Tesla

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Priusfan
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Re: Tesla

Beitrag von Priusfan »

Kraftstrom hat geschrieben:Die Einfachheit der Elektroautos ist ein grosses Problem für die Hersteller, Zulieferer und Werkstätten. Und natürlich auch für die Mineralölindustrie. Welches andere Produkt, dass wir täglich nutzen, braucht so viel Wartung, Schmierstoffe und Ersatzteile wie ein Verbrennerauto?
Da hast Du den berühmten Nagel auf den Kopf getroffen.

Ich erinnere mich noch an Modellautorennen in den 90ern, an denen ich aktiv teilgenommen habe. Bei größeren Veranstaltungen sind in einer extra Klasse auch Verbrenner gefahren. Nicht nur, dass diese meist schlechtere Rundenzeiten ablieferten, die Reparaturpausen waren länger, man hat sich die Finger schmutzig gemacht und die Ausfallrate war auch deutlich höher als bei unseren Elektroflitzern.

Und die bestanden wirklich nur aus Akku, elektronischem Hochleistungsregler und E-Motor. Natürlich noch ein Fernsteuerempfänger und Lenkservo. Aber das war es dann schon. Es gab sogar in den 90ern schon Regler mit ABS und ESP. Dieser konnte sogar aktiv in die Lenkung eingreifen.


Ähnlich ist es auch bei den "großen" Autos. Getriebehersteller? Braucht man nicht mehr. Katproduzenten? Arbeitslos. Kühlerschmiede? Pleite. Kupplungsspezialisten? Harz4.

Aber auch Bremsenhersteller müssen mit drastischen Umsatzeinbußen rechnen. Die Kernkompetenz, der Motorenbau, wird zu Bosch, Siemens etc. verlagert.

Die Autohersteller verkommen zu Karossenschmieden und Montagefabriken.
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Kraftstrom
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Re: Tesla

Beitrag von Kraftstrom »

Ja, und nicht zu vergessen, die Mineralölsteuer. Der Staat wird neue Steuern erfinden müssen um das zu kompensieren. Aber aufzuhalten ist das Elektroauto trotzdem nicht. In China bietet sogar Daimler eins an.
Ampera Modelljahr 2012 (ePionier lithiumweiß)
Citroen e-Berlingo (Vanderer.de Umbau zum Campervan)
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seit 2009 Zentralheizung auf Wärmepumpe umgestellt im Altbau mit grünem Wärmepumpenstrom
Yellow
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Re: Tesla

Beitrag von Yellow »

Heute gibt es einen sehr interessanten Artikel auf Spiegel Online: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/200- ... 31761.html

Da ist jemand schon über 200.000km in 4 Jahren mit seinem Tesla gefahren!

Interessant finde ich auch die Aussage, dass der Akku "mittlerweile 30% seiner Kapazität eingebüsst hat"
Das ist doch mal ein echter Praxiswert und ich finde ihn nicht schlecht nach 200.000km.

Ebenso interessant finde ich den Absatz:

"Am meisten aber hilft ihm der "Elektrische Highway". Das ist ein privates Netzwerk, in dem vor allem Tesla-Fahrer ihre heimischen Ladestationen zugänglich machen. So hat von Gemmingen einen Bund mit Schlüsseln und eine ganze Liste von Codes, die ihm entlang der Autobahnen private Garagen mit Schnelllade-Terminals öffnen. "

Das wäre doch auch mal eine idee für uns Ampera-Fahrer! Vielleicht über die "Ampera-Map"? Wäre doch toll, wenn jeder Ampera-Besitzer seine Ladestation zu Hause für andere Ampera-Fahrer zur Verfügung stellen würde.
Gruss

Stefan
Tachy
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Re: Tesla

Beitrag von Tachy »

Ach, das ist übrigens der Tesla-Fahrer, der ganz bei mir in der Nähe wohnte. Sein Tesla ist mir immer mal wieder entgegengekommen. Mittlerweile sehe ich ihn leider nur noch selten. Kein Wunder, er wohnt ja mittlerweile in Karlsruhe.
Voltolero.de
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Re: Tesla

Beitrag von Voltolero.de »

Also 200.000km mit einem Tesla in 4 Jahren ist schon eine Leistung. Aber der Artikel im Spiegel zeigt eine Sache trotzdem deutlich.

