Guter Artikel in der Wirtschaftswoche

Pressemitteilungen über den Ampera und den Volt
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wolf
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Guter Artikel in der Wirtschaftswoche

Beitrag von wolf »

"Ökomobile kommen nur langsam in Fahrt"
http://www.wiwo.de/technologie/auto/aut ... 61240.html
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schneeflocke
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Re: Guter Artikel in der Wirtschaftswoche

Beitrag von schneeflocke »

Der ist ja wirklich mal gut.
Es wäre ja wünschenwert wenn mehr einen Ampera kaufen würden, für Geschäftsleute und Leute mit einem eigenen Grundstück ist es kein Problem sich eine ordentliche Ladestuktur auf zu bauen.
Aber eine vielzahl von Autofahren sind normalo in einer Mietwohnung. Und da gibt es ordentlich Probleme mit dem Laden.
Ich könnte mir auch vorstellen meinen EOS gegen einen Teslar S ein zu tauschen, aber......... ich kann ihn nicht laden.
Wir haben einen Ampera den mein Mann im Geschäft mittlerweile Laden kann.
Bei uns zuhause haben wir keine Ladeinfrastuktur die den Ampera mit 10A oder gar 16A Laden könnte.
Anfragen eine Steckdose zu montieren wurden abgelehnt mit dem Kommentar, da könnte ja jeder kommen.
Das bedeutet wir wären ja bereit zu investieren, aber selbst das geht nicht. Und ich denke so geht es vielen die gerne vielleicht so einen Wagen kaufen würden.
Im Facebook auf der Seite W-EMOBIL 100 schrieb einer, der hätte sich gerne eine Twizzy gekauft, geht nicht weil er keine Dose hat zum laden.
Sowas ist echt traurig.
LG
Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“
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Kratus
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Re: Guter Artikel in der Wirtschaftswoche

Beitrag von Kratus »

In Frankreich hat der Gesetzgeber ein "Recht zur Steckdose" eingeführt, laut dessen die Installation einer Steckfose für e-Mobile nicht verweigert werden darf.
Kratus.

Grüße aus dem Elsaß (Frankreich)
Ampera Modell 2013A.
wolf
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Re: Guter Artikel in der Wirtschaftswoche

Beitrag von wolf »

schneeflocke hat geschrieben: Bei uns zuhause haben wir keine Ladeinfrastuktur die den Ampera mit 10A oder gar 16A Laden könnte.
Anfragen eine Steckdose zu montieren wurden abgelehnt mit dem Kommentar, da könnte ja jeder kommen.
Das bedeutet wir wären ja bereit zu investieren, aber selbst das geht nicht. Und ich denke so geht es vielen die gerne vielleicht so einen Wagen kaufen würden.
Sowas ist echt traurig.
Ja, das ist m.E. der wesentliche Hinderungsgrund für die E-Mobilität. Ich lebe mitten in Hamburg und kann mir den Ampera nur deswegen "leisten", weil ich einen Platz in einer Tiefgarage habe und der Besitzer nichts dagegen hatte, dass ich auf eigene Kosten eine Steckdose mit separater 130 Meter langer Zuleitung und Zähler installieren konnte. Jetzt kann ich wenigstens mit 6 Ampere laden. Es waren zwar auch andere Steckdosen vorhanden, für die waren die Leitungen aber selbst für 6 Ampere Dauerstrom zu schwach. Wenn man die E-Mobilität ausbauen will, dann sollte man m.E. viel stärker in Subventionen für den Ausbau der Elektroinfrastrukturen in den Stadtteil-Parkgaragen und den Wohnstraßen als in irgendwelche Ladesäulen in den Innenstädten investieren, die sowieso niemand sinnvoll nutzen kann. Ich finde, das wird hier im Forum und auch in der Öffentlichkeit viel zu wenig thematisiert, die meisten scheinen Eigenheime oder zumindest eigene Grundstücke zu haben, auf denen sie natürlich keine Probleme mit den Steckdosen haben. Die Masse der Autobesitzer wohnt aber in den Städten.
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schneeflocke
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Re: Guter Artikel in der Wirtschaftswoche

Beitrag von schneeflocke »

