Seite 1 von 1
Tipp für Nutzer von schaltbaren Steckdosen
Verfasst: 27. Dez 2018 01:02
von joel7
Hallo allerseits,
im amerikanischen Volt-Forum steht ja schon lange die "Burp"-Methode beschrieben, um mit ca. 0,3 KWh mehr und warmer Batterie losfahren zu können. Das war mir allerdings immer zu langwierig, dafür zum Auto zu gehen.
Jetzt habe ich folgende Entdeckung gemacht:
Wenn die Steckdose, an der das Ladegerät angeschlossen ist (einige Stunden nach einem beendeten Ladevorgang) kurz stromlos, dann wieder an, wieder stromlos und wieder angeschaltet wird, lädt der Ampera noch je nach Standzeit etwas nach und bringt danach den Akku auf Temperatur, wenn nötig, sinnvoll gerade bei Außentemperaturen unter 0 Grad, bevor dann die Kabine vorgeheizt wird. Hat mir heute +0,5 KWh gebracht + eine zehnminütige Akkuwärmung bei 10A.
Die Steckdose sollte natürlich nie unter Last geschaltet werden!
Ich mach das von meiner Pebble Smartwatch, dabei sehe ich dann auch den Verbrauch der Fritz-Dect-Steckdose.
Re: Tipp für Nutzer von schaltbaren Steckdosen
Verfasst: 27. Dez 2018 09:25
von he2lmuth
Bei mir in der Garage wird der Akku wenn unter 8 Grad nach Ladeende IMMER auf 14 Grad gebracht, auch ohne diesen doppelten Rittberger.
Das durch den Rittberger etwas nachgeladen wird kenne ich, ist aber nicht wesentlich.
Re: Tipp für Nutzer von schaltbaren Steckdosen
Verfasst: 27. Dez 2018 09:34
von joel7
Dass der Akku am Ende des Ladevorgangs auf Temperatur gebracht wird, ist ja bekannt. Die Prozedur lohnt sich eigentlich nur dann, wenn er seitdem wieder (unter 8 Grad) abgekühlt ist, also so nach 15 Stunden nach dem letzten Ladevorgang, und wenn auch der letzte elektrische Kilometer der Fahrt noch gebraucht wird, um ohne REX auszukommen.
Re: Tipp für Nutzer von schaltbaren Steckdosen
Verfasst: 27. Dez 2018 18:47
von Ziehmy
Zu diesem Thema hab eich dann gleich einmal eine Frage:
MeinLadeziegel wird in der Tat über eine schaltbare Steckdose (Dect 200 von AVM) betrieben.
Aber nicht, um zu schalten, sondern vielmehr, um Daten zu erfassen und zu kontrollieren.
Bei den kalten Temperaturen derzeit kann ich immer beobachten, dass die Spannung kurz vor Ladeende stark abfällt und dann für ca. 10 Minuten noch einmal ansteigt.
Ist das das Aufwärmen der Batterie?
Und dann ist zu beobachten, dass ganz regelmäßig alle 6 Stunden Strom gezogen wird - wenn der Ampi z.B. mal das ganze Wochenende steht.
Ist das auch wieder das Aufwärmen? Auch kurzes Nachladen?
Re: Tipp für Nutzer von schaltbaren Steckdosen
Verfasst: 27. Dez 2018 19:08
von Markus Dippold
Die Spannung steigt und fällt stark? Die sollte stabil bei ca. 230V stehen.
Oder doch eher der Strom? Der Strom geht gegen Ladeende (bei normalen Temperaturen) sukzessive runter auf 6A.
Wie es sich genau bei Kälte verhält, habe ich bisher nicht ausgelesen.
