sonixdan hat geschrieben:cc879 hat geschrieben:Ein schönes Auto - das ich ebenfalls nicht kaufen werde ohne den Akkupreis zu kennen.
Der Preis eines neuen Akkus interessiert mich in etwa gleich stark, wie der Preis einer neuen Hinterachse. Beides hält ein Autoleben lang.
Ist 150tkm bei Dir ein Autoleben?
BMW gibt nur 100tkm Garantie. Ein Kollege von mir hat gerade einen Gebrauchtwagenb für 20.000 gekauft, der hatte 120tkm auf der Uhr.
Wie alt soll denn das Auto werden, dass die Zellen nicht getauscht werden müssen?
sonixdan hat geschrieben:Und falls ich das Auto wider Erwarten eine halbe Ewigkeit lang behalten würde, wäre ein Austausch sicher keine allzu grosse Sache.
Denk über den Tellerrand doch mal ein bisschen hinaus. Wenn Du das Fahrzeug nach Ablauf der Garantie abstößt, macht es für den Restwert einen erheblichen Unterschied, ob ein ein Akkutausch 20.000 oder 3.000 kostet.
sonixdan hat geschrieben:Oh, da kommt mir mein Nachbar in den Sinn. A-Klasse mit Getriebeschaden - Reparatur so teuer, dass es ein Totalschaden ist. Es braucht also gar keinen Akku für sowas
Hatte ein Freund auch. Er hat auf das 4500€ Getriebe von VW verzichtet und für 180€ selbst die defekten Teile getauscht.
Mit Getrieben gibt es Erfahrungswerte, die es mit Akkus nicht gibt. Ein Getriebe wird im Normalfall ein komplettes Autoleben halten. Bei Lithiumakkus kann man hier nur spekulieren.
Dazu werden halt auch die Kosten für die Zellen fällig. Das ist aber eher ein Vielfaches von ein paar Zahnrädern in einem Schaltgetriebe.
sonixdan hat geschrieben:Aber das wäre dir natürlich nicht passiert. Du hättes vor dem Kauf gefragt, was ein neues Getriebe kostet und hättest dann aufgrund der Kosten auf den Kauf einer A-Klasse verzichtet

Die Audi Multitronic würde ich nicht kaufen, ja.
sonixdan hat geschrieben:Der Akku, das unheimliche, unerforschte und böse Überraschungen bergende Ding in euren Autos. Eines Tages werdet ihr beim Aussteigen von einem Stromschlag getötet. Dass er während der Fahrt noch nie in Flammen aufgegangen ist, kann ja wohl nur Glück sein. Und ich weiss genau, dass er euer Gehirn während der Fahrt mit Mikrowellen grillt.
Keine Ahnung, wo Du das her nimmst, ich möchte lediglich wissen, was neue Zellen kosten, da ich nicht davon ausgehe, dass diese Ein Autoleben halten, sondern nach spätestens 10 Jahren fällig sind.
Auch wenn ich das Auto dann selbst nicht mehr besitze, ist dies für den Restwert extrem wichtig.
Prodatron hat geschrieben:+1!
Das beste sind dann Familienväter, die sagen: "Naja, ich bin Familienvater, also fahre ich genau deshalb kein EV, da ich viel mehr gucken muß, ob sich das alles exakt genau rechnet, als ihr albernen Freaks das tut!"
Und was passiert: Traurigerweise sind es dann deren Kinder, die diese Rücksichtslosigkeit ausbaden dürfen
Ist das jetzt die neue Form des Eure-Armut-kotzt-mich-an Statements?

Ach, Du meinst, dass die Umwelt jetzt dahin ist wenn ich nicht als einziger im 10km Umkreis einen Ampera kaufe? Wenn es nur darum geht, CO2 zu reduzieren, wäre das Geld in einer Solaranlage, die die Wärmepumpe speist, und besserer Dämmung wohl besser angelegt.
wolf hat geschrieben:Prodatron hat geschrieben:Sorry, hatte mich undeutlich ausgedrückt, "notfalls schon längere Strecken mit ständigem Wiederauftanken fahren" sollte heißen, wenn man an jeder ersten bis zweiten Autobahntankstelle rausfährt und die 9 Liter Benzin auffüllt.
Oder man nimmt wie in alten Zeiten einen 20-Liter-Reservekanister mit

