W bis 150W ziehen.
Quelle: viewtopic.php?f=25&t=1185&p=27310&hilit=stunden#p27310
m.hueske hat geschrieben:… In den Prospekten wird das immer so simpel dargestellt, einfach inne Steckdose und gut ist …
Seit wann wird in der Werbung etwas kompliziert oder gar nachteilig dargestellt? ;)
Meine Jung-Feuchtraumsteckdose für 8 € sieht nach 1½ Jahren Ampera-Laden (meist 10 A) an einem Kontakt schon recht verschmort aus!
Prodatron
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Re: Ampera für 35km Arbeitsweg geeignet?

Beitrag von Prodatron »

Echt komplexes Thema! :) Ecodrive hatte ja einen Unterschied von über 7% Effizienz gemessen zwischen 6 und 16A. Wenn die Leitung nicht zu lang ist (30m ist schon einiges), wird das Laden mit höherer A-Zahl so oder so nicht ineffizienter sein. Auf der anderen Seite hat man den Komfort, daß der Akku schneller wieder voll ist.
Jetzt muß ich aber auch zugeben, daß ich bei größeren Stromstärken wohl auch direkt 10mm² statt wie hier letztens vorgeschlagen 6mm² nehmen würde. Ist ja doch schon einiges, was da sonst verloren geht.

CU,
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schneeflocke
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Re: Ampera für 35km Arbeitsweg geeignet?

Beitrag von schneeflocke »

m.hueske hat geschrieben:OK, ich sehe schon, dass Thema "Laden" ist echt komplex, wenn man sich etwas tiefer damit beschäftigt.
In den Prospekten wird das immer so simpel dargestellt, einfach inne Steckdose und gut ist ;)
Ich würde auf jeden Fall zuerst mit unserem Haus-und-Hof Elektriker (zum Glück ein guter Bekannter) sprechen, dass er einmal die Leitung prüft und evtl. noch eine neue separate legt.
Darauf würde ich mich nicht verlassen, auch ein Elektriker kann Dir nichts genaues versprechen weil er sich mit dem Ladeverhalten vom Ampera nicht auskennt.

Von daher Ampera nehmen und vor dem Kauf zuhause die Lademöglichkeiten testen!
LG
Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“
(Willy Brandt)

Ohne heute gäb‘s morgen kein gestern!


Ampera EPionier (05/2012; ...CU117...)
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Re: Ampera für 35km Arbeitsweg geeignet?

Beitrag von VoltIhrAmpera? »

Mit dem bisschen Sprit, das dann der RE für die Reststrecke noch schluckt, kommt man mit keinem herkömmlichen Auto hin.
Bei mir ist ja der Ampera das einzige "Verbrennerauto in der Familie, weshalb ich ihn nie eintauschen würde, aber bei der täglichen Strecke stellt sich mir die Frage, ob nicht ein reines E-Auto gscheiter wär.
Mit einem Leaf oder i3 wäre diese Strecke auch im Winter ohne Sprit kein Problem.
...die Frage ist halt, ob weitere Strecken mit diesem Fahrzeug auch erledigt werden sollen, oder nicht. In dem Fall bin ich auch wieder bei unseren heissgeliebten Alleskönnern (Ampera/Volt) ;)

Gruß Chris
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Prodatron
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Re: Ampera für 35km Arbeitsweg geeignet?

Beitrag von Prodatron »

Wenn nicht ein konventioneller reisetauglicher Verbrenner sowieso im Fuhrpark vorhanden ist, ist der Ampera bei einer solchen täglichen Strecke immer die erste Wahl (wenn auch ansonsten die Größe/Klasse usw. des Fahrzeugs paßt). Ein reines Elektro-Auto macht abgesehen vom Tesla S derzeit nur Sinn, wenn man den ohnehin "nur" als Zweit-Stadt-Wagen hat. Wenn man keine zwei Fahrzeuge unterhalten will und die Vorteile des elektrischen Fahrens genießen will, dann führt in solchen Fällen kein Weg am Ampera vorbei :)

CU,
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Re: Ampera für 35km Arbeitsweg geeignet?

Beitrag von m.hueske »

Also, ein reines E-Auto kommt für mich leider zur Zeit nicht in Frage. Ich fahre etwa 1-2 mal im Monat auch Strecken von rund 300-400 km. Aktuell ist da soweit ich weiß nur der Tesla S mit der großen Batterie, der das noch schafft. Und den kann ich mir leider nicht leisten...
Einen Zweitwagen nur für längere Strecken möchte ich mir nicht zulegen und unterhalten.
Von daher ist der Ampera mit seinem RE einfach ein geniales Konzept und das einzige E-Auto, das in Frage kommt.
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VoltIhrAmpera?
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Re: Ampera für 35km Arbeitsweg geeignet?

Beitrag von VoltIhrAmpera? »

....dem ist nix mehr hinzuzufügen :D - also LOOOS

Gruß Chris
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Re: Ampera für 35km Arbeitsweg geeignet?

Beitrag von Yellow »

... und macht den Manuel nicht mit diesen ganzen technischen Details verrückt ;-)
"Ladeverluste", "bei 6A brauchst Du eine lange Nacht", usw.

Das ist alles völlig unkompliziert! Du brauchst eine Steckdose in der Garage und steckst die Ladebox dort rein - fertig! Selbst mit 6A wird Dein Ampera am nächsten Morgen wieder voll geladen sein.

Beschäftige dich stattdessen mit einer Lademöglichkeit beim Arbeitgeber. Das ist vielleicht viel einfacher, als Du denkst. Und dann brauchst Du Dir gar keine Gedanken mehr zu machen und kannst im Winter sowie im Sommer Deinen Ampera auch schön vorklimatisieren bevor Du startest.

Bei DEM Wertverlust vom Ampera (leider!) und den aktuellen Gebrauchtwagenpreisen würde ich auch nicht mehr lange zögern :-)
Gruss

Stefan
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