Seite 1 von 2
EEG Umlage und Ihre Zusammensetzung
Verfasst: 19. Sep 2013 10:06
von Martin
Gestern auf ZDF gesehen... leider kommen die Aufklärer viel zu spät im Programm.
Schwarz/Gelb hat ganze Arbeit geleistet....
Deutschland hat riesige Chancen bei der Energieversorgung und die Regierenden schaffen keine vernünftigen Rahmenbedingungen.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... beim-Strom
Re: EEG Umlage und Ihre Zusammensetzung
Verfasst: 19. Sep 2013 21:48
von caffeine
Danke für das Posting! Super Bericht. Ich habe ihn überall geteilt

Re: EEG Umlage und Ihre Zusammensetzung
Verfasst: 20. Sep 2013 07:23
von agentsmith1612
Der gesamte Beitrag zeigt eigentlich wie realitätsfern das System geworden ist.
Daher muss es möglichts bald revormiert werden, nur wie wenn man mit allen PV Anbietern Verträge hat die viel zu lange gehen?
Aber wie sich schon mal sagte, Einspeisen ist im Prinzip schlechter als selber verbrauchen.
Re: EEG Umlage und Ihre Zusammensetzung
Verfasst: 20. Sep 2013 12:08
von Ampera-Fan
agentsmith1612 hat geschrieben:Der gesamte Beitrag zeigt eigentlich wie realitätsfern das System geworden ist.
Daher muss es möglichts bald revormiert werden, nur wie wenn man mit allen PV Anbietern Verträge hat die viel zu lange gehen?
Aber wie sich schon mal sagte, Einspeisen ist im Prinzip schlechter als selber verbrauchen.
hallo agentsmith1612,
das gilt aber nur bei neuen Anlagen.
Ich z.B. speise ca. 6000 kWh ein und bekomme 0,5 €/kWh und verbrauche 5000 kWh (einschließlich Ampera) und zahle 0,25 €/kWh (Anlage von 2004).
Re: EEG Umlage und Ihre Zusammensetzung
Verfasst: 20. Sep 2013 14:46
von agentsmith1612
Ampera-Fan hat geschrieben:agentsmith1612 hat geschrieben:Der gesamte Beitrag zeigt eigentlich wie realitätsfern das System geworden ist.
Daher muss es möglichts bald revormiert werden, nur wie wenn man mit allen PV Anbietern Verträge hat die viel zu lange gehen?
Aber wie sich schon mal sagte, Einspeisen ist im Prinzip schlechter als selber verbrauchen.
hallo agentsmith1612,
das gilt aber nur bei neuen Anlagen.
Ich z.B. speise ca. 6000 kWh ein und bekomme 0,5 €/kWh und verbrauche 5000 kWh (einschließlich Ampera) und zahle 0,25 €/kWh (Anlage von 2004).
Ich weiß nicht bis wann diese Verträge mit derart hohen Vergütungen gemacht wurde, aber klar ist doch, dass dadurch in den letzten Jahren erst der Boom überhaupt ausgelöst wurde.
Selbst wenn wir jetzt sagen, dass es für Neuanlagen keine Einspeisevergütung mehr gibt, sitzen wir weiter hin auf den Altenverträgen.
Irgendwie ist es so wie es ist ein Dilemma. Wenn ich eine Solaranlage hätte würde ich mich auch doppelt freuen, zum einen bekomme ich X Jahre lang den vereinbarten Preis und muss mich überhaupt nicht ärgern wenn an der Börse der Strompreis durch die vielen anderen drastisch fällt.
Die Industrie hat das ja erkannt und nutzt die vorhandenen Ausnahmen schamlos aus, die dann obendrein noch den Verbrauchern zusätzlich aufs Auge gedrückt werden, weil irgendeiner muss ja für die Vergütung bezahlen.
Re: EEG Umlage und Ihre Zusammensetzung
Verfasst: 20. Sep 2013 15:51
von Tachy
An den alten Verträgen ändert sich volumenmäßig nix und die laufen ab 2020 nach und nach sowieso aus, die mit hohen Vergütungen zuerst.
Bei Neuanlagen schaut man seit die Vergütung unter den EInkaufspreis gefallen ist, verstärkt auf Eigenverbrauch und vermeidet die Einspeisung, da sie unwirtschaftlicher ist.
Das EEG ist also weniger das Problem.
Re: EEG Umlage und Ihre Zusammensetzung
Verfasst: 20. Sep 2013 20:30
von Martin
Das EEG ist schon das Problem, weil es ja eben auch die 'Außnahmen' der Industrie zulässt.
Von daher muss am EEG ein wenig nachjustiert werden.
Gleiches gilt für die BioHKW, warum sollen die immer laufen? Gerade diese könnten wunderbar die Regelenergie liefern um solar und Wind auszugleichen.

Re: EEG Umlage und Ihre Zusammensetzung
Verfasst: 21. Sep 2013 09:07
von Prodatron
Super Bericht!
Die Förderung (0,5€/kWh) vor ein paar Jahren mußte deshalb so hoch sein, weil damals die PV-Anlagen im Vergleich zu heute noch ein mehrfaches gekostet haben. Aus diesem Grunde rechnen sich alte Anlagen trotz höherer Einspeisevergütung kaum mehr als neue Anlagen mit der aktuellen niedrigeren Vergütung.
Aber genau diesen älteren teureren Anlagen und deren höherer Förderung haben wir es zu verdanken, daß PV-Anlagen jetzt so preiswert geworden sind, daß man mit ihnen seinen eigenen Strom deutlich günstiger produziert als man für externen Strom zahlen muß. Daher ist das ganze unter'm Strich wirtschaftlich ein Gewinn.
Daß es rund ums EEG eine ganze Menge Schieflagen gibt, ist ein völlig anderes Problem und hat weniger mit der Förderung der EE zu tun. Hier muß definitiv was getan werden! Nichtsdestotrotz ist der Anteil der EEG-Umlage am Strompreis (der, wenn man all die Schieflagen mal beseitigen würden, sich ja halbieren würde) und damit die Mehrbelastung im Vergleich z.B. zu steigenden Rohstoffpreisen (Öl usw.) ein Witz.
CU,
Prodatron
Re: AW: EEG Umlage und Ihre Zusammensetzung
Verfasst: 21. Sep 2013 15:54
von caffeine
+1
Re: EEG Umlage und Ihre Zusammensetzung
Verfasst: 21. Sep 2013 16:21
von Hartmut49
Hallo Prodaron,
genau so ist es .
Ich werde abgabenmä?ig in Punkto PV Erträge , warum, auch immer ?? sehr hoch, belastet.
Verbrauche deswegen, schon sehr viel, von meinem eigen Strom, für Warmwasser, Heitzung, und Auto selber
Erkenne dabei aber auch , wie viel Strom, und die Sonne, auch an dunkelen Tagen schenkt !!
ich bin z. Zt im Begriff, einen Stromspeicherung, zu kaufen.
Wenn die großen Konzerne, da nichts auf die Beine bekommen, muss das eben,und vielleicht, auch viel sinnvoller, von "Unten" kommen.
Wenn man bei den z. Zt. günstigen Paneelpreisen, noch mehr PV Anlagen, bauen würde, und es auch dürfte, ??
könnte ich mir gut vorstellen, daß wir in 10 Jahren, die Ölmultis auf Ihren , dann noch hoffendlich vorhanden Ölvorräten, eventull sogar sitzen lassen könnten ??
"Schauhen ma. mal "
Gruß,
Hartmut