Reine Elektrofahrzeuge sind noch nichts für weite Strecken. Unser "Rekordfahrer" kann sich anscheinend seine Zeit selbst einteilen - wenn er schreibt er braucht auch mal 3 Tage quer durch Deutschland. Geld spielt dann auch keine Rolle mehr (Privatier). Das meine ich jetzt alles nicht negativ Hansjörg von Gemmingen gegenüber, aber der durchschnittliche Autfahrer kann es sich ebne werde zeitlich noch finanziell leisten 3 Tage für eine Fahrt durch Deutschland zu gondeln (immerhin muss man ja auch irgendwo übernachten).

Der Artikel zeigt sehr schön das grosse KM-Leistungen mit heutiger Technik machbar sind, und das der Akku immer noch auf 70% der Leistung ist ist sensationell. Aber der Artikel dokumentiert auch die Alltagsuntauglichkeit für die Langstrecke (an einem Stück).

Die Idee des "Elektrische Highway" (oder eben auch Park&Charge) ist fantastisch, und ich wäre da auch dafür das auf die Ampera/Volt-Fahrer auszuweiten (leider kann ich keine 24h von aussen zugängliche Lademöglichkeit beisteuern :-( ), aber gerade für den Ampera ist die "Beladung" während der Fahrt ja
a) gar nicht unbedingt notwendig
b) durch die fehlende Schnelllademöglichkeit ja auch nicht so attraktiv wie z.B. beim Tesla.
Das man dadurch neue Leute trifft ist aber ein fantastischer Ausblick. Von mir aus können Ampera/Voltfahrer gerne immer mal wieder vorbeischauen. Gibt immer 10A-Lademöglichkeit und einen Kaffee (wenn wir zuhause sind).

Ciaooooo

amiga400040 (ab Samstag elektrisch unterwegs!).
Mein Reise zur Elektromobilität
http://www.voltolero.de/Voltolero/Blog/Blog.html
Ampi
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Re: Ipad3

Beitrag von Ampi »

Harro Kunz hat geschrieben:Hat schon jemand von uns Erfahrung mit Nutzung vom ipad3 in Verbindung mit Ampera?
Also ob das iPad 3 jemals kommen wird steht noch in den Sternen. Du meinst bestimmt das neue iPad (Orig.: "The new iPad")!

Tesla Innenleben gibt's auch hier:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 71605.html

Gruß Ampi
Yellow
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Re: Tesla

Beitrag von Yellow »

Hier ein interessanter Blogartikel zu der Reichweite des neuen "Model S" mit vielen Diagrammen:

http://www.teslamotors.com/blog/model-s ... -and-range
Gruss

Stefan
Aaamperaaa
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Re: Tesla

Beitrag von Aaamperaaa »

Der Tesla S hat einen interessanten Akku.
Bild

Der Akku befindet sich im Unterboden und hat 84 kw/h
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Chris
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Re: Tesla

Beitrag von Chris »

Das sieht echt interessant aus.
So wie der Akku da verbaut ist, ist er ja quasi prädestiniert für das Akkuwechselsytem von Better Place.
Na das wäre doch etwas, so könnte man die E-Reichweite echt auf die Spitze treiben.

E-Mobilität ist was feines ;)

Gruß Chris
Gruß vom Niederrhein, Chris
EcoCarer
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Tesla

Beitrag von EcoCarer »

@ Chris: ...ist was ganz feines!
Und wenn das, was Tesla zu den Fahrleistungen, Reichweiten und dem Platzangebot der Modelle S und X, auch später in der Serie so zu finden sein wird, ist das E-REV Konzept des Ampera schneller überholt als ich es erwartet hätte. Wie seht Ihr das?
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