Hyundai: Elektroauto-Hersteller behindern Markt
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wolf
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Hyundai: Elektroauto-Hersteller behindern Markt
Er bezieht sich nur auf Nissan und Renault.Interessante Äußerung, der ich voll zustimme. Reine Elektroautos ohne Range-Extender bestätigen die ohnehin vorhandenen Vorurteile und erschweren es allen anderen, in den Markt zu kommen.
http://www.goingelectric.de/2012/10/01/ ... ern-markt/
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Voltolero.de
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Re: Hyundai: Elektroauto-Hersteller behindern Markt
Das ist doch absurd. Aus dem Artikel:
“Die Hersteller von batterieelektrischen Elektroautos sind zu früh auf den Markt gegangen, ohne die Probleme wie Reichweiten-Angst und Kosten zu lösen."
"Der ix35 FCEV mag zwar mit 588 km deutlich mehr Reichweite bieten als batterieelektrische Elektoautos, er teilt sich jedoch mit allen Brennstoffzellen-Autos ein Problem, die Kosten. Diese sind laut Hyundai derzeit noch etwa zwei- bis dreimal so hoch wie bei Elektroautos mit Batterie. Mit etwa 100.000 Euro nennt Toyota ähnliche Preise.
Diese möchte Hyundai mit einer Kleinserie von 1.000 ix35 FCEV bis 2015 senken und hofft im Jahr 2025 auf dem Niveau von batterieelektrischen Autos anzukommen."
Auf der ECO-Dolomites war von ca. 170.000 EUR für den ix35 FCEV die Rede. Hyundai will also bis 2025(!) auf dem Niveau der batterieelektrischen Autos ankommen, kritisiert aber das batterieelektrische Autos HEUTE zu teuer sind?
Das klingt doch wieder mal nach: "Wir haben nix, darum ist alles auf dem Markt sch*sse!".
Was denken sich die Kommunikationsabteilungen der KFZ-Hersteller nur? Hyundai hat sich doch damit praktisch selbst aus dem Markt katapultiert. Vor 2025 ist also von denen nix zu erwarten. Tolle Wurst.
Ach ja, schaut Euch das Ende von Tubists Video auf Youtube an :-P
http://www.youtube.com/watch?v=LNfG-OzpwYw
Ciaooo
Amiga400040/Voltolero.de
“Die Hersteller von batterieelektrischen Elektroautos sind zu früh auf den Markt gegangen, ohne die Probleme wie Reichweiten-Angst und Kosten zu lösen."
"Der ix35 FCEV mag zwar mit 588 km deutlich mehr Reichweite bieten als batterieelektrische Elektoautos, er teilt sich jedoch mit allen Brennstoffzellen-Autos ein Problem, die Kosten. Diese sind laut Hyundai derzeit noch etwa zwei- bis dreimal so hoch wie bei Elektroautos mit Batterie. Mit etwa 100.000 Euro nennt Toyota ähnliche Preise.
Diese möchte Hyundai mit einer Kleinserie von 1.000 ix35 FCEV bis 2015 senken und hofft im Jahr 2025 auf dem Niveau von batterieelektrischen Autos anzukommen."
Auf der ECO-Dolomites war von ca. 170.000 EUR für den ix35 FCEV die Rede. Hyundai will also bis 2025(!) auf dem Niveau der batterieelektrischen Autos ankommen, kritisiert aber das batterieelektrische Autos HEUTE zu teuer sind?
Das klingt doch wieder mal nach: "Wir haben nix, darum ist alles auf dem Markt sch*sse!".
Was denken sich die Kommunikationsabteilungen der KFZ-Hersteller nur? Hyundai hat sich doch damit praktisch selbst aus dem Markt katapultiert. Vor 2025 ist also von denen nix zu erwarten. Tolle Wurst.
Ach ja, schaut Euch das Ende von Tubists Video auf Youtube an :-P
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wolf
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Re: Hyundai: Elektroauto-Hersteller behindern Markt
Es geht ja wohl um den Nissan Leaf sowie Mitsubishi i-MiEV, Peugeot iOn und Citroën C-Zero. Diese Autos sind ja nun wirklich erst mal potthäßlich und haben außerdem speziell im Winter keine eindeutige Reichweite (ca. 90km und nach 50km geht die Heizung aus, siehe http://www.autozeitung.de/tests/elektro ... eugeot-ion . Damit hätte ich persönlich Schwierigkeiten, bei Kälte im Elbtunnel im Stau stehen zu müssen, wenn die Restanzeige bei 5 km steht.
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Re: Hyundai: Elektroauto-Hersteller behindern Markt
Also wenn dem so ist und die BEVs soooo schlecht sind, sollte sich Hyundai doch freuen, denn dann haben sie mit der H2-Brennstoffzelle auf das richtige Pferd gesetzt - wenns dann in 23 Jahren soweit ist ;-).
Ciaooo
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- agentsmith1612
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Re: Hyundai: Elektroauto-Hersteller behindern Markt
Selbst wenn es 1000 H2 Tankstellen geben wird und auch etliche Autos die Frage ist doch viel mehr wieviel Kostet ein H2 Äquivalent dann und noch wichtiger wieviel brauchen die Kisten für 100 km?
So wie ich das im Blick habe kostet 1 Kilo H2 etwa 10 € und auch mit Massenproduktion usw. wird er nicht unbedingt günstiger. Ein Fahrzeug braucht ca. 1 Kilo H2 für 100 km.