Der kleine Tank beim i3 hat ja nur steuerliche Gründe. Aber warum nicht?
Ich würde das tun. Den Kanister wird man ja extremst selten brauchen. 10 Liter sollten reichen.
Richtig dämlich ist halt, dass die Abwärme vom RE nicht für die Heizung genutzt wird. Das wird BMW hoffentlich beim nächsten Facelift beheben.
Tango hat geschrieben:Was willst Du????
Richtiger Traum wäre ein Akkupack mit leicht austauschbaren Zellen. Also wo man ohne Kran und Bühne dran kommt. Bei vielen E-Rollern geht das. Man bekommt die Zellen von verschiedenen Quellen und von verschiedenen Herstellern. Es ist ein offenes System, das einfach nach 16 oder 20 Zellen ungefähr passender Größe verlangt.
Gut, wird mit Kühlung eher schwer.
Aber auch da kann der Preis für ein Pack bekannt sein, wie zB beim Nissan Leaf, wo man von etwa 6000€ ausgehen kann. Da weiß man dann, worauf man sich einlässt (Beim iMiev scheint das auch nicht allzu verbaut zu sein). Wenn es Erfahrungswerte gibt und der Preis ok ist, brauche ich auch gar keine Garantie.
Beim Leaf ist es sogar noch besser, wenn man auch davon ausgehen kann, dass man nach dem Defekt des ersten gekauften Akkus einen gemieteten nehmen kann - weil man zb davon ausgeht, dass der 2. Akku das Fahrzeug überleben würde und der Kauf keinen mehr Sinn macht.
Leider eignet sich der Leaf für mich nicht als Erstwagen und als Zweitwagen finde ich ihn etwas oversize. Ebenso preislich halt der i3. Kann man machen wenn das Haus abbezahlt ist.
Aber mal abwarten, wie sich die Preise entwickeln.
Als Zweitwagen könnte ich mir auch einen Ion/C-Zero/iMiev vorstellen, auch wenn er keine Schönheit ist. Aber man kommt relativ billig dran und als Zweitwagen hat er eine gute Größe. Oder den Think als 4-Sitzer.
Also so etwas wäre Plan B, wenn der nächste Erstwagen kein Ampera wird sondern vielleicht ein Prius (ohne Plug in) oder ein konventioneller Kombi der Kompaktklasse.
Beim übernächsten Erstwagen ab 2020 wird es dann ja hoffentlich mehr Auswahl geben und vielleicht auch schon rein elektrisch erstwagentaugliche Fahrzeuge - wenn der Zukunftsforscher recht behält.
Yellow hat geschrieben:Nicht eingeschnappt sein! Wenn niemand Deine Bedenken und Deine Frage nach dem Preis eines Austauschakkus nachvollziehen kann, dann sollte Dir doch langsam klar werden, dass diese Frage keinen Sinn macht, oder?
Es muss ja jeder selbst die Risiken seines Handelns abwägen.
Yellow hat geschrieben:Niemand (ausser Dir) rechnet damit, dass der Akku irgendwann getauscht werden muss! Bei einem Hybrid-Auto tut das doch auch niemand!? Oder hast Du Toyota schon mal gefragt was ein neuer Akku kostet?
Ja, der Preis ist bekannt. Kommt mit Einbau auf um 3000. Das ist ein Tick mehr als neue Injektoren beim Diesel. Ist ärgerlich, aber ok. Unkaputtbar sind die aber auch nicht.
Also sie gehen in der Regel nicht nach 3 Jahren kaputt, aber nach 8 Jahren ist das nicht unbedingt eine Seltenheit. Da findet sich im Netz auch einiges zu Leuten, die die Zellen auch selbst getauscht haben. Da kommt man so beim Ampera aber wohl nicht dran.
Also die Frage zum Ersatzakku stelle ich natürlich grundsätzlich bei jedem Hybrid/E-Fahrzeug. Toyota konnte die zur einigermaßen Zufriedenheit beantworten. Daher habe ich auch keine Bedenken, einen Prius 3 zu kaufen. Ich denke der kommt meiner Fahrweise auch durchaus entgegen und mit 17'' finde ich den optisch auch recht ansprechend.