Frage an den Umweltminister
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SuLa
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Frage an den Umweltminister
Im Kontaktformular des BMU
https://secure.bmu.de/service/buergerforum/ihre-fragen/
habe ich folgende Frage gestellt:
Sehr geehrter Herr Umweltminister!
Heute wurde in der Presse verkündet, dass das Umweltministerium mit 6 Mio € die Deutsche Post fördert, weil diese für 14 Mio € Elektroautos kauft.
Ich habe mir als Privatmann einen Opel Ampera für 50.000 € gekauft und wäre ebenfalls mit einer Erstattung von 40% des Kaufpreises mehr als zufrieden gewesen.
Wann kommt endlich für den privaten Käufer der Anreiz sich ein Elektroauto zu kaufen?
Beste Grüße
https://secure.bmu.de/service/buergerforum/ihre-fragen/
habe ich folgende Frage gestellt:
Sehr geehrter Herr Umweltminister!
Heute wurde in der Presse verkündet, dass das Umweltministerium mit 6 Mio € die Deutsche Post fördert, weil diese für 14 Mio € Elektroautos kauft.
Ich habe mir als Privatmann einen Opel Ampera für 50.000 € gekauft und wäre ebenfalls mit einer Erstattung von 40% des Kaufpreises mehr als zufrieden gewesen.
Wann kommt endlich für den privaten Käufer der Anreiz sich ein Elektroauto zu kaufen?
Beste Grüße
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wolf
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Re: Frage an den Umweltminister
Finde ich gut!!! Habe gleich auch eine Frage reingestellt:
Sehr geehrter Herr Altmeier!
Heute wurde in der Presse verkündet, dass das Umweltministerium mit 6 Mio € die Deutsche Post fördert, weil diese für 14 Mio € Elektroautos kauft.
Ich habe mir schon letztes Jahr als Privatmann einen Opel Ampera für knapp 50.000 € gekauft und zusätzlich auf eigene Kosten (für ca. 1.500 Euro) zu meinem Parkplatz in der wohnortnahen öffentlichen Tiefgarage einen Stromanschluss legen lassen. Dafür habe ich (bis auf die minimalen Steuervorteile) keine Subventionen erhalten.
Wann wird es endlich Anreize für Privatleute für den Kauf eines Elektroautos geben? Oder z.B. Programme, die den Aufbau von Lademöglichkeiten auf Parkplätzen und in städtischen Tiefgaragen unterstützen?
Oder wenigstens Initiativen, das Roaming von öffentlichen Ladestationen unterschiedlicher Stromanbieter voran zu treiben, so dass ich mit dem Vertrag meines örtlichen Stromversorgers auch in anderen Städten Strom tanken kann?
Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Herr Altmeier!
Heute wurde in der Presse verkündet, dass das Umweltministerium mit 6 Mio € die Deutsche Post fördert, weil diese für 14 Mio € Elektroautos kauft.
Ich habe mir schon letztes Jahr als Privatmann einen Opel Ampera für knapp 50.000 € gekauft und zusätzlich auf eigene Kosten (für ca. 1.500 Euro) zu meinem Parkplatz in der wohnortnahen öffentlichen Tiefgarage einen Stromanschluss legen lassen. Dafür habe ich (bis auf die minimalen Steuervorteile) keine Subventionen erhalten.
Wann wird es endlich Anreize für Privatleute für den Kauf eines Elektroautos geben? Oder z.B. Programme, die den Aufbau von Lademöglichkeiten auf Parkplätzen und in städtischen Tiefgaragen unterstützen?
Oder wenigstens Initiativen, das Roaming von öffentlichen Ladestationen unterschiedlicher Stromanbieter voran zu treiben, so dass ich mit dem Vertrag meines örtlichen Stromversorgers auch in anderen Städten Strom tanken kann?
Mit freundlichen Grüßen
- Markus Dippold
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Re: Frage an den Umweltminister
Ich habe auch mal ein paar Anmerkungen geschrieben - und natürlich eine Frage gestellt.
Sehr geehrter Herr Altmaier,
wie ich heute auf der Internetseite des WDR lesen konnte, fördert das Bundesumweltministerium die Deutsche Post mit 6 Millionen Euro für deren Kauf von Elektro-Fahrzeugen bei einer Investition von 14 Millionen Euro. Das ist eine Förderung von ca. 40% des Kaufpreise.