Also sind wir beim gleichen Preis wie der Zeit Benzin und das schlimme daran ist aber wer steht verliert, d.h. nach ca. 1 Monat ist ein Tank im Auto mit H2 leer.
H2 diffundiert durch alle Materialien und dann hat man nichts davon.
Für mich ist H2 schon alleine wegen der Erzeugung keine Alternative und erst recht keine Zukunftstechnoligie.
So wie ich das im Blick habe kostet 1 Kilo H2 etwa 10 € und auch mit Massenproduktion usw. wird er nicht unbedingt günstiger. Ein Fahrzeug braucht ca. 1 Kilo H2 für 100 km.
Also sind wir beim gleichen Preis wie der Zeit Benzin und das schlimme daran ist aber wer steht verliert, d.h. nach ca. 1 Monat ist ein Tank im Auto mit H2 leer.
H2 diffundiert durch alle Materialien und dann hat man nichts davon.
Für mich ist H2 schon alleine wegen der Erzeugung keine Alternative und erst recht keine Zukunftstechnoligie.
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Tachy
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Re: Hyundai: Elektroauto-Hersteller behindern Markt
...außerdem hat eine Brennstoffzelle im Auto nur einen Wirkungsgrad von 50%. Das heisst also: Nur die Hälfte der Energie des Wasserstoffs wird in Strom für den E-Motor umgewandelt, die andere Hälfte geht wieder als Wärme in die Umwelt. Das hatten wir doch schon alles.
Als Range-Extender kann man sich die Brennstoffzelle als Alternative zum Verbrennungsmotor durchaus ansehen, aber nicht für die täglichen Kurzstrecken. Da ist man mit eigenem Strom in der Batterie weitaus besser bedient.
Vor allem: "Elektroauto-Hersteller behindern den Markt...." Autos mit Brennstoffzelle sind auch elektrisch angetrieben und besitzen sogar eine kleine Pufferbatterie. Selbe Technik, aber noch mit Wasserstoffgedöns hintendran.
Als Range-Extender kann man sich die Brennstoffzelle als Alternative zum Verbrennungsmotor durchaus ansehen, aber nicht für die täglichen Kurzstrecken. Da ist man mit eigenem Strom in der Batterie weitaus besser bedient.
Vor allem: "Elektroauto-Hersteller behindern den Markt...." Autos mit Brennstoffzelle sind auch elektrisch angetrieben und besitzen sogar eine kleine Pufferbatterie. Selbe Technik, aber noch mit Wasserstoffgedöns hintendran.
- Markus I.
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Re: Hyundai: Elektroauto-Hersteller behindern Markt
Bin inhaltlich mit euch einverstanden.
Bei der - auch von mir präferierten - Lösung einer Brennstoffzelle als RE werden dann zunächst leider wieder die Kosten aus dem Ruder laufen: kaum ist der Preis für die Batterie mühsam im Fallen begriffen, da wird mit der Brennstoffzelle ein neuer Preistreiber ins Auto montiert...
Das ist einer von vielen Punkte, mit denen man die Schwarz-Weiß-Argumentation von Schwarzer (http://www.zeit.de/auto/2012-10/brennst ... e-mercedes ) angreifen kann.
V.a. schreibt er: "Im Vergleich wirken die Plug-In-Autos aber wie ein schlechter und misslungener Kompromiss. Sie verbinden die Kosten und das Übergewicht eines batterieelektrischen Autos mit dem Bauaufwand und den Abgas- sowie Lärmemissionen eines konventionellen Fahrzeugs."
> Kosten und Übergewicht: da muss sich eher die getestete B-Klasse vor dem Ampera verstecken als umgekehrt
> Bauaufwand und Emissionen: allein die über 1,6 Tonnen der B-Klasse zeigen deutlich, dass auch diese Technik nicht ohne Aufwand zu bekommen ist. Lärmemissionen schätze ich gar nicht so unterschiedlich ein. Nur beim Abgas, da zieht die Brennstoffzelle natürlich...
Grüße!
Markus
Bei der - auch von mir präferierten - Lösung einer Brennstoffzelle als RE werden dann zunächst leider wieder die Kosten aus dem Ruder laufen: kaum ist der Preis für die Batterie mühsam im Fallen begriffen, da wird mit der Brennstoffzelle ein neuer Preistreiber ins Auto montiert...
Das ist einer von vielen Punkte, mit denen man die Schwarz-Weiß-Argumentation von Schwarzer (http://www.zeit.de/auto/2012-10/brennst ... e-mercedes ) angreifen kann.
V.a. schreibt er: "Im Vergleich wirken die Plug-In-Autos aber wie ein schlechter und misslungener Kompromiss. Sie verbinden die Kosten und das Übergewicht eines batterieelektrischen Autos mit dem Bauaufwand und den Abgas- sowie Lärmemissionen eines konventionellen Fahrzeugs."
> Kosten und Übergewicht: da muss sich eher die getestete B-Klasse vor dem Ampera verstecken als umgekehrt
> Bauaufwand und Emissionen: allein die über 1,6 Tonnen der B-Klasse zeigen deutlich, dass auch diese Technik nicht ohne Aufwand zu bekommen ist. Lärmemissionen schätze ich gar nicht so unterschiedlich ein. Nur beim Abgas, da zieht die Brennstoffzelle natürlich...
Grüße!
Markus
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