Dieser hatte bei einer Probefahrt mit ~115kmh tatsächlich 50km Reichweite und bei 140kmh einen Verbrauch von guten 5.4 Litern mit seinem direkt an den Antriebsstrang gekuppelten Verbrenner.
Außentemperatur 23 Grad.
Die hatten aber 3 Bar in den Reifen und der CW-Wert ist bei dieser optisch speziellen "Flunder" auch sehr gut.
Habe nun seit paar Tagen meinen Ampera und bei guten 12 Grad Außentemperatur waren es nur fast 50km.
Schafft Bedenken, bin gespannt wie es bei über 20 Grad ist.
Was mir allerdings sehr positiv auffiel, war dass über 100kmh, am besten über 110, der Rangeextender klar hörbar auf guten 1500-1800Upm tuckert wenn der Antriebsmodus 4 mit Hohlradkupplung aktiv ist.
Wenn allerdings mehr Last anfällt, Berg auf, oder normales Beschleunigen, 2Kmh pro Sekunde oder so, der Rangeextender vorrübergehend deutlich hochdreht und nur noch Strom im Modus 3 herstellt.
Bei 120kmh lassen sich wenn er brav im Modus 4 läuft durchaus 5.2-5.5 Liter erzielen. Bei 140 auch gerne mal unter 6 Liter. Ist circa Dieselniveao.
Möchte aber anmerken, dass bei mir ebenso beinahe 3 Bar in den Reifen sind
Geht er in den Modus 3 also pure Stromerzeugung sind es sofort mal 8-9Liter.
Hatte das bisher beim Probefahren nicht realisiert.
Fährt man mit unter 100kmh, schaltet sich der Verbrenner wegen scheinbar zu geringer Last nur in den Modus 3 erzeugt Strom am Sweetspot im Motorkennfeld mit guten 2000-2500 Umdrehungen unter Vollast, fährt elektrisch/speißt den Rest ein, und hinterher mit der überschüssigen Energie wieder eine Weile auf Akku.
Wie da der Verbrauch dann ist hab ich noch nicht wirklich feststellen können..... Wird schon Sinn machen.
Auf jeden Fall kann man, wenn man mit wissentlich optimalem einsetzen der Akkukapazität bei Lastphasen 1-2 Liter auf 100km einsparen, wenn man dem Ampera die Entscheidungen was zu tun ist abnimmt.
Grundprinzipiell, kann man sagen....
Schafft man die Strecke mit der Akkuladung nicht, mit 100kmh oder mehr, ohne größere Lastmomente, auf Rangeextender schalten, alles andere, Berg auf, Stadtverkehr, überholen, Windschatten bei 100kmh.... eben alles mit wechselndem unkonstanden Drehmoment, was den Modus 4 deaktiviert, versuchen auf Akku zu fahren.
So kann man nach dem ersten Gefühl meinerseits unter 5 liter für die im Benzin gefahrenen Km bleiben.
Ebenso ist mir aufgefallen, dass scheinbar auch im Modus 4 Strom in den Akku abgegeben wird, wenn man unter 110 oder so fährt.
So erreicht man Benzinverbräuche vom Windschlüpfrigen direkt an den Antriebsstrang gekuppelten Hyundai ioniq.
Und man kann ganz nebenbei noch ohne "Vorglühen des Verbrenners" mit 150ps anstatt den 60ps des Hyundai überhohlen, ohne eine teure Lebensversicherung abschließen zu müssen.
Und man sieht besser aus dabei, vor allem Vorne.
Werde da nochmal bisschen rumtesten und dann mal Werte schicken. Einen Screenshot von 5.2 Liter/100 bei regnerischer Überlandfahrt hab ich schon.
EDIT: Noch was anderes, die Frontlippe, die bei jeder groben Bodenwelle Gänsehaut macht....
Denkt ihr die erfüllt wirklich den Zweck weniger zu verbrauchen?
Rennautos haben sowas ja wegen Abtrieb, der durch Unterdruck, welcher von Speulerlippe, oder Heckdiffusor erzeugt wird.... Aber zum Spritsparen?
Der ioniq und der neue Volt haben die soweit ich weiß nicht.
Wenn der Unterboden einigermaßen gut verkleidet und glatt ist, kann die Speulerlippe doch fast nur stören?