Letztes Jahr habe ich mir ein Elektroauto gekauft, privat und aus eigener Tasche, kein Firmenwagen. Über eine, ja, nennen wir es mal "Kaufunterstützung" in Höhe von 40% des Kaufpreises hätte ich mich auch gefreut, vor allem angesichts des hohen Preises des Fahrzeugs.
Warum bekommen große Unternehmen jede nur erdenkliche Unterstützung und Anreize, um ihr grünes Image aufzubessern (nicht daß ich es nicht gut finden würde, daß die Deutsche Post in Zukunft mit E-Autos fährt; ich hoffe, auch bald bei uns), aber der gemeine Bürger (Wähler!) muß das aus eigener Tasche bezahlen und bekommt dafür sogar noch die Quittung in Form von Umwelt- und Öko-Umlagen als Aufschlag beim Strompreis, damit die stromintensiven Industrien davon verschont bleiben?
Ich habe für mich (und ebenso vmtl. alle anderen Besitzer des gleichen Fahrzeugs) immerhin schon herausgefunden, daß mein E-Fahrzeug voll alltagstauglich ist.
Liest man in der Presse, was immer über E-Autos kolportiert wird, so habe ich den Eindruck, daß jeder immer nur ausprobiert und testet. Ich habe noch keinen Artikel gefunden, bei dem irgendein Unternehmen mit einer großen Fahrzeugflotte sagt: "Ja, wir machen das!"
Was ist mit der Fahrbereitschaft des Bundestages? Für die paar Kilometer, die in Berlin oft nur gefahren werden, reicht praktisch derzeit jedes verfügbare Elektro-Auto. Für längere Strecken gibt es die umweltfreundliche Bahn.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Dippold
- Opel Ampera ePionier, lithiumweiß, Modelljahr 2012Besitz und Datenerfassung seit 13.12.2012
Kilometerstand: 219997km
179991km elektrisch, 16.15kWh/100km ab Akku
33447km RE-Betrieb, 6.03l/100km
LDV 1.1l, persönlicher LDV 0.96l
Anzahl Akkuvollzyklen: 1816
aktuelle Sommer-Alltagsreichweite: 70km
Stand 31.08.2025
Meine Solaranlage
- Ampera-Fan
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Re: Frage an den Umweltminister
das find ich so gut, daß ich auch was geschrieben habe:
"Sehr geehrter Herr Altmeier!
Ich habe mir als Privatperson einen Opel Ampera für 48.000 € gekauft und bin enttäuscht, daß große Firmen beim Kauf unterstützt werden, aber nicht Privatpersonen, die auch Wähler sind.
Für altmodische Verbrennerfahrzeuge wurden vor ein paar Jahren 5 Milliarden locker gemacht, aber für umweltfreundliche Fahrzeuge wird fast nichts getan.
Übrigens verwende ich auch richtigen Ökostrom für unseren Haushalt, der auch noch mit der EEG-Umlage belastet ist (die das Unternehmen Post wahrscheinlich nicht bezahlen muß)."
"Sehr geehrter Herr Altmeier!
Ich habe mir als Privatperson einen Opel Ampera für 48.000 € gekauft und bin enttäuscht, daß große Firmen beim Kauf unterstützt werden, aber nicht Privatpersonen, die auch Wähler sind.
Für altmodische Verbrennerfahrzeuge wurden vor ein paar Jahren 5 Milliarden locker gemacht, aber für umweltfreundliche Fahrzeuge wird fast nichts getan.
Übrigens verwende ich auch richtigen Ökostrom für unseren Haushalt, der auch noch mit der EEG-Umlage belastet ist (die das Unternehmen Post wahrscheinlich nicht bezahlen muß)."

ePionier seit 17.11.2010, Ampera-Besitzer seit 19.10.2012 (MJ2013 DU103xxx)
Gesamtverbrauch (Strom plus Benzin) für 103300 km: ca. 23,4 kWh/100km,
Anteil elektrisch/fossil (80,8%/19,2%) - 83473 km mit 14006 kWh=16,6 kWh/100km ab Steckdose - 19408 km mit 1067 ltr.=5,5 ltr./100km, Lebensdauerverbrauch=1,03 ltr./100km (Stand:23.10.2025)
übrigens: der (bezahlte) Strom kommt von EWS (1g CO²/kWh), physikalisch aber oft von der PV-Anlage
- Markus Dippold
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Re: Frage an den Umweltminister
Nur eine kleine Anmerkung am Rande:
Der Peter schreibt sich mit "a".
