Voraussetzungen Installation Heimladestation

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Stromer
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Voraussetzungen Installation Heimladestation

Beitrag von Stromer »

Ich plane einen Garagenbau mit Installation der Heimladestation. Es würde mich interessieren, welcher Kabelquerschnitt empfehlenswert ist um auch für die Zukunft gerüstet zu sein. Oder sollte man auf die Opelstation verzichten und eine andere nehmen? Wer hat bereits Erfahrungen, kennt Preise oder hat Tips?

Gruß
Stromer
Tachy
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Re: Voraussetzungen Installation Heimladestation

Beitrag von Tachy »

Mittlerweile gibt es viele Alternativen zur Opel-Heimladestation, sogar ansteuerbare und stufenlos regelbare (6-16A) wie die von Bettermann für PV-Überschussladesteuerung. Falls Du eine Solaranlage hast, ist das erste Wahl
sonixdan
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Re: Voraussetzungen Installation Heimladestation

Beitrag von sonixdan »

Ich habe die Opel-Ladestation mit 2.5 mm2 Kabelquerschnitt angeschlossen.
Nach mehrstündigem Laden mit 16A ist das Kabel leicht handwarm.

Siehe hier => viewtopic.php?f=31&t=467&start=110#p8160
Prodatron
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Re: Voraussetzungen Installation Heimladestation

Beitrag von Prodatron »

2,5mm² dreiadrig reichen für Laden mit 16A einphasig (mehr geht ja beim Ampera nicht).
Wenn Du aber sowieso eine komplett neue Leitung planst, würde ich diese so auslegen, daß mit mindestens 11 oder 22KW geladen werden kann (32A Drehstrom), da ja vielleicht in Zukunft noch ein anderes EV kommt, und die können meistens mehr Ladestrom vertragen. Also ein dreiphasiges Starkstromkabel, den Querschnitt sollte dann aber ein Elektriker berechnen, da der auch von der Länge abhängt.

CU,
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Stromer
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Re: Voraussetzungen Installation Heimladestation

Beitrag von Stromer »

Danke für die Infos,
ich denke ich werde die Leitung auf 32A auslegen, vermutlich 6 mm2, das sollte dann für die Zukunft reichen.
Joachim
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Re: Voraussetzungen Installation Heimladestation

Beitrag von Joachim »

Die Kabelverluste zwischen Tarifzähler und Ampera bezahlst du mit, d. h. sie sollten möglichst gering sein, also der Leitungsquerschnitt möglichst hoch.

Ich habe ca. 30 m zwischen Tarifzähler und Garage und ein Erdkabel mit 5 x 10 mm² verlegt (5,50 €/m). In der Garage befindet sich der Fehlerstromschutzschalter, ein Sicherungsautomat und ein nicht geeichter Zähler, danach geht’s mit 2,5 mm² noch ca. 1 m bis zur Ladestation (Spannungsabfall beim Laden ca. 3,5 V).

Meines Wissens darf der Spannungsverlust max. 3 % betragen. D. h. im Kabel gehen immer noch rund 7 V „verloren“! Bei 4 Stunden Ladezeit mit 15 A wären das 0,42 kWh Verlust. Wenn du 360 Tage im Jahr lädst, sind das immerhin 150 kWh (knapp 40 €) — damit könnte man ganz schön weit fahren. ;)

Der Spannungsverlust lässt sich grob messen: Energiemessgerät oder Spannungsmesser vor der Heimladestation anschließen, Spannung messen, Ampera laden und dabei die Spannung messen, die Differenz ist der Spannungsverlust.

Wie Prodatron schon geschrieben hat, auf jeden Fall ein 5-adriges Kabel verlegen um später mal mit „Drehstrom“ laden zu können.
Prodatron hat geschrieben:… den Querschnitt sollte dann aber ein Elektriker berechnen …
Dabei muss aber beachtet werden, dass der nicht nur den zulässigen Mindestquerschnitt berechnet!

Eigentlich muss man den Aufpreis eines dickeren Kabels gegen die Kosten durch Spannungsverluste abwägen, und dabei nicht vergessen, dass man in Zukunft evtl. mit 22 kW lädt.

Edit:
Stromer hat geschrieben:… ich denke ich werde die Leitung auf 32A auslegen, vermutlich 6 mm2, das sollte dann für die Zukunft reichen.
Bei welcher Kabellänge?
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agentsmith1612
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Re: Voraussetzungen Installation Heimladestation

Beitrag von agentsmith1612 »

Joachim hat geschrieben: Eigentlich muss man den Aufpreis eines dickeren Kabels gegen die Kosten durch Spannungsverluste abwägen, und dabei nicht vergessen, dass man in Zukunft evtl. mit 22 kW lädt.
Wäre dochmal interessant wenn man hier im Forum (auch gemeinsam) eine Formel dafür entwickelt. Bei welcher Länge, Querschnitt, Leistung welche Kosten entstehen.
Damit könnte man dann das Optimum für sich berechnen, wobei natürlich die Dauer und Häufigkeit den Ausschlag gibt, nach unendlicher Zeit lohnt sich auch ein unendlich dickes Kabel mit geringsten Verlusten.
Prodatron
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Re: Voraussetzungen Installation Heimladestation

Beitrag von Prodatron »

So eine Formel würde ich auch gerne mal haben! :P
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Ampera-Fan
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Re: Voraussetzungen Installation Heimladestation

Beitrag von Ampera-Fan »

Joachim hat geschrieben: Ich habe ca. 30 m zwischen Tarifzähler und Garage und ein Erdkabel mit 5 x 10 mm² verlegt (5,50 €/m). In der Garage befindet sich der Fehlerstromschutzschalter, ein Sicherungsautomat und ein nicht geeichter Zähler, danach geht’s mit 2,5 mm² noch ca. 1 m bis zur Ladestation (Spannungsabfall beim Laden ca. 3,5 V).
hallo Joachim,

meines Wissens sollte der FI aber vor dem Erdkabel installiert sein!
Bild
ePionier seit 17.11.2010, Ampera-Besitzer seit 19.10.2012 (MJ2013 DU103xxx)
Gesamtverbrauch (Strom plus Benzin) für 103300 km: ca. 23,4 kWh/100km,
Anteil elektrisch/fossil (80,8%/19,2%) - 83473 km mit 14006 kWh=16,6 kWh/100km ab Steckdose - 19408 km mit 1067 ltr.=5,5 ltr./100km, Lebensdauerverbrauch=1,03 ltr./100km (Stand:23.10.2025)
übrigens: der (bezahlte) Strom kommt von EWS (1g CO²/kWh), physikalisch aber oft von der PV-Anlage
Joachim
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Re: Voraussetzungen Installation Heimladestation

Beitrag von Joachim »

agentsmith1612 hat geschrieben:… nach unendlicher Zeit lohnt sich auch ein unendlich dickes Kabel …
… zu einem unendlichen Preis! ;)
Ampera-Fan hat geschrieben:hallo Joachim,

meines Wissens sollte der FI aber vor dem Erdkabel installiert sein!
Habe vor der Installation 2 Elektriker gefragt, die hatten beide nichts einzuwenden. :?

Hast du da bitte Quellen? VDE? Ich könnte es ohne größeren Aufwand ändern.
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