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BEM-Positionspapier zu den aktuellen Koalitionsverhandlungen
Die bevorstehende Legislaturperiode wird darüber entscheiden, ob Deutschland sein selbstgestecktes Ziel erreichen kann, sich bis zum Jahr 2020 als Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu positionieren.
Vor diesem Hintergrund hat der BEM im Dialog mit seinen Mitgliedsunternehmen ein Positionspapier verfasst, dass in den letzten Tagen an die verantwortlichen Arbeitsgruppen der Koalitionsverhandlungen sowie an die SPD- und CDU/CSU-Parteizentralen und die entsprechenden Fraktionen gesendet wurde. Das vollständige Positionspapier können Sie sich hier als PDF-Dokument herunterladen.
http://emobileticker.de/?p=10928
BEM-Positionspapier zu Koalitionsverhandlungen
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SuLa
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Prodatron
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Re: BEM-Positionspapier zu Koalitionsverhandlungen
Alles sowas von gut und schlüssig, manche Punkte waren mir noch gar nicht bewußt (z.B. das Gesamtgewicht von eTransportern und der dann nötige Führerschein - super Punkt!).
Es wäre ein Traum, wenn wenigstens 50% davon berücksichtigt werden würde!
Hat jetzt nicht direkt was mit dem Papier zu tun, aber fällt mir in dem Zusammenhang ein:
Was ich immer schon schwachsinnig fand, ist die KFZ-Steuer und die CO2-Steuer. Autos, die 1.000km im Jahr bewegt werden, müssen genausoviel Steuern zahlen wie Autos mit gleichen Motoren, die 50.000km im Jahr fahren, obwohl letztere die Umwelt 50x soviel verpesten. Das macht zumindest beim CO2-Ausstoß absolut keinen Sinn.
Statt dessen sollten die Steuerlasten hauptsächlich auf die Spritpreise umgelegt werden, denn beim tatsächlichen alltäglichen Spritverbrauch hat man hier fast eine 1:1 Beziehung zum CO2-Ausstoß!
Aber ja: Blöd bei solchen Dingen ist dann, daß es natürlich viel unpopulärer ist, öffentlich ersichtliche Preise an Tankstellen massiv zu erhöhen (dann kreischt die Bild-Zeitung (http://www.bild.de/news/inland/benzinpr ... .bild.html
) und die Bevölkerung laut rum) als irgendwelche nur 1x im Jahr ersichtlichen KFZ-Steuern.
Auch will man Pendler nicht vergraulen, weshalb man da bei den Spritpreisen vorsichtiger ist. Denn die fahren längere Strecken zur Arbeit, was ja auch gut ist, und da drückt man dann ein Auge zu. Nur was will man denn dann überhaupt? Will man jetzt die Umwelt schützen oder eigentlich doch nicht so wirklich? Ganz schön kompliziert. Nur wenn man's eh nicht wirklich will bzw. es einem zu kompliziert ist, kann man's auch gleich lassen.
CU,
Prodatron
Es wäre ein Traum, wenn wenigstens 50% davon berücksichtigt werden würde!
Hat jetzt nicht direkt was mit dem Papier zu tun, aber fällt mir in dem Zusammenhang ein:
Was ich immer schon schwachsinnig fand, ist die KFZ-Steuer und die CO2-Steuer. Autos, die 1.000km im Jahr bewegt werden, müssen genausoviel Steuern zahlen wie Autos mit gleichen Motoren, die 50.000km im Jahr fahren, obwohl letztere die Umwelt 50x soviel verpesten. Das macht zumindest beim CO2-Ausstoß absolut keinen Sinn.
Statt dessen sollten die Steuerlasten hauptsächlich auf die Spritpreise umgelegt werden, denn beim tatsächlichen alltäglichen Spritverbrauch hat man hier fast eine 1:1 Beziehung zum CO2-Ausstoß!
Aber ja: Blöd bei solchen Dingen ist dann, daß es natürlich viel unpopulärer ist, öffentlich ersichtliche Preise an Tankstellen massiv zu erhöhen (dann kreischt die Bild-Zeitung (http://www.bild.de/news/inland/benzinpr ... .bild.html
Auch will man Pendler nicht vergraulen, weshalb man da bei den Spritpreisen vorsichtiger ist. Denn die fahren längere Strecken zur Arbeit, was ja auch gut ist, und da drückt man dann ein Auge zu. Nur was will man denn dann überhaupt? Will man jetzt die Umwelt schützen oder eigentlich doch nicht so wirklich? Ganz schön kompliziert. Nur wenn man's eh nicht wirklich will bzw. es einem zu kompliziert ist, kann man's auch gleich lassen.
CU,
Prodatron
Alle sagen, das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht
Opel Ampera ePioneer MJ2012 *CU112* seit Juli 2013
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- Markus Dippold
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Re: BEM-Positionspapier zu Koalitionsverhandlungen
Ja, was bin ich froh über meinen alten 3er.Prodatron hat geschrieben:Alles sowas von gut und schlüssig, manche Punkte waren mir noch gar nicht bewußt (z.B. das Gesamtgewicht von eTransportern und der dann nötige Führerschein - super Punkt!).
Ich würde mir noch folgendes wünschen:
Das Stromanbietergesetz (oder Regelung, wie auch immer) so ändern, daß ein Arbeitgeber, der Stromtankstellen (mehr oder weniger) öffentlich zur Verfügung stellt, nicht gleich ein Stromanbieter mit allen daraus folgenden Konsequenzen ist.
Mitarbeiter sollten im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten ähnlich wie mit Tankgutscheinen (da sind ziemliche Hürden daran geknüpft) beim Arbeitgeber Strom tanken können. Die möglichen steuerfreien 44 Euro pro Monat dürften oft ausreichen.
Gruß
Markus
- Opel Ampera ePionier, lithiumweiß, Modelljahr 2012Besitz und Datenerfassung seit 13.12.2012
Kilometerstand: 219997km
179991km elektrisch, 16.15kWh/100km ab Akku
33447km RE-Betrieb, 6.03l/100km
LDV 1.1l, persönlicher LDV 0.96l
Anzahl Akkuvollzyklen: 1816
aktuelle Sommer-Alltagsreichweite: 70km
Stand 31.08.2025
Meine Solaranlage
- Martin
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- Beiträge: 1832
- Registriert: 8. Aug 2011 20:56
- Wohnort: Halle / Saale
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Re: BEM-Positionspapier zu Koalitionsverhandlungen
So eine "CO2-Steuer" im Spritpreis gibt es schon seit Jahren....
Nennt sich Mineralölsteuer.
Nennt sich Mineralölsteuer.
Nicht mal fliegen ist schöner.Wer ist online?
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