Bei den nächsten Mails an ihn macht sich das vielleicht etwas besser ...
Gruß
Markus
Der Peter schreibt sich mit "a".
Bei den nächsten Mails an ihn macht sich das vielleicht etwas besser ...
Gruß
Markus
- Opel Ampera ePionier, lithiumweiß, Modelljahr 2012Besitz und Datenerfassung seit 13.12.2012
Kilometerstand: 219997km
179991km elektrisch, 16.15kWh/100km ab Akku
33447km RE-Betrieb, 6.03l/100km
LDV 1.1l, persönlicher LDV 0.96l
Anzahl Akkuvollzyklen: 1816
aktuelle Sommer-Alltagsreichweite: 70km
Stand 31.08.2025
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Tachy
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Re: Frage an den Umweltminister
Ui, der Peter bekommt ja richtig Post! =;-)
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sonixdan
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Re: Frage an den Umweltminister
Meine Meinung: Fahrzeuge mit öffentlichen Steuergeldern zu sponsoren ist so oder so falsch. Diese Gelder gehören in die Infrastruktur, die Bildung, das Gesundheitswesen, usw. Sie gehören sicher nicht in die Autos von Firmen oder Privatpersonen.
Wenn man Elektrofahrzeuge fördern will, geht das auch anders. Reservierte e-Parkplätze, e-Tankstellen, Benzin und Diesel verteuern, Verkehrsabgaben anhand der Emissionen, usw.
Aber vielleicht ist das ja auch nur ein Mentalitätsunterschied zwischen D und CH und vielleicht haben wir in der CH auch deshalb tiefere Steuern als in D
Wenn man Elektrofahrzeuge fördern will, geht das auch anders. Reservierte e-Parkplätze, e-Tankstellen, Benzin und Diesel verteuern, Verkehrsabgaben anhand der Emissionen, usw.
Aber vielleicht ist das ja auch nur ein Mentalitätsunterschied zwischen D und CH und vielleicht haben wir in der CH auch deshalb tiefere Steuern als in D
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SuLa
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Re: Frage an den Umweltminister
Hier die Antwort des BMU auf meine Anfrage:
Sehr geehrter Herr XXX,
für Ihr Schreiben vom 21. Mai bedanken wir uns. Da Herr Bundesminister Altmaier nicht alle Anfragen und Kommentare persönlich beantworten kann, hat er uns gebeten, Ihnen zu antworten.
Ihr Einsatz für den Klimaschutz ist begrüßenswert. Durch den Betrieb eines Elektrofahrzeugs leisten Sie schon heute einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende sowie zur Fortentwicklung der Elektromobilität. Sie sind in Sachen nachhaltiger Mobilität ein Vorbild und das Bundesumweltministerium (BMU) schätzt Ihre Entscheidung sehr.
Vor dem Hintergrund der wachsenden öffentlichen Wahrnehmung von Umweltthemen, wie Lärm, Luftverschmutzung und dem globalen Klimawandel, sowie knapper werdenden Ressourcen und damit steigenden Öl- und Kraftstoffpreisen gewinnen Nachhaltigkeitsziele ebenso wie wirtschaftliche Überlegungen auch in der Logistikbranche zunehmend an Bedeutung. Deshalb fördert das BMU das von Ihnen angesprochene Projekt „CO2-neutrale Zustellung in Bonn“, bei welchem die Deutsche Post AG einer der Projektpartner ist. Den Zuschlag für Fördergelder erhalten nur Projekte, die zur Erforschung des ökologischen und ökonomischen Nutzens der Elektromobilität beitragen, Vorbildcharakter haben und auf andere Projekte übertragbar sind. Insofern stellen die Fördermittel in Höhe von 6 Millionen Euro, die über den Zeitraum vom 01.07.2012 bis 31.12.2016 bereitgestellt werden, keine direkte „Kaufprämie“ dar.
