So viel dazu:
http://www.welt.de/motor/article1350208 ... rsche.html
Ein Tesla macht glücklicher als ein Porsche
Wer sind die glücklichsten Autofahrer? Wer das schönste Auto fährt oder das schnellste? Oder doch derjenige, der nur selten in die Werkstatt muss? Neben den einschlägigen Pannenstatistiken von ADAC und Dekra sollen Zufriedenheitsumfragen bei Autobesitzern Aufschluss über das Wohlbefinden geben.
Für die deutschen Marken sind die jüngsten Ergebnisse nicht sehr erbaulich. Erst kürzlich lief Volvo der Nation der Autofahrer den Rang ab. Nach der jedes Jahr veröffentlichten Kundenzufriedenheitsstudie des ADAC sind Kunden der schwedischen Marke besonders zufrieden mit ihrem Fahrzeug, erst dahinter folgen Audi und Vorjahressieger BMW.
Jetzt kassierten die Deutschen eine zweite Niederlage. Der angesehene Consumer Report in den USA stufte US-Elektrobauer Tesla vor Porsche ein. Die zufriedensten Autofahrer sitzen demnach in einem Tesla Model S (98 von 100 Glückspunkten), dahinter folgen Corvette-Stingray-Fahrer (95) knapp vor Porsche-Cayman- und Boxster-Lenkern (91).
Überhaupt fällt auf, dass in der Heimat von Pick-ups und angeblich verbrauchsarmen "Eco"-Triebwerken mit einem Normverbrauch von knapp 15 Litern Hybrid- sowie Elektroautos und selbst Diesel in allen Fahrzeugklassen höher bewertet werden als herkömmliche Benziner. 350.000 Besitzer von Autos, die zwischen einem und drei Jahren alt sind, nahmen an der Umfrage teil.
"Der Tesla bietet viel Platz und Komfort, es macht Spaß, ihn zu fahren, und die Unterhaltskosten sind gering", heißt es in der Urteilsbegründung. Der Marke konnten also weder der verschobene Start des SUV Model X noch die mysteriösen Feuerunfälle aus diesem Jahr einen merklichen Imageschaden zufügen.
In mindestens drei Fällen waren die Akkus des Tesla infolge eines Unfalls in Flammen aufgegangen. Die nationale Fahrsicherheitsbehörde NHTSA hatte auch nach einer Untersuchung darauf verzichtet, einen Rückruf anzuordnen.
Teurer macht nicht zufriedener
Wie die Verfasser der Studie anmerken, ist das mit der Zufriedenheit übrigens relativ. Sie lässt sich weniger an technischer Vollkommenheit oder Luxus festmachen, sie hängt vielmehr von den Erwartungen ab.
Fahrer eines einfachen und preiswerten Autos sind vollauf zufrieden, wenn es zuverlässig funktioniert. Anders verhält es sich mit einem teuren Auto: Die kleinste Störung bringt die Kunden auf die Palme.
Die These wird gestützt durch einen Blick zurück. Noch vor zehn Jahren schnitten japanische Autos bei den Rankings des ADAC am besten ab, Audi, BMW und vor allem VW hatten das Nachsehen. Das Design von Toyota konnte schon damals grimmig stimmen, aber die Technik funktioniert überwiegend reibungslos. Einzige Ausnahme war schon damals: Porsche.
Quelle:
http://www.welt.de
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