morgen hole ich meinen Ampera ePioneer in weiss aus 11/2012 (mit Hochvoltrestgarantie, da deutlich unter 90.000er Tacho) bei einem Rentner in Hessen ab. Das Kühlmittel der Hochvoltbatterie wurde bereits gewechselt und auch ansonsten hat der gute Herr wirklich alles an Inspektionen und Pflege durchgeführt, das man sich nur vorstellen kann, bin also guter Dinge (Probefahrt in der letzten Woche lief reibungslos ab).
Wie komme ich zum Ampera? Als IT Selbständiger mit Wohnort Köln und Ferienhausbesitzer (in der Eifel, Nähe Nürburgring) habe ich natürlich eine große Affinität zur Technik und durfte letzten Sommer auch in den Genuss des Selbstbaus einer PV Anlage kommen (mit dem in DIY Kreisen "berühmten" Wechselrichter Pip5048 und einem selbstgebauten LiIon Stromspeicher von zunächst 4.5kwh). Gute Voraussetzungen also, im Sommer mit selbstproduziertem Strom zu fahren. Der Ferienstandort soll für mich auch ein kleines "Labor" für allerlei Ideen zur Digitalisierung und Elektrotechnik (Smarthome, PV und jetzt dann halt auch Elektromobilität) werden, ich bastel gern und beherrsche auch die Programmierung von Mikrocontrollern. Eigentlich wollte ich im Sommer mal über die Firma einen Hyundai Ioniq Plug-In Hybriden finanzieren und dachte, das wäre der heißeste Shit und in Preis-Leistung unschlagbar. Dann hörte ich vom Ampera, habe ne Zeit lang hier (passiv) mitgelesen und nach Odyssee durch windige Gebrauchtwagenhändler auf der einen und auch ganz tollen Freaks(teilweise hier Mitglied) auf der anderen Seite letztlich den passenden Verkäufer bzw. Wagen für mich gefunden.
Ausbaupläne habe ich schon einige:
- Ein DAB+ Modul konnte ich schon beim Schrott schießen (150,-€, das kommt morgen direkt rein)
- Eine Dashcam bekomme ich vom Vorbesitzer und werde mir ein Dauerplus im Dachhimmel suchen (an der Beleuchtung, wie ich hier schon lesen konnte...). Werde nicht alles aufzeichnen, soll eher ein Parkwächter sein, wenn ich in Köln bin (dort wurden mir schon einige Karren von Partygängern beschädigt).
- Bildschirm Mittelkonsole soll auf jeden Fall auf kurz oder lang an einem RasPi hängen und auch seine Touchoberfläche an diesen weitergeben (ein größeres Projekt, das werde ich erst machen, sobald es warm in der Garage wird).
- Es liegt der Ladebrick bei und ebenso ein Kabel für Ladestationen von Opel (ist das dann CCS Typ 1 auf 2?). Für die "festverdrahteten" Stationen bei IKEA & Co. bräuchte ich dann wohl noch einen Adapter (oder eine gute Bauanleitung) und freue mich auf Eure Empfehlungen (am Nürburgring kann man übrigens kostenfrei in der Tiefgarage parken und dort auch kostenfrei laden).
Ansonsten hab ich noch nen alten Opel Zafira B mit Erdgas hier rumstehen und werde den wohl auch erst einmal behalten (ist ne gute Langstreckenkarre und verzeiht in ihrem Zustand auch gern mal ein paar Rempler beim Beladen usw.). Ihr seht, ich hab's schon länger mit "alternativen" Antrieben...
Der Ampera wird in der Eifel neben der PV Anlage auch mit 100% Ökostrom geladen, im Frühjahr läuft mein Vertrag aus und dann migriere ich auf https://www.awattar.de (baue eh gerade die Hauptverteilung um und lasse mir dann zeitig einen Onlinezähler setzen). Ziel ist es, im Winter (und bei Nacht) die Ladung vom Ampera dann freizugeben, wenn der Strompreis in einem optimalen Tariffenster liegt. Die Stundenpreise werden hierzu bei Awattar für den nächsten Tag über ein API bereitgestellt, das sollte von der Programmlogik her kein Problem sein. Ob es dann mit dem "Opelbrick" realisierbar ist oder eine neue Ladestation her muss, wird sich zeigen...
Soviel erst einmal zu mir, die ganzen Elektrotechnik und PV und Ladesteuerungsthemen kann ich gern auch noch einmal in die passenden Unterforen verlagern und wir überlegen gemeinsam, wie man so etwas voranbringen könnte...
Alles Gute!