Das Projekt „CO2-neutrale Zustellung in Bonn“ soll drei Bereiche abdecken: Fahrzeugtechnik, Infrastruktur und Energieversorgung sowie Auswirkungen des Elektrofahrzeugeinsatzes auf logistische Prozesse. Alle im Projekt betrachteten Aspekte werden im Rahmen eines dreijährigen Praxistests validiert, um die Qualität der Ergebnisse sowie ihre grundlegende Implementierbarkeit sicherzustellen. Hierfür werden von der Deutschen Post AG über drei Projektphasen insgesamt 144 Elektrofahrzeuge in den Klassen Kleintransporter, Transporter bis 2,8 t sowie Paketzustellfahrzeuge bis 3,5 t beschafft. Die Firma Langmatz GmbH entwickelt die Ladeinfrastruktur und -steuerung. Fragen der Logistik, der Wirtschaftlichkeit und technologische Aspekte der Ladeinfrastruktur werden im Rahmen eines wissenschaftlichen Begleitprogramms in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen untersucht.
Das Bundesumweltministerium ist sich sicher, dass die dabei entwickelten Ansätze und Lösungen auch für weitere Unternehmen, die Transportflotten in städtischen Gebieten betreiben (z.B. Lieferanten des Einzelhandels oder städtische Betriebe), interessant sein werden. Somit wird die Markteinführung von Elektrofahrzeugen weiter vorangetrieben. Neben der Forschungsförderung setzt die Bundesregierung weiterhin auf indirekte Anreize, wie z.B. die zehnjährige Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektroautos. Auf der am 27./28. Mai 2013 stattgefundenen Konferenz „Elektromobilität bewegt weltweit“ wurden Vorschläge, wie z.B. die Benutzung von Busspuren und die Einrichtung von Sonderparkplätzen, erörtert. Das dafür zuständige Bundesverkehrsministerium wird diese Maßnahmen nun prüfen und mit allen relevanten Akteuren diskutieren.
Zusätzlich zu den hier aufgeführten Informationen haben wir auf zwei BMU-Internetseiten eine Reihe weiterführender Informationen zum Thema Elektromobilität zusammengestellt:
http://www.bmu.de/themen/luft-laerm-ver ... mobilitaet
http://www.erneuerbar-mobil.de
Wir hoffen Ihnen weitergeholfen zu haben und dass Sie auch auf unseren Internetseiten für Sie hilfreiche Informationen und Antworten auf Ihre Fragen finden.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Ihr Bürgerservice im BMU
Sehr geehrter Herr XXX,
für Ihr Schreiben vom 21. Mai bedanken wir uns. Da Herr Bundesminister Altmaier nicht alle Anfragen und Kommentare persönlich beantworten kann, hat er uns gebeten, Ihnen zu antworten.
Ihr Einsatz für den Klimaschutz ist begrüßenswert. Durch den Betrieb eines Elektrofahrzeugs leisten Sie schon heute einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende sowie zur Fortentwicklung der Elektromobilität. Sie sind in Sachen nachhaltiger Mobilität ein Vorbild und das Bundesumweltministerium (BMU) schätzt Ihre Entscheidung sehr.
Vor dem Hintergrund der wachsenden öffentlichen Wahrnehmung von Umweltthemen, wie Lärm, Luftverschmutzung und dem globalen Klimawandel, sowie knapper werdenden Ressourcen und damit steigenden Öl- und Kraftstoffpreisen gewinnen Nachhaltigkeitsziele ebenso wie wirtschaftliche Überlegungen auch in der Logistikbranche zunehmend an Bedeutung. Deshalb fördert das BMU das von Ihnen angesprochene Projekt „CO2-neutrale Zustellung in Bonn“, bei welchem die Deutsche Post AG einer der Projektpartner ist. Den Zuschlag für Fördergelder erhalten nur Projekte, die zur Erforschung des ökologischen und ökonomischen Nutzens der Elektromobilität beitragen, Vorbildcharakter haben und auf andere Projekte übertragbar sind. Insofern stellen die Fördermittel in Höhe von 6 Millionen Euro, die über den Zeitraum vom 01.07.2012 bis 31.12.2016 bereitgestellt werden, keine direkte „Kaufprämie“ dar.