Da stimme ich Dir vollkommen zu. Ich hatte dieses Thema hier schon mal aufgegriffen verlief aber im Sande, weil sich Besitzer die sich eine perfekte Ladestuktur aufbauen könne, sich nicht vorstellen können das es auch anders sein kann.
Wir können nun mal nichts dafür das wir keine Anlage auf dem Dach haben wo wir mal eben Stom abzweigen können, auch wenn wir das auch gerne hätten, oder uns eine Steckdose montieren möchten auch mit einem erheblichen finanziellen aufwand verbunden.
Dabei wohnen wir neben einen Stomkasten der örtlichen Stromanbieters.Hier haben wir mittlerweile eine Anfrage gestartet ob die uns vielleicht was zur Verfügung stellen können.
So und nun fangen wir mal das rechnen an als Privatnutzer, die kosten für einen Ladeinfrastuktur zu installieren wenn überhaupt möglich übersteigt bei weitem die rentabilität. Und der kleine Mann muss nun mal rechenen und kann derartige Ausgaben nicht mal eben von der Steuer absetzten.
LG
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Harro Kunz
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Re: Guter Artikel in der Wirtschaftswoche

Beitrag von Harro Kunz »

...das "Recht zur Steckdose" ist eine gute Idee.
Habe in meinem Tiefgaragenplatz auch das Problem, dass sich ein Wohnungseigentümer in dem Mehrfamilienhaus weigert, mir die Genehmigung zu einer eigenen Steckdose zu geben. Solche Beschlüsse müssen hier leider einstimmig gefasst werden...
( habe aber zum Glück noch mehrere weitere Lademöglichkeiten )
Harro.
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schneeflocke
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Re: Guter Artikel in der Wirtschaftswoche

Beitrag von schneeflocke »

Harro Kunz hat geschrieben:...das "Recht zur Steckdose" ist eine gute Idee.
Sehe ich auch so, und man sich die verzweigungen in F mal ansieht, meint man auch zu erkennen warum dort die E-mobilität stärker gefördert wird.
Frankreicht hat 3 große Automobilhersteller (die mir zumindest bekannt sind), alle 3 haben reine E-Fahrzeuge im Programm. Um die Entwicklungskosten hierfür wieder herein zu holen müssen diese Wagen auf die Straße sprich in großer Stückzahl verkauft werden.

Und in D?????
BMW, VW und Co. können es sich leisten nur Studien vor zu stellen um diese in der Schublade zu lassen.
Das ist der große Unterscheid zwischen der Automobilindustrie in F und D.
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caffeine
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Re: Guter Artikel in der Wirtschaftswoche

Beitrag von caffeine »

Ihr habt absolut recht. Die meisten, die zu Hause in der Garage oder wenigstens am Arbeitsplatz laden können, sehen das Problem nicht direkt. Die Twizzy Geschichte in Facebook habe ich gelesen. Naatürlich, die allermeisten Menschen leben in den Ballungszentren. Und genau dort macht die E-Mobilität auch den meisten Sinn. Im Sinne von Reduktion der Emissionen.

Nur, was sind praktikable Lösungsmöglichkeiten - von der Gesetzgebung mal abgesehen. "Steckdosenleisten" an jeder Straßenlaterne? Sammelparkplätze ähnlich wie der Tesla Supercharger? Lasst uns mal brainstormen :-) Vielleicht finden wir ja einen Weg.
Viele Grüße
Stefan
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schneeflocke
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Re: Guter Artikel in der Wirtschaftswoche

Beitrag von schneeflocke »

caffeine hat geschrieben:Ihr habt absolut recht. Die meisten, die zu Hause in der Garage oder wenigstens am Arbeitsplatz laden können, sehen das Problem nicht direkt. Die Twizzy Geschichte in Facebook habe ich gelesen. Naatürlich, die allermeisten Menschen leben in den Ballungszentren. Und genau dort macht die E-Mobilität auch den meisten Sinn. Im Sinne von Reduktion der Emissionen.

Nur, was sind praktikable Lösungsmöglichkeiten - von der Gesetzgebung mal abgesehen. "Steckdosenleisten" an jeder Straßenlaterne? Sammelparkplätze ähnlich wie der Tesla Supercharger? Lasst uns mal brainstormen :-) Vielleicht finden wir ja einen Weg.
Guck mal hier
http://www.swd-ag.de/unternehmen/energi ... stelle.php

Bei dem Versuch so eine Tankstelle bei uns zu bekommen erfuhren wir das die ENBW 30% Anteile des Düsseldorfer Energieversorger hat.
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