Auch wenn hier jetzt nicht unbedingt die Geschwindigkeit der Grund gewesen sein dürfte:
https://www.infranken.de/regional/forch ... 16,3953608
Aber auf der Strecke in dem Teilstück zwischen Forchheim/Reuth (wo ich wohne) und Ebermannstadt ist das bei weitem nicht das erste Mal, wo es zu Frontalcrashs mit tödlichem Ausgang gekommen ist.
Ein Mitgrund dürfte auch der ständige Wechsel zwischen erlaubten 70 und 100km/h sein.
Und dann vor allem das Überholen, wo es entweder sogar verboten(!) ist oder weil man einfach alle anderen Regeln auch ignoriert. Habe ich selbst schon erlebt, daß ich in die Eisen mußte und bin, damit das Arschloch wieder rechtzeitig einscheren kann. Daß ich überholt wurde, lag bestimmt nicht daran, daß ich zu langsam war.
Ich hab's mal ausgerechnet.
Wenn man sich an die Geschwindigkeitkeitsvorgaben hält, benötigt man 5,31 Minuten (außer acht gelassen, daß man nicht Nullzeit von 70 auf 100 und wieder auf 70 kommt).
Fährt man die 100km/h durch, benötigt man 4,15 Minuten.
Ein Minute gewonnen, Wahnsinn ... von denen man vermutlich wieder die Hälfte verliert, weil man an der einen Ampel zwischenzeitlich warten muß (wurde gebaut, weil es an der Kreuzung auch schon zu etlichen Unfällen, einige davon mit tödlichem Ausgang, kam; kommt es immer noch, ich verstehe das nicht, Ampel weithin sichtbar - mehr als 1km weit -, sonst alles platt und übersichtlich drumherum). Und dann trifft man sich sehr wahrscheinlich an der ersten Ampel im Ort wieder.
Meine Beobachtung ist jedenfalls, daß sich der Staat bei einer stärkeren Geschwindigkeitsüberwachung und auch Sanktionierung der Überschreitung eine goldene Nase verdienen könnte.
An die erlaubten 50km/h in der Willy-Brandt-Allee raus Richtung Autobahn halten sich auch höchstens Deppen wie ich (53km/h mit Tempomat).