Festplatte im NAS verabschiedet sich
Verfasst: 25. Sep 2023 17:55
Mein Backup-NAS (mit 185-Tage-Historie) meldet mir seit einiger Zeit, daß auf einer der 4 Festplatten (je 4 TByte) die Anzahl der defekten Sektoren zunimmt.
Naja, da ich, als ich das Gerät als Backup-NAS eingerichtet habe, keine Ahnung hatte, wie viel Platz ich da benötigen würde, habe ich die 4 Festplatten einfach als JBOD eingerichtet. JBOD = Just a Bounce Of Drives, keine Absicherung wie bei RAID. Fällt eine Platte aus, ist alles weg.
Neue identische Platte bestellt. Als die da war, habe ich das Backup erstmal auf den normalen Daten-NAS (8 Festplatten mit je 8 TByte, der RAID6 hat (2 Platten können ohne Datenverlust ausfallen, 48 TByte Nettokapazität hat der dann), umkopiert. 1.5 TByte dauern etwa einen Tag direkt von NAS zu NAS ...
Danach die neue Festplatte eingebaut und den Backup-NAS dann mit RAID5 (1 Platte kann ohne Datenverlust ausfallen, hat so gut 10 TByte Platz) konfiguriert. Dabei werden die Platten wieder auf Fehler geprüft.
Nun ja, jedenfalls stellte sich heraus, daß die neue Platte kaputter als die zu tauschende Platte ist. Die neue Platte hat noch mehr defekte Sektoren, darüberhinaus noch E/A- und UNC-Fehler. Auf jeden Fall unbrauchbar, wird auch grell rot blinkend im NAS-System angezeigt. Das Ding geht zurück, ist schon mit Retourenschein wieder unterwegs.
Aber die Erstellung des RAID5-Verbundes hat trotzdem funktioniert. Ich habe dann die alte Platte wieder eingebaut, was vom System auch erkannt wurde, dann lief die "Reparatur" des RAID5. Die alte Platte hat halt wieder ihre 151 defekten Sektoren, aber das ist insgesamt erstmal nutzbar.
Jetzt warte ich auf eine andere bestellte Festplatte. Ich bin gespannt, ob sich die unterschiedlichen Hersteller vertragen. Sollte eigentlich gehen.
Dabei habe ich auch mal tiefer in meine NASsen reingesehen. Die ältesten Festplatten laufen seit 13 Jahren in meinem ersten NAS (das ist der, den ich mir unter den Arm klemme, wenn hier alles zusammenbricht). Die defekte Platte hat etwa 11 Jahre auf dem Buckel.
Naja, da ich, als ich das Gerät als Backup-NAS eingerichtet habe, keine Ahnung hatte, wie viel Platz ich da benötigen würde, habe ich die 4 Festplatten einfach als JBOD eingerichtet. JBOD = Just a Bounce Of Drives, keine Absicherung wie bei RAID. Fällt eine Platte aus, ist alles weg.
Neue identische Platte bestellt. Als die da war, habe ich das Backup erstmal auf den normalen Daten-NAS (8 Festplatten mit je 8 TByte, der RAID6 hat (2 Platten können ohne Datenverlust ausfallen, 48 TByte Nettokapazität hat der dann), umkopiert. 1.5 TByte dauern etwa einen Tag direkt von NAS zu NAS ...
Danach die neue Festplatte eingebaut und den Backup-NAS dann mit RAID5 (1 Platte kann ohne Datenverlust ausfallen, hat so gut 10 TByte Platz) konfiguriert. Dabei werden die Platten wieder auf Fehler geprüft.
Nun ja, jedenfalls stellte sich heraus, daß die neue Platte kaputter als die zu tauschende Platte ist. Die neue Platte hat noch mehr defekte Sektoren, darüberhinaus noch E/A- und UNC-Fehler. Auf jeden Fall unbrauchbar, wird auch grell rot blinkend im NAS-System angezeigt. Das Ding geht zurück, ist schon mit Retourenschein wieder unterwegs.
Aber die Erstellung des RAID5-Verbundes hat trotzdem funktioniert. Ich habe dann die alte Platte wieder eingebaut, was vom System auch erkannt wurde, dann lief die "Reparatur" des RAID5. Die alte Platte hat halt wieder ihre 151 defekten Sektoren, aber das ist insgesamt erstmal nutzbar.
Jetzt warte ich auf eine andere bestellte Festplatte. Ich bin gespannt, ob sich die unterschiedlichen Hersteller vertragen. Sollte eigentlich gehen.
Dabei habe ich auch mal tiefer in meine NASsen reingesehen. Die ältesten Festplatten laufen seit 13 Jahren in meinem ersten NAS (das ist der, den ich mir unter den Arm klemme, wenn hier alles zusammenbricht). Die defekte Platte hat etwa 11 Jahre auf dem Buckel.