Re: Tipp für Nutzer von schaltbaren Steckdosen
Verfasst: 27. Dez 2018 19:25
von joel7
Soweit ich weiß, wird der Ladestrom, wenn er nach einer Volladung oder wie zuvor beschrieben bei Kälte zwischendurch schlagartig auf die eingestellte Ladestufe ansteigt, für ca. 10 Minuten so bleibt und dann auch schlagartig wieder abfällt, tatsächlich zum Heizen der Batterie verwendet.
Beim Laden des Akkus hingegen steigt er am Anfang langsam an und sinkt dann am Ende auch langsam wieder.
Re: Tipp für Nutzer von schaltbaren Steckdosen
Verfasst: 27. Dez 2018 19:38
von Ziehmy
Ohohohoh..... Asche auf mein Haupt!!!!
Mein damaliger Physik-Lehrer, ich hatte Physik-Leistungskurs, würde mich dafür heute noch verhauen......
Markus, Du hast aber gut aufgepasst!!!!!
Natürlich meine ich nicht die Spannung (Volt), sondern die Leistung (Watt)!
Re: Tipp für Nutzer von schaltbaren Steckdosen
Verfasst: 3. Jan 2019 10:58
von RoterBaron
joel7 hat geschrieben: ↑27. Dez 2018 01:02
Hallo allerseits,
im amerikanischen Volt-Forum steht ja schon lange die "Burp"-Methode beschrieben, um mit ca. 0,3 KWh mehr und warmer Batterie losfahren zu können. Das war mir allerdings immer zu langwierig, dafür zum Auto zu gehen.
Jetzt habe ich folgende Entdeckung gemacht:
Wenn die Steckdose, an der das Ladegerät angeschlossen ist (einige Stunden nach einem beendeten Ladevorgang) kurz stromlos, dann wieder an, wieder stromlos und wieder angeschaltet wird, lädt der Ampera noch je nach Standzeit etwas nach und bringt danach den Akku auf Temperatur, wenn nötig, sinnvoll gerade bei Außentemperaturen unter 0 Grad, bevor dann die Kabine vorgeheizt wird. Hat mir heute +0,5 KWh gebracht + eine zehnminütige Akkuwärmung bei 10A.
Die Steckdose sollte natürlich nie unter Last geschaltet werden!
Ich mach das von meiner Pebble Smartwatch, dabei sehe ich dann auch den Verbrauch der Fritz-Dect-Steckdose.
Dazu brauche ich keine schaltbare Steckdose. Morgens ist mein Ampera in der Regel mind. 6 Stunden mit dem Laden fertig. Dementsprechend ist der Akku auch nicht mehr auf "Ladetemperatur". Um dem Ampera zum "Nachladen" zu bewegen genügt es die Vorklimatisierung zu aktivieren und wenn die grüne Lampe wieder konstant leuchtet (nach wenigen sekunden) durch erneutes Drücken der Vorklimatisieren-Taste abzubrechen. Die grüne Leuchte geht dann nach ca. 5 Minuten wieder aus und man hört schon, dass etwas im Ampera noch "arbeitet" von dem ich mir einbilde, dass es die Akku-Klimatisierung ist. Das hört dann auf, wenn man den Stecker "zieht". In der kalten Jahreszeit mache ich das eigentlich immer so (wenn ich nicht komplett vorklimatisiere).
Re: Tipp für Nutzer von schaltbaren Steckdosen
Verfasst: 3. Jan 2019 19:25
von joel7
Auch eine gute Idee! Allerdings zählt das dann schon als eine Vorklimatisierung und das Auto startet ja dann vollständig. Sowas mache ich immer ungern, ich habe dann immer Sorge, dass irgendein Prozedere des Startvorgangs noch nicht durchgelaufen ist, wenn ich die Vorklimatisierung so früh wieder abbreche.
Re: Tipp für Nutzer von schaltbaren Steckdosen
Verfasst: 16. Jan 2019 07:07
von budokan72
Reproduzierbar...

- ampera 1.png (82.51 KiB) 3438 mal betrachtet

- ampera 2.png (84.23 KiB) 3438 mal betrachtet