raschtulla hat geschrieben:Mir wurde von Renault gesagt das man die Batterie nicht kaufen kann! Wenn der Mietvertrag abgelaufen ist, muss man einen neuen abschließen.
... und dann ist der neue Mietpreis um 50% gestiegen ??? Und was kann ich dann mit dem Restauto anfangen, wenn ich mich nicht auf den neuen Mietvertrag einlasse ?
Dazu noch die Klausel mit der max. Fahrstrecke pro Jahr, komme ich darüber zahle ich noch weitere Euronen.
Kann mir nicht vorstellen daß der Mietpreis dann höher ist - bis dahin sind die Batterien wieder ein Stück besser & billiger und diverse Wettbewerber am Markt (Smart, VW ..... ).
Renault würde sich unmöglich machen und aus dem Markt katapultieren.
Daß man mehr zahlen muß, wenn man das Leasingobjekt mehr nutzt als vereinbart ist üblich.
Nach meiner Information bekommst Du aber auch was zurück, wenn Du weniger fährst, wenn auch weniger als das, was Du nachzahlen mußt, wenn Du mehr fährst.
Ich halte den Ansatz für interessant und hilfreich, um Elektrofahrzeuge in den Markt zu bekommen gegen den hohen Batterie - und damit Gesamt-Anschaffungspreis.
Dieser ist das einzige, was mich (noch) vom Ampera abhält.
Haben seit einem Jahr in Wipperfürth einen Vorserien Renault Kangoo im Einsatz und jetzt einen für den Fuhrpark bestellt. Die Batterie bleibt immer im Leasing. Vorteile sind günstiger Wagenpreis und immer die Garantie eines intakten Akkus. Renault plant zB. Den Akku für diesen Wagen weiter zu entwickeln ( bei gleicher Bauform ) Könnte heißen das es in 3 Jahren einen Leistungsfähigeren Akku gibt. Könnte mich dann entscheiden ob ich den Standardakku weiterleasen will ( vielleicht günstiger ) oder einen leistungsfähigeren .
Es hat alles Vor und Nachteile. Die Restwerte für die Autos sind sowieso noch eine Katastrophe. Der Renault wird im Leasing einmal komplett bezahlt und soll danach noch ca. 6000 Euro Restwert haben. Jetzt lagen wir Ihn direkt.
Tatsache ist das man die Batterie nur mieten kann, zu unterschiedlichen Bedingungen die sich nach dem persönlichen Nutzprofil richten ( Fahrleistung, Mietdauer, ect.).In den Mietbedingungen garantiert Renault aber nur das die Batterie immer mindestens 75 % der Kapazität von 22 kWh also 16,5 kWh hat. Das bedeutet bevor der Garantiefall eintritt kann bereits eine erhebliche Einschränkung der Reichweite, vor allem im niedrigen Temperaturbereich, vorliegen.
Beim Verkauf des Fahrzeuges muss der Käufer in den bestehenden Mietvertrag eintreten oder einen neuen Vertrag mit Renault abschließen. Man ist also stets von Renault abhängig und kann sich auch gegen steigende Mietpreise nicht wehren. Man kauft also im Prinzip ein Fahrzeug ohne " Tank ", nur das in diesem Fall der Tank/Batterie einen nicht kalkulierbaren Preis hat.Ungeklärt bleibt die Frage ob man jemals und zu welchem Preis die Batterie erwerben kann.
Ich glaube nicht, dass das Konzept langfristig aufgeht. Spätestens wenn sich herumgesprochen hat, dass die Akkus deutlich länger als 10 Jahre halten und preiswerter geworden sind. Dann wird auch Betterplace etc. kaum noch eine Marktchance haben. H2 wird mangels Infrastruktur ohnehin nie richtig zum Zuge kommen.
Also bleibt als einzige Alternative zum reinen Elektrofahrzeug für Langstrecke nur noch der verbrennungsmotorische RE.
Daher sehe im Amperakonzept die einzig zugunftsträchtige Technologie, mal von reinen Elektrofahrzeugen abgesehen.
Priusfan hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass das Konzept langfristig aufgeht. Spätestens wenn sich herumgesprochen hat, dass die Akkus deutlich länger als 10 Jahre halten und preiswerter geworden sind. Dann wird auch Betterplace etc. kaum noch eine Marktchance haben. H2 wird mangels Infrastruktur ohnehin nie richtig zum Zuge kommen.
Also bleibt als einzige Alternative zum reinen Elektrofahrzeug für Langstrecke nur noch der verbrennungsmotorische RE.
Daher sehe im Amperakonzept die einzig zugunftsträchtige Technologie, mal von reinen Elektrofahrzeugen abgesehen.
Das sehe ich genau so, ich kaufe den ganzen Ampera inkl. Batterie. Mieten war für mich nie eine Option.
Mit steigender Anzahl von Fahrzeugen mit dem Amperakonzept, werden diese deutlich billiger werden. Irgendwann wird die Oelindustrie ihren Widerstand aufgeben.
Grüsse
EcoDrive
Opel Ampera, 2012 seit 3.5.12.
Vollständige Datenerfassung seit 6.5.12 35504 km elektr. mit 12,88 kWh/100km ab Akku.
16,58 kWh ab geeichtem Zähler
1698 km RE-Betrieb 7,49 L/100km
Lebensd.Verbr. 0,52 L/100km (0,34 L/100km seit 6.5.12)
Stand 08.10.14
Wenn die Akkus günstiger werden, wird auch der Mietpreis sinken.
Beim Ampera wird der Akku ja auch extrem schonend behandelt um die lange Lebendsdauer zu ermöglichen.
Bei einem reinen e-Auto wird die Kapazität des Akkus wohl in einem größerem Fenster betrieben, außerdem auch eine Schnellladung angeboten... Und wie wir alle wissen, wirkt sich beides negativ auf die Lebendsdauer aus.
Ob sich das Mietkonzept durchsetzt oder das andere wird die Zeit zeigen. Aber der Weg von Renault ermöglicht zu mindest einer größeren Gruppe von Menschen den Einstieg in die E-Mobilität. Und wird zur Verbreitung dieser geilen Forbewegungsmittel beitragen. ;)