Das Projekt „CO2-neutrale Zustellung in Bonn“ soll drei Bereiche abdecken: Fahrzeugtechnik, Infrastruktur und Energieversorgung sowie Auswirkungen des Elektrofahrzeugeinsatzes auf logistische Prozesse. Alle im Projekt betrachteten Aspekte werden im Rahmen eines dreijährigen Praxistests validiert, um die Qualität der Ergebnisse sowie ihre grundlegende Implementierbarkeit sicherzustellen. Hierfür werden von der Deutschen Post AG über drei Projektphasen insgesamt 144 Elektrofahrzeuge in den Klassen Kleintransporter, Transporter bis 2,8 t sowie Paketzustellfahrzeuge bis 3,5 t beschafft. Die Firma Langmatz GmbH entwickelt die Ladeinfrastruktur und -steuerung. Fragen der Logistik, der Wirtschaftlichkeit und technologische Aspekte der Ladeinfrastruktur werden im Rahmen eines wissenschaftlichen Begleitprogramms in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen untersucht.
Das Bundesumweltministerium ist sich sicher, dass die dabei entwickelten Ansätze und Lösungen auch für weitere Unternehmen, die Transportflotten in städtischen Gebieten betreiben (z.B. Lieferanten des Einzelhandels oder städtische Betriebe), interessant sein werden. Somit wird die Markteinführung von Elektrofahrzeugen weiter vorangetrieben. Neben der Forschungsförderung setzt die Bundesregierung weiterhin auf indirekte Anreize, wie z.B. die zehnjährige Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektroautos. Auf der am 27./28. Mai 2013 stattgefundenen Konferenz „Elektromobilität bewegt weltweit“ wurden Vorschläge, wie z.B. die Benutzung von Busspuren und die Einrichtung von Sonderparkplätzen, erörtert. Das dafür zuständige Bundesverkehrsministerium wird diese Maßnahmen nun prüfen und mit allen relevanten Akteuren diskutieren.
Zusätzlich zu den hier aufgeführten Informationen haben wir auf zwei BMU-Internetseiten eine Reihe weiterführender Informationen zum Thema Elektromobilität zusammengestellt:
http://www.bmu.de/themen/luft-laerm-ver ... mobilitaet
http://www.erneuerbar-mobil.de
Wir hoffen Ihnen weitergeholfen zu haben und dass Sie auch auf unseren Internetseiten für Sie hilfreiche Informationen und Antworten auf Ihre Fragen finden.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Ihr Bürgerservice im BMU
-
wolf
- 111 kW - voll elektrisch
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- Registriert: 11. Mai 2012 15:27
- Wohnort: Hamburg
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Re: Frage an den Umweltminister
Bei mir kam die gleiche Antwort bla bla bla wie bei Sula. Am besten lassen wir uns jetzt Aufkleber "Der Umweltminister: Sie sind ein Vorbild" drucken, das wird die Akzeptanz der eMobility sicher gewaltig erhöhen. 
-
SuLa
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Re: Frage an den Umweltminister
…stimmt Wolf. Ich hatte da auch keine große Erwartungshaltung. 
Die Freigabe von Busspuren für E-Autos wär ja schon mal eine coole Sache.
Das wird dann aber genauso enden wie mit den reservierten Parkplätzen vor den Ladesäulen, jeder fährt auf der Busspur…
Die Idee mit dem Aufkleber finde ich gar nicht so schlecht.
An dem Text müssen wir noch feilen…
Ich muss immer grinsen, wenn uralte Autos vor mir fahren mit dem Aufkleber
„Jetzt schon mit Katalysator“
Wir könnten analog schreiben „Jetzt schon mit Elektromotor“
und uns in 30 Jahren, wenn E-Autos selbstverständlich sind, als Vorreiter bestaunen lassen.
Viele Grüße
Joachim
Die Freigabe von Busspuren für E-Autos wär ja schon mal eine coole Sache.
Das wird dann aber genauso enden wie mit den reservierten Parkplätzen vor den Ladesäulen, jeder fährt auf der Busspur…
Die Idee mit dem Aufkleber finde ich gar nicht so schlecht.
An dem Text müssen wir noch feilen…
Ich muss immer grinsen, wenn uralte Autos vor mir fahren mit dem Aufkleber
„Jetzt schon mit Katalysator“
Wir könnten analog schreiben „Jetzt schon mit Elektromotor“
und uns in 30 Jahren, wenn E-Autos selbstverständlich sind, als Vorreiter bestaunen lassen.
Viele Grüße
Joachim
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